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Erstmal hallo an alle neuen People die in den letzten Tagen hier bei mir angekommen sind.

Ich warne vor, hier poste teilweise privaten Stuff aber auch vieles zu kontroversen Themen.

Es ist unangenehm, es wird weh tun. Selbstreflektion ist ein Prozess. Ihr seid aber nicht alone✌️

Übrigens Kontext Rassismus

Es wird oft auf Social Media erwartet dass Betroffene immer und überall kostenlose Aufklärung anbieten.
Und das mit voller Freude.

Nein, fuck nein. Müssen wir nicht.

Unser ganzes Leben sollte nicht aus kostenloser Aufklärung bestehen.

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Also ich überprüfe gern eure Instagram Beiträge auf istische Inhalte oder korrigiere/überprüfe gern die Inhalte auf den Wahrheitsgehalt.

Aber bezahlt mich dafür anständig(ja ich kann selbstständig Rechnungen schreiben, bin angemeldet und habe eine Steuernummer).

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Weil mich jemand vor nicht allzu langer Zeit mal diesbezüglich angeschrieben hatte.

Klar folge ich euch gern auf Instagram und sehe eure Rezepte.

Aber unbezahlte Aufklärung und Korrekturen zu erwarten find ich dann doch eher sehr schwierig.

Und nein, selbst wenn ich die Spoons dafür hätte ist das Arbeit Leute.

Digitale Assistenten und so weiter können das machen, Social Media Leute.

Aber wieso denkt ihr dass Betroffene das umsonst und mit Freude machen?

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So bin wieder hier, hatte bisschen was um die Ohren, hab immer noch was um die Ohren (Lohntätigkeit, Selbstständigkeit als Zweitjob, da Kundensuche aktuell eher anstrengend, dazu noch Hobbies und aktuell etwas Armut) bin aber am überlegen ob ich hier Sachen poste aus dem Pen and Paper und Larp.

Bin mal neugierig ob überhaupt Interesse besteht.

Dieses Land bzw manche Mitmenschen machen mich fertig

Unreflektiertheit, Verharmlosen von Ismen, selbst oder grad von angeblich linken Menschen ist einfach nicht mehr auszuhalten.

Solang Almans sich als links bezeichnen nur weil sie angeblich gegen Faschos sind aber an sich selber nicht arbeiten, werd ich mich in linken Strukturen nicht safe fühlen

Sry not sry.
Mein Plan dieses Land irgendwann zu verlassen steht fest.

Hier ist es nicht sicher.

Funny das grad angeblich linke Menschen mir erneut zeigen wie sie auf BIPoC/Black People/white passing People scheißen.

Solange sie sich gegenseitig auf die Schulter klopfen wenn sie gegen Nazis sind, sind ihnen von Rassismus betroffene Menschen egal.

Links, konservative oder rechts.

Inzwischen nimmt sich da gefühlt nichts mehr.

Dennoch sieht es für viele andere Menschen anders aus.

Vergesst sie bitte nicht.


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Meine Mom war zeit ihres Lebens in Deutschland als Hausfrau, Ehefrau und Mutter unterwegs.
Sie hat Schulbildung in Thailand genossen und hat im Hotel gearbeitet.

Soll sie nicht ernst genommen werden nur weil Sie kein deutsches Abitur und/oder einen gut bezahlten Job hatte?

Es ändert sich natürlich und viele Marginalisierte haben sozusagen einen sozialen Aufstieg erlebt (auch hier nach harter Arbeit und vielen erlebten Ismen)

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Nur was viele vergessen, Marginalisierte Menschen müssen nicht unbedingt reich sein oder gebildeter sein um ernst genommen werden zu müssen.

Marginalisierte müssen sich oft beweisen, Mehrarbeit leisten um Anerkennung zu bekommen.

Und ich persönlich finde das mist, dass in diesen Videos das Gefühl aufkommt, dass Marginalisierte nur dann etwas zählen und nur dann Ihre Realität und Meinung angenommen und reflektiert wird.

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Die Intention dahinter ist gut gemeint und findet fast immer im amerikanischen Raum statt.

Kommen wir zu dem, was mir persönlich auffällt und etwas weh tut.

Klassismus

Fast immer sind die Marginalisierten die reichen/gebildeteren Menschen am Ende. Und deswegen wird ihr Urteil sogar noch mehr gewertet und angenommen.

Durch ihren Reichtum/Wissen nehmen sie die Überlegenheit am Ende an und das ist okay auch so.

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Meistens sind es Betroffene wie Black People, manchmal Asians, die die Rolle einnehmen z.b. in der sozialen Rangordnung unten zu stehen auf den ersten Blick.

Fast immer sind es privilegierte white People die istisch sich verhalten.

Das Ende ist meistens das die Nicht-Betroffenen Privilegierten Menschen vom Karma getroffen werden und die Marginalisierten sozusagen moralisch siegreich hervortreten um auf diesen Missstand hinzuweisen.

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Da ich immer mal wieder auf Instagram und Tiktok unterwegs bin, fallen mir folgende Videos immer mal auf.

Es geht immer um Toleranz, gegen Rassismus/Klassismus/Ableismus und das man Menschen nicht nach dem Äußeren beurteilen soll.

Soweit so gut.

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Toxische Positivität ist auch schwierig.

Und unter dem Kontext, wenn jemensch z.b. Rassismus kritisiert.

Ala "Wir sind doch alles Menschen, lass uns doch alle nett zu einander sein und miteinander reden"

Jain.

Manche Diskussionen müssen nicht geführt werden, grad wenn es unsicher für von Rassismus betroffene Menschen ist.

Niemensch schuldet euch kostenlose Aufklärung.

Und auf vornehmlich weißen Plattformen wie z.b. hier ist das noch mal eine Spur schwieriger.

Rassismus Gewalt Polizeigewalt Tod 

Da stirbt erneut ein Mensch (BIPoC) in Polizeigewahrsam, Hinweise deuten auf Gewalt seitens der Polizei hin und was hauen kartoffelige Almans raus:

"Kontext??"
"Der hat doch geklaut und sich gewehrt, selbst schuld!"
"Warum muss erwähnt werden, dass er Ausländer war?? Hier wird nur Hetze verbreitet!"
"Das war doch nicht rassistisch!"

Die nächste Ablehnung auf eine Bewerbung bekommen.

Irgendwie fühl ich mich etwas unfähig.

Nur ne Lehre gemacht, kein höheren Abschluss und jahrelang Berufsbranche in der ich nicht bleiben will.

Dieses innere Gefühl von Unfähigkeit und Versagen ist grad sehr groß..

Es gibt Dinge die kann man nicht kaufen.
Für alles andere gibt es Mastertröt.

Rassismus 

Stellt Fragen (Mit Consent an Betroffene, bitte nicht damit überfallen und in unangenehme Situationen bringen),

bildet euch so gut es geht weiter (auch hier nach Quellen fragen i.O)

Versucht keine ismen zu reproduzieren.

Und was auch wichtig ist, Betroffene sind dankbar für Allys.

Aber wir möchten auf Augenhöhe behandelt werden und nicht als arme Opfer die Hilfe brauchen

Stichwort "Savior Syndrome"

Reminder, Schreibfehler passieren und ich schreibe aus meiner Perspektive.

5/5

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Rassismus 

Warum musste in diesen fiktiven Werk der eine Anitiheld/Prota/Villian als böser Muslim dargestellt werden?
Mit allen Klischees und Ismen?

Gibt doch genug Gründe jemensch "böse" werden zu lassen.

Menschen sind mehr als ihre Herkunft/Hautfarbe/Religion

Es gibt Inzwischen gute Sensivity Readings verbunden mit Lektorat.

Nutzt dies.

Und an die Lesenden, wenn ihr Ismen lest und diese als wichtig in dem Werken empfindet, versucht euch selber zu hinterfragen.

4/x

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Rassismus JKR HP Harry Potter 

Vernünftige Recherche hätte so sinnfreie Namen wie Chong Chang vermieden oder dazu gehörige Stereotype.

Vom offensichtlichen Rassismus und Antisemitismus gegen dortige Wesen brauch ich nicht zu reden bzw würde ich irgendwann später mal ausführen.

Mir wurde mal von jemensch erzählt dass eine Schreibgruppe an einen Werk mit queeren Charakteren arbeitet und im Mittelmeerraum spielt.
Wo es Piraten usw gibt.

3/x

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Rassismus 

Es wird grad viel im Fantasywelten Rassismus verwendet um die Protas z.b. als besser zu erheben, als moralisch erhaben.

Oder um einfach stereotypische Villians/Strukturen zu erschaffen ohne wirklich sinnvoll zu sein.

Warum muss ich in einer Fantasywelt z.b. harten Rassismus zu reproduzieren, rassistische Slurs und Charakter die ihren Rassismus hart ausleben?

Oder halt Namensgebung, grad wenn es um eine Vermischung mit Ethnies aus der realen Welt geht.

2/x

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