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Die Schule meines Kindes regelt herrlich unbürokratisch. Ein Selfie von der Demo gilt als ausreichende Entschuldigung.

@Drops schickt man den dann an in die offizielle Whatsapp-Gruppe der Schule?

@zalandocalrissian
Nein, einfach nach der Demo bei der Stufenleitung das Handy hinhalten

@Drops
Ich finde das sehr gut, wenn eine Schule diese Art Engagement ihrer Schüler nicht bestraft, sondern unterstützt! Das sollten sehr viel mehr Schulen tun!

@Urmeline Das nette daran ist, das die Schüler dieses unkomplizerte Verhalten ihrerseits anerkennen und nach der Demo wieder in die Schule gehen, und weiter am Untericht teilnehmen

@Drops
Genau so muss das sein!

Eine Win-Win-Situation für beide Seiten - die Schulen ziehen mündige und interessierte Jugendliche heran, denen sinnvolles Engagement nicht durch Strafmaßnahmen verleidet wird - und die Jugendlichen lernen, dass es für sinnvolles Engagement eine Gegenleistung gibt, wenn man nicht einfach nur nimmt (an der Demo teilnehmen dürfen), sondern eben auch gibt (nach der Demo wieder im Unterricht erscheinen).

@Urmeline @Drops

Für die Einschränkung der Menschen demonstrieren und belohnt werden. Ironisch.

@richardbaeck
Eigentlich demonstrieren sie ja gegen Einschränkungen. Sie möchten z.b. nicht in der Auswahl der Urlaubsländer auf höher Gelegene Gebiete eingeschränkt werden. Oder bei der Auswahl der zukünftigen Skigebiete. Oder Kleidung auch im Sommer immer nur langärmelig tragen müssen.

Und dafür werden sie ja auch nicht belohnt, sondern müssen im Gegenteil einen kleinen Teil Bildung opfern.

@Urmeline

@Drops @richardbaeck @Urmeline Mir sind Urlaubsdestinationen nicht so wichtig als die Möglichkeit mir Telefone, Levensmittel, Autos, Kleidung, Musik, ... zu kaufen wie ich will, ohne dafür einzusitzen oder mich durch meine Mitmenschen bestehlen zu lassen.

Und die Schüler opfern gar nichts, da die Klimasteuern deren Arbeitslosengeld finanzieren.

@richardbaeck
Ich bezweifele stark, dass diese Schüler wegen 1 Tag, den sie fehlen, eventuell auch in mehreren (aufeinander folgenden) Wochen, arbeitslos werden.

Da müsste m. E. schon etwas mehr passieren....

Außerdem denke ich, dass viele dieser Schüler den Stoff, der ihnen entgangen ist, nachholen bzw. nacharbeiten....

@richardbaeck
Mit anderen Worten: du willst konsumieren können wie du willst. Ist okay wollen viele. Aber es wird ohne Einschränkungen eben bald nicht mehr gehen.

Du willst dich nicht einschränken lassen? Dein, mein und unser aller Konsum schränkt andere ein. Noch kann man was machen.

@Drops @Urmeline

@arkedos @Drops @Urmeline Absolut richtig, ich will machen was ich will und nicht was mir die Mehrheit vorschreibt. Und so lange ich durch mein Handel(n) nicht andere verletzte sehe ich darin auch keine moralische Verwerfung.

Und mein Konsum schränkt niemanden ein. Und ob die Lieferantenkette am Ende jemanden direkt verletzt muss von Fall zu Fall betrachtet werden und dem entsprechend bestraft werden. Dass jemand CO2 produziert sollte kein Problem sein. Andernfalls benötigen wir Gulags.

@richardbaeck @Drops @Urmeline

Es geht ja auch nicht darum, dass jemand CO2 produziert, sondern darum,dass gewisse Dinge einfach in zukunft nicht mehr gehen.

Und wer redet von Gulags? Niemand. Und sorry z.B. Autos mit Verbrennungsmotoren zu verbieten sehe ich nicht als Eingriff in die Freiheitsrechte von irgendwem.

@arkedos @richardbaeck @Drops @Urmeline
Nicht mehr gehen bedeutet, dass man eingespeert wird, wenn mans macht. ZB wenn man einen Verbrennungsmotor startet, einen besitzt oder baut. Interessante Sichtweise ca 4m^2 - die man deswegen nicht verlassen darf - nicht als eingeschränkte Freiheitsrechte zu betrachten.

@richardbaeck

Wer redet von einsperren?

Davon redet einfach niemand. Ich rede davon ein Verbot von Verbrennungsmotoren, wäre keine Einschränkung von Freiheitsrechten. Heißt letzlich einfach nur, es müssen andere Lösungen her.

Aber gut, du bezeichnest dich als Libertär, das erklärt so manches.

@arkedos Angenehmes Verbot, dass keine negativen Konsequenzen bei Missachtung birgt.

@richardbaeck
Warum lebst du denn in einer Demokratie, wenn Mehrheitsbeschlüsse für dich keine Rolle spielen sollen. Immerhin bist du frei in deiner Ortswahl.

Und apropos niemandem schaden. Darf ich dir Yanda vorstellen? Der erzählt sehr bildhaft was unser Ölbedarf aus seinem Wohnort gemacht hat, und er kann dir auch die Lebensgeschichten und Todesumstände der Dorfbewohner schildern, die an den Folgen der Ölförderung verstorben sind.

Sehr netter Mensch.

@arkedos

@Drops @arkedos
7 von 10 Personen stimmen die 10. zu vergewaltigen. Ein Hoch auf die Demokratie.

>frei in deiner Ortswahl

Nenn mir einen Ort an dem ich nicht bestohlen werde, wenn ich arbeite/kaufe. Und wieso sind die Menschen in deinem Beispiel nicht umgezogen?

>[..] Ölförderung verstorben sind.

Schöner Strohmann. Ich hab bereits erschlossen, dass moralisch verwerfliche Dinge am Ende der Handelskette mMn bestraft werden sollten. Nur weil ich Benzin kaufe töte ich niemanden.

liberation, klimakrise, egoismus 

@Drops find ich nicht gut. Ich zahle steuern dafür dass Lehrer bezahlt werden können und nicht dafür dass die daheim rumsitzen weil die Kids auf irgendeiner Demo sind wo sie auch Samstags hin könnten!

@Drops Ist echt cool von der Schule das zu unterstützen, aber irgendwie untergräbt es doch so ein bisschen die Idee vom Zivilen Ungehorsam.

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