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Das AMS sagt sie sind überfordert mit der aktuellen situation was arbeitslosigkeit und kurzarbeit betrifft und bruachen ein paar hunder beamte mehr.

Ich sage, das geht viel einfacher. Es wird einfach ein BGE eingeführt und auf einmal hat das AMS viel viel viel weniger zu tun.

Kostet vermutlich am ende dem Staat unterm strich sogar weniger als das aktuelle system.

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@HackyScientress für DE gibt's wohl eine Studie, die sagt dass 1000€ BGE günstiger wären als ALG 1, 2 und Hartz 4.

Der Overhead ist auf jeden Fall gigantisch.

@HackyScientress hab die Studie leider nie gefunden, aber für 500€ glaube ich das auch ohne Studie sofort.

@morre
Bei den Studien bezweifel ich immer, dass die die Arbeitsplatzverluste in den Verwaltungen eingerechnet haben ;-)
@HackyScientress

@vilbi @morre Es gibt an genug anderen stellen zu wenig Arbeitskräfte in der Verwaltung. Man kann die frei gewordenen Ressourcen dort einsetzen.

@HackyScientress @morre
sehr optimistisch gedacht... Hast du schonmal in einer Verwaltung gearbeitet... da gibt es Viele die können sich darauf berufen, dass sie nur dies oder jenes machen können lt. Vertrag / Stellenbeschreibung... daher gibt es manchmal "Geisterabteilungen" die Zeitung lesen, da sie das Recht haben nur x oder y zu machen und dieses Recht ausnutzen.
Da fehlt oft extrem die Flexibilität die man in anderen Betrieben einfach von Beschäftigten einfordert.

@vilbi ist am Ende ehrlich gesagt egal. Es geht da um viel mehr als paar Leute die in Vergangenheit sich damit beschäftigt haben Arbeitslose Menschen zu schikanieren.
Wenn das sie sich darauf berufen sollen sie das halt machen. Es geht um mehr als das.

Am Ende ist es halt das selbe wie mit den Arbeitsplätzen in der Kohleindustrie wo wir jetzt auch diese erhalten und weiter den Planeten zerstören als hier einfach Mal nen Schlussstrich ziehen. Mit einem BGE wären auch die versorgt.

@HackyScientress Investition & Subvention im Kohleausstieg haben genau nicht das Ziel Menschen in Arbeitslosigkeit zu bringen. Es dient im Wesentlichen dem Aufbau von Alternativen Arbeitsmöglichkeiten. Es wäre sicher "billiger" dies alles nicht zu tun, aber würde insgesamt den bisher im Kohlesektor beschäftigten Menschen nicht helfen.
Denn auch das hier diskutierte BGE ist bisher nicht als eine Fördermaßnahme zur Aufnahme einer neuen oder überhaupt einer Beschäftigung aufgefallen.

@vilbi Es tut mir leid für die Menschen die in der Kohleindustrie beschäftigt sind, aber um ihrer Arbeitsplätze zu sichern weiter das Klima zu schädigen, was in folge Billionen kostet und Mensch das leben kostet, weil dadurch auch extreme Wetterphänomene häufiger werden ist eine absolut falsche Entscheidung.

@HackyScientress das kann man so sehen. Der Kohleausstieg war das Ergebnis langer Beratungen aller Beteiligten. Man kann die Zeitachse kritisieren und auch ich finde sie lang, doch war ich nicht dabei und kann daher nicht alle Grundlagen der Entscheidung nachvollziehen.
Die Menschen müssen bei jeder Maßnahme mitkommen, das braucht leider immer viel Zeit in einer Demokratie.
Die Abwägung von Interessen der Wirtschaft, Sozialem und Klimaschutz wird uns noch lange beschäftigen.

@HackyScientress
Auf wessen Kosten? Die Einführung eines BGE ist in einer Größenordnung, die sofort makroökonomisch wirkt. Die Preisbildung funktioniert über den "Markt", der aber keineswegs ein 'vollkommener' ist. Die Teilnehmer sind nicht gleichberechtigt.
Wer hindert dann Vermieter, Anbieter von Klopapier und Babywindeln daran, die Preise zu erhöhen?
Das BGE beseitigt das ökonomische Ungleichgewicht nicht.
Oder, sehr volkstümlich: die Gearschten werden die Gearschten bleiben.

@wauz Das ist ja auch so in allen Ländern passiert die ein BGE eingeführt habe...

Oh ist es gar nicht.

@HackyScientress
Welche Länder haben es in welcher Größenordnung eingeführt? Wir reden jetzt nicht von Testgruppen von ein paar tausend Leuten..

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