@Kadda Total doof, wenn man so einen gemeinsamen freien Tag mit dem Kind bzw. den Kindern hat? :)

@esureL @Kadda Total doof wenn Tage für Frauen von Frauen nicht genutzt werden können, es sei denn sie kümmern sich um Kinderbetreuung, was meiner Erfahrung nach eher Stress als Erbauung ist.

@ckeen Dass ich das richtig verstehe: Ein freier Tag mit dem eigenen Nachwuchs ist kein Nutzen des Tages? Wozu entscheidet man sich denn dann überhaupt für Kinder, wenn die neben den materiellen Kosten eh nur nerven? :D
@Kadda

@esureL

Da kann ich Dir nicht folgen. Es gibt den internationalen Frauentag, zu Ehren der Frauenbewegung, die sich für die Eigentständigkeit und Gleichberechtigung für Frauen einsetzt.

Daraus macht Berlin einen Feiertag, bei dem unter anderem keine Kinderbetreuung stattfindet, weil Schulen, KiTas usw zu sind.

Kinderbetreuung ermöglicht aber genau hauptsächlich Frauen ihr Leben selbst zu gestalten.

Ich sehe da spätestens in der Praxis einen Widerspruch zur Intention.

Du vermischt das mit gängigen Klischees, dass die eigenen Kinder nervig sind und emanzipierte Frauen sich nicht mit ihnen abgeben wollen. 👎

@Kadda

@ckeen Hm. Die Unterstellung am Ende find ich unnötig, wenn man bedenkt, dass ich explizit eine Verständnisfrage gestellt habe. :-)

Hier eine weitere: Wenn man die Logik zuende denkt, sind dann Sonntage nicht am Ende antifeministisch?

Und dann ganz konkret: Wenn die alleinerziehende Kollegin morgens ihr Kind zur Kita bringt, dann zur Arbeit kommt, dann wieder pünktlich los muss, um das Kind wieder abzuholen ... ist das dann selbstbestimmter als wenn sie frei hat und die Kita zu ist?

@esureL Die Unterstellung bezieht sich auf: 'Wozu entscheidet man sich denn für Kinder...' Das smiley am Ende macht das dann nicht besser, die Verständnisfrage war ja eine andere.

Und beim Frauentag ist es ja eben nicht einfach ein Sonntag, sondern es wurde bewusst entschieden den Tag so zu gestalten.

Und frag doch mal alleinerziehende Frauen, die Du kennst, was sie für selbstbestimmter halten.

@esureL @ckeen Allein schon die Sache mit dem Frauenstreik wird dann in Berlin nicht so ganz hinhauen. (Hint: mal “Frauenstreik 8. März” suchen, da ist richtig was los deutschlandweit).

Und als Freelancerin muss ich in der Tat jetzt schauen, wie ich Demos, Podcasts, Telkos mit anderen Bundesländern etc... jetzt “trotz Kinder” irgendwie smooth über die Bühne kriege - und ja: das ist Stress. Wie überhaupt jeder Tag ohne Schule (neben Ferien und WE) nicht so toll ist.

@Kadda @esureL @ckeen Hab von einer führenden Politikerin gehört, das mit der Kinderbetreuung könne mit dem Engangement der Grosseltern stehen und fallen.

@Kadda @esureL @ckeen Haste tolle Grosseltern, dann alles gut mit Karriere und Kind. Nix los mit Grosseltern: Pech.

@damuc @esureL @ckeen achso. joa. das würde ich denke ich so unterschreiben

@esureL ist das eine Frage? und wenn ja: was willst du genau wissen?

@Kadda Wie ist es zu dieser Entscheidung gekommen? Denen hätte doch der Umstand klar sein müssen, dass Feiertage für alle gelten mit den entsprechenden Konsequenzen. Riecht eher nach Symbolpolitik, weil man einen Feiertag spendieren musste, der vordergründig gut fürs Image ist.

@esopriester Das Konstrukt ist natürlich in erster Linie ein politisches: Man wollte einen neuen Feiertag und dieser sollte säkular sein.

Dafür standen dann ein paar gewünschte Termine zur Auswahl. Beispielsweise der Tag des Kriegsendes (8. Mai), noch ein paar andere und eben auch der „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“. Letzterer ist es dann im Kompromiss der Beteiligten (rot/rot/grün) geworden.
@Kadda

@esopriester mir ist das auch erst heute klar geworden, als ich meine Termine plante und merkte “Oh, Mist...”

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