Heute kommen wieder die Forderungen nach verpflichtenden digitalen Datenerhebungen zur Pandemiebekämpfung: Nutzung der Kreditkartenabrechnungen, verpflichtende Installation von Apps, Zugriff auf die Betriebssysteme der Handys. Dazu ein paar Gedanken:

1. Bei allen Standardtools zur Datenauswertung: Die Auswertung all dieser Daten bedürfte großer Ressourcen und Zeit. Beides haben wir nicht und sind an anderer Stelle besser eingesetzt.

2. Genaue Daten von Handys wird man nur bekommen, wenn die Leute in großer Zahl MITMACHEN. Zwangsauswertung via aufgespielter App oder Auswertung Betriebssysteme können leicht boykottiert werden: Akku raus, Einstellungen verändern, Handy liegenlassen. Zwang ist uneffektiv

3. Wenn man möchte, dass die Menschen viele Daten teilen, sollten alle Politiker, Medien und Institutionen sofort aufhören, Ideen zum Zwangsteilen oder zur weiteren Verwendung der einmal erhobenen Daten auszubrüten und herauszuposaunen. Wir brauchen Vertrauen

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@ulrichkelber Zu spät. Die Regierungen haben in den letzten Jahrzehnten das in sie gesetzte Vertrauen immer nur mit Füßen getreten und die Bürger deshalb ausgelacht. Es hilft auch nicht, wenn Lügner und Fähnchen ohne jegliche Konsequenz einfach weitermachen können. Siehe Scheuer, siehe Spahn, siehe CumEx...

Das Problem des mangelnden Vertrauens ist lange vorbereitet, und fliegt ihnen jetzt zum unpassenden Zeitpunkt richtig auf die Füße. Und zwar mehr als verdient.

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