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Einen Monat nach dem Tod des 41. Präsidenten der USA wartet der legendäre Investigativjournalist Seymour Hersh mit brisanten Enthüllungen über George Herbert Walker Bush auf. Hersh, der 1970 mit dem Pulitzerpreis bedacht wurde, war einst in der Watergate-Affäre maßgeblich an der Demontage von Richard Nixon beteiligt und macht seither US-Präsidenten das Leben schwer.

Wie Hersh nunmehr von überwiegend nicht genannten Quellen zugetragen wurde, installierte Bush als Vizepräsident pragmatisch einen Schattengeheimdienst, der diskret nasse Sachen wie politischen Mord erledigte. Mit seinem verborgenen Netzwerk hinterging Bush seinen Präsidenten, die CIA und das Pentagon - sowie jegliche Kontrolle.

Schattengeheimdienste haben in den USA eine gewisse Tradition. Bereits der allererste US-Geheimdienst Secret Service, der im 19. Jahrhundert offiziell nur dem Schutz der Währung diente, hatte die geheime Primärfunktion, Komplotte gegen den Präsidenten aufzudecken. Das "Secret Team" der CIA, das in den 1960er Jahren unter der Leitung von William King Harvey schmutzige Operationen wie politischen Mord und Staatsstreiche ausführte, war innerhalb der CIA keine offiziell verfasste Organisation, sondern agierte wie ein Geheimbund.

Geheimdienst-Direktor Allen Dulles kontrollierte die von ihm aufgebaute CIA auch nach seiner Entlassung von seinem Privathaus aus heimlich weiter. Dulles' Vertrauter James Jesus Angleton betrieb sogar "eine CIA innerhalb der CIA", um diese zu kontrollieren. Auch Richard Nixon, der den "Clowns aus Langley" misstraute, rekrutierte Ex-CIA-Leute für seinen inoffiziellen Privatgeheimdienst, die "Klempner", die etwa für ihn das Watergate-Hotel verwanzen sollten. Einer seiner Klempner plante sogar die Vergiftung des lästigen US-Journalisten Jack Anderson.

Als 1981 Präsident Ronald Reagan ins Weiße Haus einzog, erwies sich der greise Schauspieler bei Geheimdienstthemen als überfordert und desinteressiert. Beim ersten Briefing des Nationalen Sicherheitsrates beschränkte sich sein Beitrag auf die Bewirtung der Teilnehmer, anschließend wurde er dort nicht mehr gesehen. Sicherheitsberater unterhielt der Präsident mit rassistischen Witzen. Wenn Reagan einmal eine Rede nicht vom Blatt ablas, erwies sich der mächtigste Mann der Welt leicht als inkompetent. So meinte Reagan etwa 1984, dass nur die landgestützten Raketen nuklear bewaffnet seien, nicht aber die der Flugzeuge und U-Boote.

Im Gegensatz zum populären Präsidentendarsteller überblickte Bush, der als CIA-Chef, Diplomat und Vorsitzender der einflussreichsten Denkfabrik Council on Foreign Relations Erfahrung gesammelt hatte, durchaus das große Spiel. Bush hielt wenig vom neuen CIA-Direktor William Casey (1913-1987), den Reagan mit diesem Posten für dessen Wahlkampfkampagne belohnte. Geschäftsmann Casey hatte zwar im chaotischen Weltkriegsgeheimdienst OSS gedient, ansonsten aber keine Ahnung von der Geheimdienstwelt.

Die CIA war Mitte der 1970er Jahre nach dem Auffliegen der verdeckten Staatsstreiche und Mordprogramme ohnehin von Präsident Jimmy Carter zu einem Spionagedienst rückgebaut worden und musste Gremien über ihre Machenschaften Rechenschaft ablegen. Der Kongress hatte sogar eigens ein Gesetz erlassen, das Staatsbediensteten wie etwa CIA-Angehörigen das Liquidieren fremder Staatschefs untersagte.

Als Bush im Windschatten von Reagan ins Weiße Haus kam, war ihm klar, dass mit Reagan und der beschnittenen CIA kein (tiefer) Staat zu machen war, schon gar nicht unter dem Dilettanten Casey. Der Pragmatiker wollte jedoch nicht auf schmutzige Tricks verzichten, die nicht zuletzt den Weg ins Weiße Haus geebnet hatten. Im Wahlkampf etwa hatte man mit einem geheimen Deal mit dem Iran die vorzeitige Freilassung der dort festgehaltenen US-Geiseln hintertrieben, um Amtsinhaber Carter diesen werbewirksamen Triumph zu sabotieren.

www.heise.de/tp/features/Der-t… www.heise.de/tp/features/Der-t… #Geheimdienste #GeorgeHWBush

@gnome did you may be know, how to turn of the window auto move, in the ?

when I close a window on workspace1 all other windows from 2,3,4,... moving happy around to the free workspaces (where I does not expact them)

rly this pissed me off

and I found no way to turn this trolling behavior off

the guy who wrote this surely meant it as a feature, but it's clearly a bug

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& screenshot apps

linuxconfig.org/how-to-take-a-

what ?

> The objective of this article is to explain how to take a screenshot on Ubuntu 18.04 Bionic Beaver Linux desktop.

jeah with:

alt + Prt = save screehshot in Picture folder

or:

Ctrl + shift + Prt = select area & save in Picture folder

no need to install some "screenshot apps"

guys you'r using now

wiki.gnome.org/Design/OS/Keybo

> You can make a video recording of what is happening on your screen: Press Ctr — Alt — Shift –R to start recording what is on your screen.

press again and record will be saved in Video folder

websiteforstudents.com/how-to-

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Money quote:

> What if a large, trusted financial institution were to come to you and say: “you can leave your money (tokens) with us and we’ll put it in the box for you (stake it). You get a nice return and in the meantime you can have these deposit slips that will always be redeemable for the tokens you’ve left with us.”

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Here's an excellent article on why and how proof-of-stake consensus algorithms may very well lead back to fractional reserve banking, as well as the rotten, debt-based financial system that necessarily grows from that: medium.com/tokenfoundry/stakin

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Du meine Fresse, ein Gesicht wie frisch nach einem Unfall.

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Pause an der westafrikanischen Rohstoffzone

Ronan Le Fur (DoFresh) aus Rennes, France, arbeitet als Illustrator für Videogames und andere moderne Medien. Das Bild hier ist aus einer Welt der nahen Zukunft, in der alle industriellen Ressourcen verbraucht sind, ausser an wenigen Stellen wie der westafrikanischen Küste. Wo sich die Bewohner mit umgebauten Booten und Flugzeugen gegen den Rohstoffdiebstahl wehren. Im […]

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Die USA haben bereits mit dem Fracking-Boom Saudi-Arabien und Russland als größter Erdölproduzent überholt. Wie Bloomberg berichtet, könnten die USA beide Länder auch überholen, wenn diese ihre Produktion bis an ihre Kapazitätsgrenze hochfahren würden. Saudi-Arabien könnte maximal 12 Millionen Barrel täglich produzieren, ein bisschen mehr als die 11,8 Millionen Barrel, die die USA im Dezember 2018 gefördert haben.

Die Internationale Energieagentur IEA geht davon aus, dass die USA die Förderung dieses Jahr noch um 1,1 Millionen Barrel erhöhen können. Damit würden sie "wahrscheinlich" bis Mitte des Jahres die maximale Kapazitäten von Saudi-Arabien und Russland überholt haben. Bloomberg glaubt, dass das keinen Einfluss auf die Ölpreise haben dürfte. Saudi-Arabien sei weiterhin bereit, die Förderung zurückzufahren, wenn es zu viel Öl auf dem Markt gibt, so dass die mit der US-Regierung alliierte Monarchie ihre einzigartige Position als "swing producer" behalte.

Ein Bericht von Oil Change International und anderen Organisationen warnt, dass der Fracking-Boom in den USA, gefördert von der US-Regierung, um Energie-Souveränität zu erreichen und andere Länder vom amerikanischen Fracking-Öl und Gas abhängig zu machen, zu den größten CO2-Emissionen führen und die Welt weiter in eine Klimakatastrophe treiben wird. Zwischen 2018 und 2050 könnte die weitere Ausbeutung von Öl und Gasressourcen 120 Milliarden Tonnen neuer CO2-Emissionen freisetzen, so viel wie fast tausend Kohlekraftwerke. Das würde es dem Rest der Welt unmöglich machen, eine Reduzierung der Öl- und Gasproduktion zu erreichen, um die Klimaerwärmung zu begrenzen. Folge könnte sein, dass durch die daraus folgende Klimaerwärmung mehr Methan aus den Permafrostböden freigesetzt werden, das wären zusätzlich 16-39 Milliarden Tonnen Co2-Äquivalenz.
www.heise.de/tp/features/USA-F… www.heise.de/tp/features/USA-F… #DonaldTrump #Fracking #Klimapolitik #Klimawandel
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Bittesehr, der OpenBadreiniger. Er vermeidet und lässt sich schnell selber mischen:

50 ml Essigessenz
2 EL Spülmittel
ein paar Tropfen ätherische Öle
700 ml Wasser

Einfach in die leere Sprühflasche damit.

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Coole Musik, die kein Schwein kennt: The Hu (Mongolischer Heavy Metal, irgendwie...)

youtube.com/watch?v=jM8dCGIm6y

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Went to Bratislava and I found all the cheese I wanted. Blessed be the cheese-o-mat and it's endless supply of Korbáčik.
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