Aha. Natürlich kommt der Artikel von einem Mann. Es wird nach der Überschrift übrigens nur noch Schlimmer

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Zum Namen des Ministeriums (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) schreibt er:

"Der Name sendet zwei Botschaften. Erstens: Männer gehören nicht so richtig zur häuslichen Welt der Familie dazu. Zweitens: Frauen sind besonders schutz- und hilfsbedürftige Wesen, die nicht für sich selbst sorgen können, ähnlich wie Heranwachsende und Alte."

Das klingt mir schon wieder so, als ob Gleichheit und Gleichberechtigung verwechselt wird.

Finde ich auch schwierig:

"Eine zeitgemäße Politik, die auf Gleichberechtigung zielt, müsste ohnehin viel mehr als bislang ihr Augenmerk darauf richten, dass es zwei Machtsphären gibt: eine öffentliche, berufliche (in der die Frauen zu Recht mehr abhaben wollen vom Kuchen) und eine häusliche, private (in der sie im Gegenzug Macht abgeben müssen)."

Tolles Fazit 😒:

"Wer es ernst meint mit der Gleichberechtigung, der setzt jetzt einen Mann an die Spitze des Familienministeriums. Politische Care-Arbeit muss Männersache werden"
 

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