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Ich glaube die größte Angst der Gegner von Konzepten wie Grundeinkommen ist, dass die Leute plötzlich Luft zum nachdenken und nachfragen haben und die gegebenen Machtstrukturen wie noch nie zuvor kritisch hinterfragen könnten.

Die Gegner haben keine Angst vor "Faulheit", sondern vor Engagement.

Es würde sich die Machtasymmetrie radikal umkehren und Unternehmen müssten sich bei Menschen bewerben. Der Mensch an sich würde nicht mehr als billige beliebig verfügbare Ressource betrachtet werden.

@breitenbach
Diese Veränderung kommt so oder so bereits.
Durch die schwächeren Jahrgänge kommen wir in die Situation das in vielen Branchen Arbeitnehmer bedeutend mehr zu sagen haben als noch vor 5 Jahren.

BGE würde das nur beschleunigen und in alle Branchen tragen. Was vermutlich eine gute Idee wäre.

@breitenbach Ja, wobei es auch etliche Menschen geben wird, die sich in ein einfaches und sorgloses Leben verabschieden würden.

@TexJoachim Ist man denn zum Leiden geboren worden? Was ist das denn für ein Bild vom Leben und seinem Platz in der Gesellschaft? 🤔

@TexJoachim @breitenbach Ist exakt die Argumentation meines Chefs (mit dem ich mal darüber geredet habe). Konnte mich da mit meiner Argumentation der grundlegenden Wertschätzung auch leider nicht durchsetzen.

Der Azubi der dabei saß, war danach auch davon überzeugt, dass es eine gute Sache ist, wenn man die Leute zum Arbeiten zwingt...

@lakoja @breitenbach Nein, ich möchte niemanden zur Arbeit zwingen. Ich habe auch nicht argumentiert.

Ich habe lediglich (aufgrund meiner anekdotischen Erfahrungen) gesagt, dass sich Menschen damit aus dem Arbeitsleben zurückziehen werden.

Eine reine Feststellung, keinerlei Wertung.

@TexJoachim @breitenbach Das machen ja auch Superreiche, die keine Steuern zahlen.😉 😆

@TexJoachim
Definiere „etliche“. 1%, 5%, 10%, ...?
Und was wären dann die Folgen?

Ich bin für Transparenz und Flexibilität beim bedingungslosen #Grundeinkommen: je mehr Menschen „gar nix“ machen und das BIP sinkt, desto geringer ist das #BGE im Folgejahr und umgekehrt. Und diese Zahl wird regelmäßig veröffentlicht. Mit der Zeit stellt sich dann vermutlich ein Gleichgewicht ein.

Meine Hoffnung: das BGE sorgt für mehr Allgemeinwohl statt nur individuellem Wohlstand.
@breitenbach

@Lars_Roskoden auf jeden Fall gibt es genug Menschen, die es sich leisten können nicht zu arbeiten und sich statt dessen ein schönes Leben machen, dass es dafür ein eigenes Wort gibt: Privatier

de.wikipedia.org/wiki/Privatie

@TexJoachim @NatureMC
@breitenbach

@davidak
Da möchte ich nochmals nachhaken: wie viele meinst Du mit „genug Menschen“ und woher weißt Du das (Quellenangabe)?
@TexJoachim @NatureMC @breitenbach

@Lars_Roskoden der umkehrschluss wäre, dass das ein so seltenes phänomen ist, dass menschen dafür kein wort haben. nun gibt es aber ein wort dafür, wie der wikipedia eintrag beweist

in dem artikel gibt es übrigens zahlen mit quellenangabe für 2018. du kannst gerne aktuellere zahlen suchen, wenn es dich so sehr interessiert, und den wikipedia eintrag ergänzen

@Lars_Roskoden die these in den kommentaren zuvor war, dass mit einem BGE "etliche Menschen" ein "sorgloses Leben" haben würden und nicht arbeiten... das gibt es aber heute schon. es kann sich nur nicht jeder leisten

man kann fragen, ob es nicht gerechter wäre, wenn jeder ein leben ohne finanzielle sorgen hätte und mit welchem recht wir bestimmen, dass manche ein sorgenvolles leben haben (siehe arbeitsbedingungen weltweit)

@TexJoachim es gibt aber auch etliche Menschen, bei denen man dankbar ist, wenn sie nicht mehr "arbeiten", sondern einen einfach in Ruhe lassen. ich vermute, dass es dort eine signifikante Schnittmenge gibt.

meine (unbelegte) Behauptung wäre, dass die Produktivität mindestens gleich bleibt, weil nur noch die Leute arbeiten, die motiviert sind.

@breitenbach

@breitenbach Ich bin auch nicht ganz unkritisch gegenüber dem Grundeinkomen, aber von einer anderen Richtung her: Wer bekommt denn das angeblich "bedingungslose" Grundeinkommen? Deutsche? Alle Menschen, die in Deutschland leben? Führt das dann zu strengeren Einwanderungsgesetzen?

Ein Grundeinkommen müsste eigentlich global realisiert werden. Aber bis das passiert, leben wir schon in der Utopie.

@breitenbach
Ich bin seit Jahren ein grosser Befürworter für Konzepte wie das BGE. Du triffst aber den Nagel auf den Kopf. Denn leider haben nicht nur die empathischen und zugewandten Menschen Zeit zu denken und zu handeln.
Auch diejenigen, die anderen Rassen, Nationen oder Andersdenkenden die Schuld für das eigene Versagen geben (Stichwort PEGIDA) haben mehr Zeit zum Nachdenken und Nachfragen.

Das kann zu mehr Souveränität oder zu noch mehr Hass führen. Erschreckend, oder?

@SebastianGallehr
@breitenbach
Ja, das allumfassende Hamsterrad ist schon sehr mächtig und drückt einen schon ziemlich in die aktuell gegebenen Strukturen. Seit dem sich meine Familie dazu entschlossen hat eher minimalistisch zu leben und man eben nicht mehr nach dem allerneuesten heißen Sch*** strebt, hat sich auch meine Denke schon ziemlich grundlegend verändert. Das BGE wäre noch mal ein großer Schritt weiter.

@SebastianGallehr
allerdings haben auch ganz viele andere dann mehr zeit sich dagegen zu stellen, denke das gleicht sich relativ gut aus. aber es gibt ja immer noch die ganzen positiven effekte also sollte es insgesammt eher einen positiven effekt haben.
@breitenbach

@breitenbach Davon bin ich auch überzeugt. Und selbst wenn manche dann faul wären - weniger problematisch als viele Bullshit-Jobs wäre das allemal!

Paradebeispiel:

Menschen gegen ihren Willen reindrücken.

Da wäre es mir unendlich viel lieber, wenn die, die jetzt solche Jobs machen müssen um "Geld" zu "verdienen", auf dem Sofa faulenzten, anstatt dass solch ein Job gemacht wird:

ein Job, der nur innerhalb des Systems Sinn macht - mit negativen Auswirkungen auf Mensch & Umwelt.

@breitenbach Deine ersten beiden Absätze kann ich nicht nachvollziehen. Soweit denken die Leute, die BGE ablehnen imho nicht. Die denken vermutlich wirklich, alle werden faul. Es ist auch nicht zwingend so, dass wenn Leute Luft zum Nachdenken haben, die Zeit dann auch dazu nutzen. Es wäre schon schön, wenn sie ihre Zeit in freiwillige Arbeit investieren, die ihnen Spaß macht und nicht in irgendwelche unterbezahlten Jobs, die sie körperlich und seelisch ruinieren.
1/2

@breitenbach Bei deinem letzten Absatz stimme ich dir 100% zu. Deswegen will ich das BGE, damit Menschen nicht mehr als billige beliebig verfügbare Ressource betrachtet werden.

@datenteiler @breitenbach
Ich denke, es gibt zwei Gruppen von Gegnern. Die eine besteht aus den Profiteuren des aktuellen Systems, die bekämpfen eine solche Veränderung natürlich.

Die andere Gruppe besteht aus denjenigen, die es sich nicht vorstellen können, weil sie nie etwas anderes kennengelernt haben, und deshalb jede Veränderung ablehnen.

@wortezimmer @datenteiler @breitenbach Ich glaube, Ablehnung von Veränderung liegt nicht allein an fehlendem Vorstellungsvermögen, sondern auch an der Angst davor, sich einzugestehen, dass das aktuelle eigene Verhalten schadet; Angst davor, die eigenen Fehler einzugestehen.
Ich habe nicht gelernt, Fehler zuzulassen, Fehler anzunehmen und daraus zu lernen. Und vermutlich viele andere mit mir.
Wenn wir das aber lernen, dann können wir mit einer ganz anderen Offenheit auf die Zukunft zugehen. Dann ist plötzlich so vieles möglich.

@breitenbach Ich tippe eher auf die üblichen Verdächtigen: Neid und Missgunst. German Angst vor Veränderung hier vernachlässigbar IMHO.

@breitenbach sehe ich auch so. dazu käme noch, dass auch Arbeitnehmer*innen mehr Verantwortung für ihre eigenen Entscheidungen trügen

@josefina
#Arbeitnehmer:innen sind ja genau genommen die #Arbeitgeber:innen - ohne deren Arbeit würden ihre Geldgeber:innen ganz schon alt aussehen.
@breitenbach

@breitenbach
Ohne alle Antworten gelesen zu haben frage ich mich wo wir falsch abgebogen sind.
Ehrenamt und gesellschaftliches Engagement war über Jahrzehnte üblich und nahm gefühlt ab. Die Hausfrau konnte sich einbringen weil ein zweites Gehalt nicht unbedingt nötig war. Das ermöglichte und hat viele Freiräume geschaffen und auch sehr viel Engagement hervorgebracht.

Ich vermute die älteren (50+ Jährigen) erinnern sich gut daran. Und dennoch glaubt man nicht das sich Leute wieder engagieren?

@mwfc Ja das ist tatsächlich ein Irrglaube. Hier führe ich die Gedanken noch etwas weiter aus. Ich prognostiziere durch die Grundversorgung einen Boom von Arbeit in den gesellschaftlich wirklich relevanten Berufsfeldern: critical-infinity.de/2022/05/1

Probleme bekommen die "Dirty Jobs" und "Bullshit Jobs". Aber hey, ein wenig Innovations- und Kreativitätsdruck schadet denen ganz sicher nicht.

@breitenbach
Aber genau das ist es doch.
Wir haben Jobs die keiner machen will, und wir haben stark regulierte andere Bereiche die niedrig gehalten werden (Pflege)

Einiges ist auch gerade massiv aus dem Ruder gelaufen
jobs.lidl.de/lidl-als-arbeitge
14 €/Std

Pflege nimmt gerade einen Schluck
bundesgesundheitsministerium.d

Bullshit Jobs sind halt ein anderes Problem

@breitenbach
Ich habe hier als Beispiel immer die Solarmonteure. Die finden keine Leute und können deshalb Aufträge nicht abarbeiten.
Viele andere Bereiche sind sicher ähnlich.

Aber wir werden auch glaub ich viele unqualifizierten Arbeiter nicht mehr brauchen. Und das ist gut so.
Wir müssen weg von dem Mantra dass alles an deinem Job hängt. Wir können viel automatisieren, viel einsparen. Da muss nicht auf Teufel komm raus einer stupide Jobs durchführen.

@breitenbach
Wir sind in einer tollen Situation dass wir vermutlich nicht mehr alle arbeiten müssen um gut überleben zu können.

Statt uns zu freuen drangsalieren wir aber die Personen, die nicht unbedingt in die neuen Jobs passen. Wir könnten mehr Freizeit für alle ermöglichen und das sollte OK sein.

@mwfc
Diese Bullshit-Jobs dienen dem #Allgemeinwohl. Also sollte die Allgemeinheit auch bereit sein, diese #Menschen ordentlich zu bezahlen.
#BGE
@breitenbach

@Lars_Roskoden @breitenbach

Bullshit Jobs nach Graeber sind Jobs die nichts tun und Leute nur beschäftigen um sie in Jobs zu halten. KA welche du meinst an der Stelle
Als Beispiel Person A verkauft dir ein Ticket, Person B steht dahinter und reisst es ab. Oder ein Wächter Bewacht eine abgeschlossene Tür von einen leeren Raum.

Dh Jobs die wegfallen können ohne das etwas geschaffen oder sinnvoll gemacht wird.

@mwfc
Ok, daß es eine Definition gibt, war mir nicht bekannt. Ich meine Arbeiten wie Putzen, Pflegen oder auch umgangssprachliche „Drecksarbeit“.
@breitenbach

@Lars_Roskoden @breitenbach

Kein Ding.
Es gibt jobs die muss keiner machen und es gibt Jobs die wenige machen wollen.

Was mich irritiert ist das einige dieser unbequemen Jobs durchaus unterschiedlich bezahlt werden. Siehe Kommission spricht sich aus (ungelernte/wenige Wochen) Pflegehelfer vs Lidl

ab 01.09.2022 13,70 EUR
­ab 01.05.2023 13,90 EUR
ab 01.12.2023 14,15 EUR

Lidl: 14 Euro!

bundesgesundheitsministerium.d

@Lars_Roskoden @mwfc Das stimmt nicht, dass Pflegen eine "Drecksarbeit" ist oder so betrachtet wird. Es ist eine "Care Arbeit", mit einem hohen ideellen Wert. Das würden auch wesentlich mehr Leute beim machen (das Problem in der Pflege ist die Überarbeitung und nicht die fehlende Freude am Beruf).

Putzen wäre etwas, was selten jemand wirklich gerne machen will. Daher muss man da die Bedingungen verbessern aka mehr Lohn etc.

"Bullshit Jobs" sind Jobs, die niemand vermissen würde.

@breitenbach @Lars_Roskoden

Ich würde Pflegen halt eher ausklammern. Je nach Setting auch.

Aber Pflege ist einfach absurd wie es behandelt wurde (vor Corona) und auch in letzter Zeit im Gespräch war.
3 Jährige examinierte sind krasse Fachkräfte, dennoch landen sie bei bescheidenem Lohn. Der wird dann erst interessant mit Schicht und was weiss ich für Zuschlägen.
Zuschläge fallen aber weg, zB im Krankheitsfall.
Corona Prämie, viel gehört eher bescheiden gewesen.

@breitenbach @Lars_Roskoden
Am Ende habe ich das Gefühl das man bei CARE Arbeit das Helfersyndrom der Beschäftigten massiv ausnutzt.

Die Personaldecke ist mit dünn noch gut beschrieben. Zu sehen an Streikversuchen.
Dort hatten Krankenhäuser nach Notbesetzung schlicht kein Personal mehr zum streiken.
Notbesetzung ist annährend normalbesetzung.

Nurses brennen aus, und du wirst wenige alte finden. Dazu viele die das als Teilzeitkraft mit Kind machen.

@breitenbach @Lars_Roskoden

Ich kenne auch keinen Bereich in dem so viele Beschäftigte noch einen 450 Euro job haben. Zusätzlich bei einer anderen Einrichtung.
Das geht einfach nicht, das ist alles auf Sand gebaut.

@mwfc @Lars_Roskoden Definitiv ist die Pflege in einer Schieflage und es wird auch deshalb so wenig verändert, weil es noch genug Leute gibt, die aufgrund ihrer ideellen Einstellung, dem Teamgeist etc. alles irgendwie noch mittragen.

Hier finden ganz schlimme Dinge statt, denn die Liebe zu diesem Beruf wird einem strukturell gehörig ausgetrieben und das ist für eine gesamte Gesellschaft, die zudem reich ist, sehr traurig und arm.

@breitenbach @Lars_Roskoden

Es geht ja weiter, die 24h Pflege ist ja eher moderne Sklaverei. Das ist ja durch Zufall kollabiert als die Pflegekräfte aus dem Ausland Angst hatten nicht wegzukommen.

Andere von mir erlebte Situationen waren "Dann holen wir halt Ausländisches Fachpersonal". Das ist zurück gegangen. Die Arbeitsbedingungen in Deutschland waren einfach zu beschissen.

@breitenbach @Lars_Roskoden
Die ganze Zivi Diskussion damals war ja auch "kann die Pflege das verkraften"

Zivis durften nur eingesetzt werden wo sie zusätzlich Personal darstellten. Sie durften kein Personal verdrängen.
Upsi. Das hat wohl nicht geklappt.

Wir hatten die Chance jetzt alles rumzureissen wenn die Boomer in Rente gehen und Pflege brauchen, denn der Bedarf explodiert in der Generation.
Naja. Klimapolitik läuft besser sag ich mal.

@breitenbach @Lars_Roskoden

Also ja, wir müssen uns in der Medizin und Pflege ehrlich machen.
Das heisst wo die Ärzte in Kliniken noch gute Gehälter kriegen, aber für abnormale Arbeitsbelastung dort die Arbeitsbelastung runterkriegen.
Und bei Pflege, in allen Settings, das Gehalt anpassen an den Stellenwert den die Pflege hat, sowie Arbeitsbelastung reduzieren damit Menschen auch lange noch durchhalten können.

@breitenbach @Lars_Roskoden

Der Bereich ist teuer.
Es gibt bessere Modelle, unser System ist so leistungfähig weil wir extrem ausbeuterisch es betreiben.
Dann dauern bestimmte OPs halt. Aber lieber das, als 60h+ Wochen für Ärzte mit uU 24h Schichten.

@mwfc @Lars_Roskoden Die Pflege hat zwei Probleme: Keine gute Verwaltung und ein System, welches Profite abwerfen muss. Das ist aber kein Bereich, in dem man eine monetäre Wertschöpfung erzielen kann bzw. sollte. Hinzu kommt das Zweiklassensystem und der Wasserkopf der Krankenversicherungen.

@breitenbach @Lars_Roskoden
Das Zweiklassensystem ist de facto am Ende. Soweit ich das verstanden habe ist durch die Überalterung und ein paar Dinge es absehbar das die PKVs nicht wirklich gut überleben werden.
Dort spekulieren auch schon versicherte dass sie dann in der GKV aufgefangen werden.

Verwaltung in wie fern?
Pflegedienste? Heime? Krankenhaus?
Welche Säule im Krankenhaus?
BWL? Medizinisch? Pflege?
Pflege ist der einzige nichtakademische Bereich, Pflegewissenschaften hier an uni tod

@breitenbach @Lars_Roskoden
Ach wie niedlich. Niederländisch.
Sorry bitte bring niemals Niederländische Beispiele.

Kleine Pflegebetriebe sind solche selbstorganisierten 10 Personen Betriebe. Ambulante Pflege. Die handeln ihren Punktwert übrigens selber aus, mit den Verbänden. Dh zwei betriebe, gleiche punktleistung, kriegen unterschiedlich geld für die Leistung.
Es fahren PDL und co meist mit.

Pflege muss in bestimmten Dingen von qualifizierten Personal gemacht werden.

@breitenbach @Lars_Roskoden
Haushaltshilfen werden anders abgerechnet, vieles andere auch.
Es ist schlicht schwierig auf das deutsche System übertragbar.

Die meisten ambulanten Pflegedienste sind am Limit, sie haben schlicht kein qualifiziertes Personal mehr um die Versorgung zu gewährleisten.

@breitenbach @Lars_Roskoden

Wenn also Niederländische Konzepte, dann unedingt ANP kopieren.
Wäre schnell möglich und bringt an vielen Stellen entlastung

Es gibt viele solche Stellschrauben, die jetzt, im vorhanden System nicht funktionieren.

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@mwfc @Lars_Roskoden Schau dir das Beispiel bitte vorher an bevor du es in die Tonne trittst. Zumal es den Ansatz mittlerweile auch in Deutschland gibt.

Gn8!

@breitenbach @Lars_Roskoden
Ich hab es überflogen aus dem Wiki Artikel, gehe es aber gerne nochmal im Detail durch.

Das Problem was ich habe ist 12 Jahre Innensicht aus Ambulanter Pflege unterschiedlicher Betriebsgröße und dem Personalmangel dort. Von Examinierten zu PDL.

Es brennt einfach überall gerade in dem System. Und es gibt durch die 24h Pflege die viel durch ausländische Fachkräfte abgedeckt wird noch ein riesen weiteren Elefanten, den man lösen muss.

Schlaf gut!

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