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Neue Folge im & die 3. Folge der Miniserie zu & : Grauzonen. Mit @filiiinchen & @meet_judith über Komplimente, die keine sind, .es, , , alles zerfragen, , , & der schweigenden Mehrheit. Aber auch von der Möglichkeit der Gegenrede & was man tun kann, mit Hatespeech umzugehen. datenschutz-podcast.net/podcas

@viennawriter @filiiinchen @meet_judith
Danke ihr drei, die folge hat mich zum Nachdenken angeregt. menno. 🙂

Eine statistische Frage habe ich: wie verhält sich das harrasment bei twitter zu dem bei mastodon/fedi? Ist das hier oder da mehr, gemessen an der Gesamtzahl der Antworten? (Grobe Schätzung ohne Kontrollgruppe reicht ;), wenn ihr mögt)

@dennix @viennawriter @meet_judith Danke! Ich kann das nicht beantworten, da ich auf Twitter eine wesentlich größere Reichweite habe und dementsprechend mehr Interaktion als hier. Die Basisrate ist also schon nicht vergleichbar. Ich kann lediglich sagen, dass es auch hier vorkommt.

@filiiinchen Okay, das habt ihr im Podcast ja auch schon rausgearbeitet, dass es vorkommt. Hätte mich ehrlich gesagt auch gewundert, wenn nicht :(
Lieben Dank für die Antwort :)
// @viennawriter @meet_judith

subjektive Wahrnehmung 

@dennix @filiiinchen @meet_judith Ich bin diesbezüglich auch sehr nachdenklich geworden. Und finde einige Aussagen von Menschen hier mittlerweile nach meinen Erlebnissen irgendwas zwischen bigott und verlogen. Auf Twitter streitet es wenigstens niemand ab. Hier läuft das unter "Säuberung der Community", allerdings ohne konkrete Angabe, was es besser macht, die unerwünschten Menschen rauszumobben oder was (oder eher WER) danach (dran) kommt.

subjektive Wahrnehmung, Post mit Überlänge 

@viennawriter
Hm, wenn ich dich richtig verstehe... auf Twitter ist es wohl auch nicht mehr möglich abzustreiten, dass es da unschön zugeht. Ich war und bin da nicht, daher weiss ich nix aus 1. Hand.
Hier bei Masto müsste man sich selbst eingestehen, dass es nicht die flauschige Kuschelcommunity ist, für die man es gehalten hatte. War's aber auch nie. Gibt sicher nen Fachausdruck dafür ;). Je nach Grad der Realitätsverweigerung wird es dann schnell verlogen.

Der Begriff "Säuberung", ist der jetzt der subjektive Eindruck oder war das die Ansage/Begründung?
Zumindest im zweitem Falle wäre das (für mich) ein guter Zeitpunkt diese Community zu verlassen. Und wohl auch in dem Fall, dass man bzw. du es als solche empfindet ist das vielleicht schon so, kA. Kenne jetzt den konkreten Fall nicht, lösch bloss deinen Account nicht! :O
Es gibt genug ehemals coole online-Communitys jeder Größe, die angefangen haben irgendwelche Leute rauszudrängen und am Ende stehen da noch 4 Leute und schmoren im eigenen Saft. Menschen lernen auch nix dazu :/

// @filiiinchen @meet_judith (Ich lasse euch nächstes Mal ggf. raus falls ihr nicht reagiert, will euch nicht zuspammen^^)

subjektive Wahrnehmung, Post mit Überlänge 

@dennix Die "Säuberung" war mein subjektiver Eindruck, nachdem die Diskussion hier auf Mastodon aber auch auf mehrere Kanäle verteilt war, wie man Menschen aus der Community ausschließen kann. Der konkrete Anlassfall war, dass ich von Menschen in Verantwortungsposition erwartet und verlangt habe, dass sie sich mit Problemen im Rahmen dieser Position auseinandersetzen und diese gemeinsam mit anderen Menschen der Community lösen. @filiiinchen @meet_judith

subjektive Wahrnehmung, Post mit Überlänge 

@dennix Auf die Rückfrage, was es am konkreten Problem ändert, wenn sie mich raushauen, habe ich nie eine Antwort bekommen. @filiiinchen @meet_judith

subjektive Wahrnehmung, Post mit Überlänge 

@viennawriter Ugh. Positiv interpretiert: überforderung. Das ist eine doofe Lage, wenn man (zB als Admin) plötzlich mit den Auswirkungen seines Services konfrontiert wird. Für sowas hatte man in den alten Foren Moderatoren, aber da brauchten die Admins Vertrauen zu den Mods. Ich weiss nichtmal ob es auf Masto eine derartige Funktion gibt...
Ich befürchte aber, dass man auch durch Moderation auf einer Instanz Mobbing bzw. Exklusion nicht in den Griff bekommen kann, gerade weil keine zentralisierten Regeln gelten wie sie bei Twitter & Co angeblich existieren.
Eigentlich will man (also ich zumindest) derartige Regeln auch gar nicht, aber dadurch schreckt man halt genauso Leute ab.
Wem sage ich das, du betreibst ja eine Instanz. In deren CoC steht "... und nur einen Arm weit entfernt", afaik ist (anekdotisch) der Mindestabstand im englischen Parlament hingegen zwei Schwertlängen.
Sorry für den Pessimismus :(
(Und ich glaube in dem CoC fehlt ein Verb im Vergleich zur englischen Version 🙂)

@datenschutzpodcast
Die NonMention in der Literatur heißt Schlüsselroman ☝🏾- ein Roman, in dem bekanntete Leute auftreten, über anderem Namen, aber so, dass jede*r erkennen kann, wer gemeint ist.
(Ich dachte erst, darauf wolltest du hinaus, als du von Printbereich sprachst.)

(Als NonMention kannte ich bisher auch nur die auf Twitter, die eher Sehnsucht ausdrücken.)

@filiiinchen @meet_judith

@datenschutzpodcast @filiiinchen @meet_judith
Wenn ich so darüber nachdenke: in der Literatur sind die Beispiele, dir ich kenne, nicht unbedingt schmeichelhaft. "Tod eines Kritikers" (Martin Walser) hab ich nicht gelesen, aber Marcel Reich-Ranicki kam, glaube ich, nicht so gut weg.

@datenschutzpodcast @filiiinchen @meet_judith
Gelesen habe ich "Lehrerzimmer" (Markus Orths), und das geht zwar nicht nur um die eine Schule, an der der Autor sein Referendariat gemacht hat, sondern passt auf viele Schulen 😬 aber man kann die vorkommenden Personen wohl doch ganz gut zuordnen, habe ich mir sagen lassen, von Leuten, die vor Ort waren.
(Der Roman lohnt sich übrigens für Jung-*innen)

@esthi @datenschutzpodcast @filiiinchen das ist eine super spannende Beobachtung. Bin ich gar nicht drauf gekommen, macht aber total Sinn.

@meet_judith
Ich wäre auch nicht darauf gekommen, wenn Klaudia nicht gesagt hätte, dass es das im Printbereich auch gibt - da hab ich dann sofort überlegt, was sie wohl meinen könnte, und kam auf den Schlüsselroman, bevor sie ihre Lösung gab! 😁
@datenschutzpodcast @filiiinchen

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