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Digitalcourage-Hochschulgruppe @dchsg

Diesen Donnerstag um 18 Uhr findet mal wieder unsere -Install-Party statt. Welche Linux-Distribution würdet ihr Einsteiger*innen empfehlen? ? ? ? ? Oder doch etwas ganz Anderes? 🤔

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@dchsg hmm also ich habe hier mehreren Leuten #Mint installiert. Das ist recht einfach zu bedienen und gerade für Wechsler von Windows sehr einfach zu Handhandhaben, da es ja recht ähnlich aufgebaut ist. Die sind alle echt zufrieden und freuen sich, das ihre Rechner wieder fix laufen 😇

@nuron @dchsg Ich würde mittlerweise auch #Mint sagen. Das läuft einfach. Wobei Muddi und Vaddi noch auf #Ubuntu sind und das geht auch irgenwie.

@soe joa, Ubuntu geht auch. Aber da ist die UX doch recht anders als bei Mint. Das war bei mir letztendlich das entscheidende Kriterium
@dchsg

@nuron @dchsg Ich habe mich über die Jahre immer wieder geärgert, dass das #Ubuntu immer mal unvermittelt spinnt. Und das ist für die meisten Umsteiger ein absolutes No-Go. Schlimmer noch als sich an ein neues Bedienkonzept zu gewöhnen. Was ich aber auch verstehen kann.

@soe @nuron @dchsg die Frage ist doch auch: gibt es irgendwelche wesentlichen Punkte, die gegen Mint sprechen?

@eljay Das einzige was ich gerade vorbringen kann ist, dass ich die alten Kernels immer selbst löschen muss, weil Mint das nicht gebacken bekommt. Sonst macht es mir erstaunlich wenig Sorgen.
@nuron @dchsg

@soe @nuron @dchsg

auf GNU/Linux seiten hatte ich eigentlich immer Debian genutzt. Hab dann vor einigen Monaten Mint ausprobiert und in einer anderen VM Ubuntu. Ubuntu ging irgendwann nicht mehr - da ich aber sowieso nix damit gemacht hab, hab ichs wieder gelöcsht. Bei Mint lief eigentlich immer alles -insgesamt kümmere ich mich da kaum um was wesentliches konnte deshalb bisher keine Muse finden, wieder Debian zu installieren - sehe nämlich gerad keinen Mehrwert

@eljay @soe @dchsg
Na ja, was gegen Mint und auch gegen Ubuntu spricht ist die Aktualität der Pakete. Bin mittlerweile weg von Mint zu Debian weil die ein oder andere Software einfach ur alt war. Und immer alles selber kompilieren macht auch wenig Spaß ;)

@nuron @eljay @soe In 1-2 Jahren kann man die Positionen diesbzgl. von und auch wieder tauschen. 😉

@dchsg solange will ich aber nicht warten 😅

@dchsg zumal es ja noch die Debian Backports gibt ;)

@soe @eljay @nuron Tja, das ist mir auch schon aufgefallen. Irgendeine Ahnung, warum das bei so gehandhabt wird?

@dchsg Ich hatte mal kurz hinterhergelesen und nach dem was ich gefunden habe klang es so als wäre es eher kein Feature. Ich verstehe aber auch nicht, warum so etwas so lange unbehoben bleibt. Zumal es in einem System, das sich an "Umsteiger" richtet ziemlich stört und mir auch nicht den Eindruck macht, als wäre es schwer zu behandeln.

@eljay @nuron

@dchsg Ich habe mit nur gute Erfahrungen gemacht, gerade hinsichtlich von Treibern für Drucker und Netzwerk (viel kommt einfach mit und wird erkannt).

@rixx In der @dchsg haben wir von Ubuntu Abstand genommen – zumindest von den offiziellen Flavors. Z.B. weil apport automatisch mitinstalliert wird und nach Hause telefoniert. Ich selbst vermeide es seit dem -Debakel, bei dem Desktop-Suchen überraschenderweise auch an Amazon geschickt wurden. Die ShoppingLens ist zwar heute nicht mehr per Default aktiv, aber im normalen Ubuntu prangt immer noch ein Amazon-Starter auf dem Desktop.

@chpietsch @rixx @dchsg Apport gehört jedenfalls auch bei zu den vorinstallierten Paketen. Wie es bei den Community-Flavours von ausschaut, weiß ich gerade leider nicht.

@chpietsch @rixx @dchsg Ich habe Ubuntu über die minimal CD installiert. Dann muss man nur noch apport deinstallieren und das Systhem telefoniert nicht mehr nach Hause.

@dchsg Debian mit XFCE, mit dem Textmodus-Installer. Das habe ich so mit ein paar Anfängern gemacht und ein bisschen was dazu erklärt und das wurde erstaunlich gut angenommen. Einer der Anfänger hat seitdem selber auf diese Weise Debian auf weiteren Rechnern installiert.

Wenn allerdings WLAN im Spiel wäre würde ich evtl. nicht mit Debian anfangen.

@mcscx2 Im Allgemeinen sollte das bei Non-free nicht so ein großes Problem sein, oder irre ich mich da? 🤔

@dchsg wegen WLAN: es geht los mit: welche Zusatzpakete (Firmware, evtl. Kernel-Modul) muss der Anfänger auswählen für sein spezifisches WLAN-Interface? Da muss der Anfänger herausfinden, welcher Chip in dem WLAN-Stick oder im Notebook drin ist. Dann das passende Paket ermitteln. Intuitiv ist das für einen Anfänger nicht.

Dann kommt dazu: wenn der Anfänger _nur_ WLAN besitzt (fremder Hot-Spot oder kein LAN-Kabel zur Hand), wie soll er dann das Paket herunterladen? Ich glaube nicht, dass die Nonfree-Pakete im DVD-Image enthalten sind.

Evtl. bin ich aber nicht auf dem aktuellen Stand. Hab auch noch nie den grafischen Installer ausprobiert. Ich schätze aber, dass es diese Problematik noch gibt.

#Debian
@dchsg P.S.: Meine Aussage "Ich glaube nicht, dass die Nonfree-Pakete im DVD-Image enthalten sind" scheint korrekt zu sein bezüglich der offiziellen ISO-Images.

Hier habe ich aber "unofficial non-free images including firmware packages" gefunden:
http://cdimage.debian.org/cdimage/unofficial/non-free/cd-including-firmware/

@dchsg Ich bin seit Jahren sowohl privat, wie auch beruflich mit Kubuntu unterwegs. Funktionierte immer reibungslos.

@dchsg
Bei Einsteigern würde ich heute wieder openSuSE empfehlen, auch wenn ich da von mir selber überrascht bin. ;) Ich administriere Ubuntu für ein paar bekannte und bin immer wieder überrascht wie das von Version zu Version schlechter wird. Für mich wichtig: lange release Zyklen damit man wenig Arbeit hat und eine bekannte Distribution damit man online gut Hilfe bekommt und (so blöd es vielleicht klingt) evtl. im Laden sogar ein Buch dazu findet.

@bjoern Ich muss gestehen, dass ich vor mindestens 10 Jahren das letzte Mal angetestet habe - war auf DVD irgendeines c't oder iX Spezials. Wird vielleicht Zeit, dass ich mir das wieder anschaue. /j

@dchsg ich bin kein Einsteiger mehr und werde dann man #Manjaro ausprobieren.

@igami Welcher Desktop darf es denn sein? 😉 Dann mach ich dir noch extra 'nen Stick fertig. manjaro.org/get-manjaro/ /j

@igami Hab dann heute Abend nen Stick mit Manjaro GNOME dabei. 🐧

@dchsg Perfekt! Sonst hätte ich auch selbst ein image und einen USB stick dabei

@dchsg Das ist doch eine Fangfrage, oder?

@dchsg Na gut, ausnahmsweise ein religiöses Statement von mir:

Auf aktueller Hardware eher Ubuntu (weil es out-of-the-box meist problemlos flutscht und für Newbies aus der Windows- und Mac-Welt eine denkbar niedrige Hürde darstellt).

Auf älterer Hardware eher Debian (weil freie Treiber nun mal ihre Entwicklungszeit brauchen und deshalb nicht immer für die neueste Hardware verfügbar sind). Debian idealerweise ohne Non-free-Mogeleien (weil's nur auf diese Weise *richtig* offen ist).

@dchsg
Ich empfehle statt mittlerweile . Manjaro hat leider immer mal wieder faule Updates dabei, wo man von Hand nacharbeiten muss. Antergos läuft dagegen glatt. Ich mag das Rolling-Release-Prinzip. Die Problematik "Kernels löschen" kannte ich übrigens auch von , auch wenn ich da nicht mehr mitreden kann.

@fly_it kannte ich noch gar nicht. Schau ich mir an! Was macht es anders als ? /j

@dchsg
ist ähnlich wie , aber näher am Repo mit Rolling Release, z.B. kein verwirrendes extra Tool Wahl des zu bootenden Kernels, sondern alles simpel und strukturiert. Konfigurierbar ist beides, newbietauglich auch, aber Manjaro hatte etwa jährlich ein zerschossenes Update dabei - den Frust hatte ich bei Antergos noch nicht.

Nachdem ich drei der Vorgeschlagenen schon durch hatte, also #Manjaro nicht, würde ich für Anfänger am ehesten zu #Mint tendieren, gefolgt von #Debian. Die Benutzeroberfläche von #Ubuntu überzeugt nicht wirklich. Eigentlich sollte man Debian empfehlen, aber gerade für Anfänger die nicht mit backports arbeiten wollen ist die Software Auswahl eventuell etwas moosbewachsen.

@sven222 werden wir auch gar nicht auf unseren Multi-Boots-Sticks anbieten. Schon allein das mit der Amazon-Einbindung ist nach wie vor unschön. Dafür kann man neben , und und antesten. /j