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Mein erster Monat Analogfotografie hat nicht nur einen Riesenspass gemacht sondern auch einiges an Kosten für Scans produziert. Dabei fällt auf, dass sich die verschiedenen Scanservices keine Mühe geben das Medium auszunutzen. Der einzige noch lokal entwickelnde und scannende Laden hier in Frankfurt gibt mir z.B.7MP JPegs für 35mm Kleinbild und 12MP JPG für 6x6. Das ist für 15€ ziemlich schwach.

Ergo:
Kann gut sein, dass ich demnächst einen Scanner kaufe...

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Ich habe inzwischen auch schon ein paar Versuche unternommen und z.B. abfotografiert (gute Ergebnisse, aber vollkommen unrealistisch das für x*36 Bilder zu machen).
@nahlinse, @chrismarquardt ist bei Euch immer noch der Flachbrettscanner das Mittel der Wahl?

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@dirkprimbs @nahlinse Kleinbuld scannen ist laaaangsam und die optische Auflösung der Flachbettscanner ist nicht viel höher als 7mp pro Bild. Abfotografieren geht dagegen flott. Günstiges Reprostativ und Leuchtplatte und Makro. Ruckzuck.

@dirkprimbs @nahlinse @chrismarquardt
Also mit 6400 dpi sind meine scans bereits höher aufgelöst als ein HP5. Ich entwickle aber auch in ID11, da ist das Korn etwas größer.

@nvi stimmt schon. Allerdings scannt mir das lokale Lab zur Zeit 6MP JPG und da geht definitiv auch bei HP5 mehr ;-)
@nahlinse @chrismarquardt

@dirkprimbs @nahlinse @chrismarquardt Absolut. Was ich eher meinte, der Kauf eines ordentlichen Scanners lohnt sich da schnell. Weniger Frust -> Mehr Spaß

@nvi @dirkprimbs @nahlinse Zur Auflösung von Flachbettscannern empfehle ich die Testberichte auf filmscanner.info - da mag 6400dpi auf der Packung stehen, aber das ist interpoliert, bzw. bezieht sich höchstens auf die theoretisch mögliche Auflösung der Scanzeile kombiniert mit dem Schrittmotor. In der Realität ist da eine mittelprächtige Optik zwischen den Negativen und der Scanzeile, die das gerne zunichte macht. 1500-2000dpi, mehr würde ich bei Flachbett realistisch nicht erwarten.

@nvi @dirkprimbs @nahlinse Und selbst auf Negative spezialisierte Durchzugsscanner schaffen in der Realität eher selten mal 4000dpi. Damit kommt man bei Kleinbild mit gehörigem Aufwand auf ca. 20mp. Abfotografieren geht schneller und ist mit aktuellen Kameras deutlich höher aufgelöst.

@chrismarquardt dafür fallen die Bilder bei einem Einzugscanner fertig invertiert und zugeschnitten raus während beim fotografischen "Scannen" die Arbeit nach dem Auslösen erst anfängt. Stellt sich also die Frage ob der Zeitaufwand am Ende nicht eigentlich der gleiche ist, nur mit unterschiedlichem Schwerpunkt...
@nvi @nahlinse

@dirkprimbs @chrismarquardt @nahlinse

Mal abgesehen davon, nicht jede fotorafierende Person hat ne entsprechende Digitalkamera, bzw das Budget dafür.

Manche konzentrieren sich sogar mehr auf das Motiv als auf technische Perfektion.

@nvi
oh, ich konzentriere mich absolut auf das Motiv.
Aber irgendwann will ich die Bilder nun mal am Rechner haben und bearbeiten und da entsteht eben der Aufwand. Beim Dienstleister kostet ein Scan 20€ pro Film und gibt mir 6-8MP Bilder. Da kann ich mir ausrechnen ab wie vielen Rollen Film sich ggf. eine Digitalkamera (die es ja auch schon gebraucht gibt oder die man evtl. sowieso schon hat) oder eben ein Scanner lohnt der eben deutlich bessere Ergebnisse liefert.

@chrismarquardt @nahlinse

@nvi außerdem rede ich nicht von "jeder Person" (tm) sondern von mir und ich kann mir wenn ich es sinnvoll finde und will eben ggf. einen Scanner leisten (und habe sowieso schon eine Digitalkamera). Bleibt halt nur die Frage ob das sinnvoll ist und da bin ich zur Zeit eben nicht sicher ;-)

@chrismarquardt @nahlinse

@dirkprimbs @chrismarquardt @nahlinse

Sich bei Hobbys um 'Sinnhaftigkeit' zu stereiten macht eh keinen Sinn ;) Jeden dass, was ihnen Spaß macht.

Bei mir war die Abwägung, viel Geld im Fotoladen für schlechte Scans zu lassen oder für kleines Geld was 'mittelmäßiges' zu haben zu gunsten eines brauchbaren FB-Scanners jedenfalls nicht schwer.

Ein Experiment, dass ich irgendwann nochmal machen wollte wäre, nen billigen Scanner mit ner Mattscheibe auszustatten und in den Vergrößerer zu legen.

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