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6000€ Subvention pro E-PKW, wenn dieser >=40000€ kostet - statt was für die Umwelt zu tun (und z.B. 25 Jahre Bahncard 50 zu spendieren wenn man kein Auto kauft), geben wir Geld über Leute die sich eh schon überteuerte Autos leisten können an die Autoindustrie.

Das Gegenteil von Bedürftigkeitsprüfung inbegriffen - wenn du kein Geld hast, bekommst du keins.

Wenn die "Prämie" ausläuft werden die Autos dann spontan 6000€ billiger, wetten?

@drazraeltod Frage ist nur: 40.000 komplett oder 40.000 Basisausstattung?

@Drezil
Ich lese es als Kaufpreis, also komplett

Im Zweifelsfall also ohne Reifen/Radio liefern lassen und Bauteile nachkaufen

@drazraeltod Vorher war es nämlich immer nur die Basisausstattung - also das günstigste Aute, was man tatsächlich kaufen konnte. Und die Grenze bei 60.000€

Weil die meisten E-Autos kosten ca. 30-40k Basis. Ausnahme: Tesla. Da bist du bei momentan 44k fürs Model3. Aber brauchst halt auch keine Sonderausstattung klicken um ein vernünftiges Fahrzeug zu bekommen (i.e. Sicherheits-Assistenzsysteme).

@Drezil heh' schön diese Winkelzüge immer, an denen man merkt wer die Gesetzesentwürfe geliefert hat

@drazraeltod Bei Tesla kannst du auf Anruf auch das "Standard"-Model bekommen.. Nur nicht auf deren Website. Und ohne Upgrade-Möglichkeit.
Das kostet in den USA weiterhin 35.000$ - In Deutschland ca. 42.000€ (Strafzölle, yay!). Ist halt keine Alternative, wenn du für 2000 Aufpreis drölf mehr Features erhältst.. ist aber z.B. für Kanada deren "Compliance-Car"..

(S. de.wikipedia.org/wiki/Tesla_Mo ). Sehen kann man das SR nicht. Bestellen nur per Telefon. Und man muss es wissen(!).

@drazraeltod @Drezil

Ich wünsche mir, dass das auch für Gebrauchtfahrzeuge gilt.
Um Missbrauch zu vermeiden trotzdem nur einmal, aber jedes E-Fahrzeug, welches beim Erstkauf noch nicht prämiert wurde könnte/sollte/müsste beim nächsten Weiterverkauf auch prämiert werden, genau DANN erreicht man auch Leute, die nicht so viel Kohle haben.
Gleichzeitig kaufen Leute, die ihr E-Auto verkaufen wahrscheinlich ein neues E-Auto.

Ich z.B. habe noch nie ein neues KfZ gekauft und besaß bisher etwa 7.

@deusfigendi Ich habe versucht nen gebrauchten zu bekommen.
Gibt es nicht.
Einzig ordentliches, was ich gefunden habe, war so um die 27.000€ für nen gebrauchten i3. Mit winziger Batterie.
Billigere hatten immer Probleme (zwangs-Batterie-Miete, extrakosten für X, etc.).

Und neu bekommt man die ab 33.000.. und für "unwesentlich mehr" (44.500; da man da eh in der Finanzierung ist) nen Tesla..

Wertverlust: Sehr gering. 6 Jahre alte Tesla kosten immernoch ca. 50.000 (100k kaufpreis)

@Drezil
Ich wollte mir letztes/vorletztes Jahr ein gebrauchtes Elektroauto kaufen und ich habe durchaus Angebote um die 10k€ gefunden, die ich attraktiv fand.
Ich hatte vor allem Leaf und ZOE ins Auge gefasst.

Ich habe mir schlussendlich keines real angesehen, vielleicht waren das auch alles wirklich schlechte Angebote, aber nach allem was ich so finden und lesen konnte wären die okay gewesen.

@deusfigendi
Habe ich auch gesehen. Aber die schaffen nichtmal meine Pendelstrecke von/zur Arbeit (2x50km), wenn man nicht die neueste Generation nimmt... die Kostet aber wieder um die 30k

Die < 10k hatten so Reichweiten von 80-160km auf dem Papier. Im Winter & Autobahn sind das eher 80 - oder man lässt die Heizung/Klima aus.. Und man verzichtet auf Schnelladen & Urlaubsfahrten.
Als Zweitauto wäre das OK - aber wir wollten kein Zweitauto, sondern E als Erstauto.

@deusfigendi ich glaube die alten zoe/leaf funktionieren nur in der Stadt .. und da sollte man eh ÖPNV nehmen und nicht mit dem Auto platz wegnehmen...

@Drezil

Da wo ich wohne (Kleinstadt) gibt es keinen funktionierenden ÖPNV, er ist in sämtlichen Aspekten dem Individualverkehr unterlegen:
* teurer
* langsamer
* nicht wenn ich ihn brauchen
* nicht wo ich ihn brauche

Ein Fahrzeug, welches 80km am Tag schafft und Nachts komplett geladen ist würde meinen Alltag (einkaufen, arbeiten, Mama in der Nachbarstadt besuchen) vollkommen abdecken.

Nur dass ich 4-8 Mal im Jahr noch 400km-Strecken fahren will.

@deusfigendi
Du kannst wenigstens Nachts laden. Ist in einer Mitwohnung in der Großstadt nicht so cool.. -.-

Für die langen Strecken kann man auch ein Auto mieten (z.B. Nextmove ist da weit vorn).

@Drezil

Zum Laden müsste ich hier aufm Parkplatz auch ein bisschen was umbauen (lassen) aber ich hätte Hoffnung, dass mein Vermieter da mit sich reden lässt, dass ich eine Außensteckdose bekomme, die aus meinem eigenen Keller gespeist wird.

In Städten geht das vermutlich nur, wenn man einen Garagenstellplatz hat oder sowas.

@deusfigendi Dein Vermieter muss die installation einer Lademöglichkeit tolerieren & je nach Land wirst du gefördert. In NRW z.b. mit 50% der Kosten (bis 1500€) für private und 50% der Kosten (bis 5000€) für öffentliche Ladestationen.

@Drezil
Okay, soweit hatte ich wohl nicht recherchiert, aber du kannst auch nicht behaupten es gäbe keine E-Fahrzeuge unter 35k€ es gibt wohl nur keine, die für dich brauchbar wären.

Ich hätte auch mehr Reichweite gebraucht, gut, dass ich keines davon gekauft habe XD

@deusfigendi Die Reichweite ist meist nicht das Problem. 100km Reichweite ist ok, wenn man dann Schnellladen kann.
Aber genau das geht bei denen nicht.

Ich finde es gibt keine, die für die meisten Leute (Stadt; entweder guter ÖPNV oder große Strecken beruflich) als Erstwagen(!) sinnvoll sind.

Würde ich bei meinen Eltern auf dem Land wohnen und müsste nur in die Stadt zur Arbeit hätte ich schon lange zugeschlagen.

@drazraeltod zudem geht das Geld für E-PKW doch eher nach Asien, weil welche E-PKW werden denn in Europa gebaut? Oder hat VW die Baupläne schon in der Schublade? Schnäppchen für 39.999,99 EUR? Noch schlimmer finde ich die Förderung von Hybrid, als würde man den Bau von Braunkohlekraftwerken mit einem angeschlossenen Windrad fördern.

@Dusty_Marc na VW hofft ja mit seinem ID3 ab Dezember oder so ganz großes Geschäft zu machen

Die Zellen für die Akkus werden natürlich schon aus Asien kommen

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