Mir gehen diese Kampagnen für das Tragen eines Fahrradhelms tierisch auf den Senkel. Impliziert das doch, dass Fahrrad fahren einfach zu gefährlich sei um auf einen Helm verzichten zu können.

Stimmt auch ein bisschen. Doch was *wirklich* gefährlich ist: Die Verkehrssituation in den Städten und vor allem, dass Radfahrende hier kaum sichere Infrastrukturen nutzen können.

Statt auf Helm-Kampagnen sollte der Fokus auf eine sichere Fahrradinfrastruktur gelegt werden. Alles andere ist ne Nebelkerze.

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@Erdrandbewohner
Was mich nervt ist auch dass für beide Seiten immer Radfahren gleich Radfahren ist. Wenn ich mit 25+er Schnitt auf dem Rennrad stundenlang durch den Wald bretter, hat das nicht viel mit kurzen Erledigungen per Lastenrad zu tun. Beides wird aber argumentiv immer gleich unter "Radfahren" einsortiert.

So kann man schon darüber diskutieren ob Helme sinnvoll sind… nützlich wird das aber nicht.

@drazraeltod Ich diskutiere gar nicht über die Sinnhaftigkeit von Helmen. Ich prangere die verlogenenen Kampagnen an. Die Verantwortung für die Sicherheit im Verkehr wird darin den Radfahrenden gegeben. Schau mal in die Zeitungen. Wenn Autofahrende RadfahrerInnen umnieten und die Schuld ganz klar ist, steht bei den Polizeimeldungen inzwischen fast immer dabei, ob das Opfer einen Helm trug oder nicht.

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