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ein text von helfenden zu

!

das was da abgeht ist echt ne riesensauerei..
...und, vor allem, politisches kalkül. die zustände in dem block hätten längst behoben sein können. diese menschen sind gezwungen auf viel zu kleinem raum zu leben - absolut unnötig.

die verfasser*innen wünschen sich möglichst weite verbreitung und praktische solidarität mit den betroffenen.

uh. das hab ich nicht geblickt. ich hätte statt schreiben sollen.
hier nochmal der text der helfenden (verbreiten und praktische solidarität gewünscht):

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@dublinstinkt

Die Lage der von der Quarantäne betroffenen Bewohner*innen, der Groner Landstraße 9 in Göttingen, ist weiterhin kritisch.
Die Lebensmittelversorgung wird von freiwilligen Helfer*innen unermüdlich mit viel Liebe und Engagement auf die Beine gestellt. Laut Chataufzeichnungen von Helfenden fehlt es an wesentlichen Dingen: Von Babynahrung, Windeln bis Milch. In der Pressemitteilung von gestern (die von mir subjektiv zusammengefasst wurde) wurde von 100 Carepaketen (die für eine Woche reichen sollten) für 700 Personen berichtet. Das habe nicht gut funktioniert, so daß ein Versorgungszentrum aufgebaut wurde, welches 2 Mahlzeiten am Tag.
Morgens ein Sandwich und Abends eine warme Mahlzeit, anbietet und Bestellungen entgegen nimmt.

Das die verängstigten Menschen Staatliche Hilfe eher ablehnen, wird auf ihre Erfahrungen aus der Vergangenheit ( in ihren Ländern?) geschoben.

Die katastrophalen Zustände im Haus seien durch Gewinnmaximierung der vielen verschiedenen Eigentümer*innen verursacht, der Stadt seien die Hände gebunden, sie könne nichts tun, sagt R.G. Köhler (Oberbürgermeister von Göttingen) und fordert die Gesetzgebung auf zu Handeln. Dass das Problem nicht erst seit gestern besteht, wird unter dem Teppich gekehrt und die Verantwortung mal wieder weit von sich geschoben.

Petra Broistedt (Kultur- und Sozialderzernentin von Göttingen) berichtet, die Trennung von Infizieren und Nicht Infizierten sei nicht möglich. Die meisten Wohnung ca 39m2 mit 2 Zimmern werden bewohnt von Familien bis zu 4 Kindern. Für die Wohnverhältnisse könne sie nichts, wird hier wiedermal betont.
Die Hotels waren nicht bereit, die Familien aufzunehmen.

Es wird die ganze Zeit Über die Bewohner*innen berichtet, aber ihnen selbst keine Stimme gegeben, somit ist es eine einseitige Pressemitteilung. Ist die Arbeit und Aussage der Stadt und Polizei mehr wert als die der Bewohner*innen und Helfenden?

Fazit: Die kapitalistischen Strukturen werden von Köhler (SPD) sogar sehr klar und deutlich benannt, aber die Verantwortung abgegeben. Man könne nichts tun, als gäbe es dieses Haus erst seit gestern.


Das muss publik werden, damit die Stadt die Menschen endlich mit ausreichend Nahrung versorgt! Es muss den Menschen im Haus und den Helfenden vor Ort eine Stimme gegeben werden, um mehr Spenden generieren zu können.

Die Presse wird aufgefordert, die Berichterstattung zu vervollständigen, um ein ganzheitliches Bild zu ermöglichen und nicht nur die Gewalt vom Vortag in den Vordergrund zu stellen.

Text verfasst von Innsaei und Schwarzlila

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@tastytea
verrat mir mal bitte, wie das geht so lange texte ohne zeichenbegrenzung drinzuhaben

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@pony @dublinstinkt @tastytea Gibt auch Mastoinstanzen die das können, sunbeam.city hat glaube ich 1500 und rage.love hat 1312. 🕵️ Muss aber manuell für an der Installation rumgebastelt werden.

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@dublinstinkt Bei meiner instanz ist die grenze bei 4096 zeichen.
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