geht es bei der nicht, wie im Beitrag behauptet, um die Abwägung Kindeswohl vs Datenschutz. Diese schadet gerade denjenigen am meisten, die sie eigentlich schützen soll (2/8)

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Privatsphäre. Und besonders Betroffene sexuellen Missbrauchs brauchen diese Privatsphäre online, um mit Threapeut:innen und Anwält:innen über ihre Erfahrungen sprechen zu können (3/8)

Dieses Recht auf private Kommunikation wird mit der ausgehebelt. Denn fehleranfällige Algorithmen durchsuchen in Echtzeit alle Kommunikationsinhalte auf potentiell verdächtiges Material (Bilder, Wortkombinationen usw.) (4/8)

Opfer, die sich über ihre Missbrauchserfahrungen online austauschen wollen, werden dazu ebendiese Wortkombinationen nutzen müssen, die von der automatisch als verdächtig eingestuft und an die Polizei übermittelt werden (5/8)

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Viele Betroffene werden sich deswegen in Zukunft aus Angst vor Überwachung und Ansprache durch Polizeibehörden ganz dagegen entscheiden, mit anderen im Netz über ihre Erfahrungen zu sprechen und Hilfe zu suchen. (6/8)

Als Leseempfehlung dazu ein Interview mit dem Missbrauchsopfer und Datenschutzaktivisten Alexander Hanff: digitalhumanrights.blog/en/chi (7/8)

Die wird bisher nur freiwillig von einigen Kommunikationsdiensten eingesetzt. Für Herbst kündigt die EU-Kommission allerdings einen Vorschlag zur .0 an, die dann alle Messenger-Anbieter zur Nachrichtendurchleuchtung zwingen soll. (8/8)

Mehr Informationen zur freiwilligen und (geplanten) verpflichtenden verdachtslosen Nachrichten- und : www.chatkontrolle.de

Die Fehlerquote von bis zu 86% wird auch für die Apple-Pläne gelten!

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