Follow

🇩🇪 : EU will anonyme Websites verbieten. Der LIBE-Ausschuss will Identifizierungspflicht für Domaininhaber inkl. deiner Telefonnummer in der Whois-Datenbank: patrick-breyer.de/cybersicherh

🇬🇧 : EU to ban anonymous websites and “whois privacy” services. The LIBE Committee supports indiscriminatory identification of domain holders incl. your phone number in Whois: patrick-breyer.de/en/cybersecu

@echo_pbreyer

Any call to arms that starts with "EU to ban..." should be first scrutinized to the highest degree. ⚠

I have a fresh memory of the flood of corporate disinformation associated with directives such as Codex Alimentarius, ACTA2 and TERREG, which all started with "EU to ban [private home gardens, private websites, whatever]".

@neil @rysiek

@kravietz @echo_pbreyer @neil yeah, there's always some amount of sensationalism in such claims.

NIS2 is being worked on. It's nowhere near being ready, but the sooner we get involved and help push out bad ideas, the easier it will be. Removing them later in the process is way more difficult.

@rysiek @echo_pbreyer @neil

Usually if you want to raise attention to a particular legal regulation you’d start with quoting it.

However in the Breyer’s article the alleged ban is only vaguely summarized in literally a few words, and then the rest is a massive quote of what MEP Patrick Breyer thinks about it.

I agree bad ideas need to be pushed back, but I remain unconvinced that there actually is any bad ideas in that draft. Of course I checked the linked NIS2 page… and I wasn’t able to find anything resembling Breyer’s claim, which is not surprising as it contains hundreds of documents.

@kravietz @neil @rysiek Thanks for your suggestion, I amended the blogpost to include the full text.

@kravietz @echo_pbreyer @neil @rysiek

The modern approach to "activism" is to lie loudly, let that lie become the default truth, then handwave the moderate voices who try to point out that the lie is, in fact, such.

C.f. China's "social credit score" for a perfect case of this in operation.

Of course the process is self-defeating. I now automatically assume any loud clarion call is a lie.

@echo_pbreyer My tolerance for randomly generated onion addresses increases.

@echo_pbreyer das ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits gibt es gute Gründe, warum man als Domaininhaber anonym bleiben will, andererseits lädt das auch zu illegalen Aktivitäten ein. Bei dem Thema gibt es IMHO kein Schwarz und Weiß, sondern auch etliche Grautöne dazwischen

@ostfriese @echo_pbreyer Und was hält mich davon ab illegale Aktivitäten einfach übers Ausland abzuwickeln oder über das Darknet?

@ostfriese
Komplett anonym aber nicht. Name, Adresse, Telefonnr und mail wird bei der Registrierung sowieso hinterlegt und muss aktuell gehalten werden. Aber das die für jeden im whois-Eintrag jetzt einsehbar werden soll geht gar nicht! Ich als Privatmensch mit Nextcloud (wegen Datenschutz und Kontrolle über die eigenen Daten) kündige das dann lieber, als meine Daten aller Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
@echo_pbreyer

@nani @ostfriese Öffentlich abrufbar soll es nicht sein, aber bei "berechtigtem Interesse". Das ist eine geringe Hürde.

@echo_pbreyer Ist das in Deutschland nicht eh schon verboten — via Impressumspflicht?

(die alle, die es nicht wagen können, ihre Adresse öffentlich zu machen, in die Arme der großen Plattformen treibt)

@ArneBab @echo_pbreyer wäre es eigentlich praktikabel sagen wir das Impressum oder Teile der Adresse mit einem Public Key der Polizei dem verantwortlichen Ministerium zu verschlüsseln?
Ein Beispiel:
X ist eine Privatperson und hat eine Webseite, aber weil Journalistische Arbeit oder was auch immer muss ein Impressum her allerdings ist das ja auch ein Sicherheitsrisiko für den Betreiber daher schreibt er nur seinen Namen und die Stadt im klartext rein und die Straße, Hausnummer und evt. der Vorname werden mit einem PublicKey verschlüsselt so das nur dir Polizei usw. nach einer Anzeige/Meldung/Prüfungshinweis den Inhaber eindeutig identifizieren können.

Klar müsste das ggf. schon etwas komplexer sein aber würde vermutlich für viele was bringen.

@Lamdarer @echo_pbreyer Ich bin nicht sicher. Es geht darum um einen Interessensausgleich: Wenn ich auf eine Webseite gehe, will ich wissen, wer die Texte schreibt — also welchen Hintergrund die Person hat.

Bei Verkaufsseiten umso mehr.

Ich will aber auch, dass Texte geschrieben werden können, die manchen nicht passen — solange sie legal sind.

Allerdings ist es in Zeiten von Sozialen Netzen arg auss der Zeit gefallen, Leuten auf Privatseiten ein impressum vorzuscreiben.

@Lamdarer @echo_pbreyer An die Polizei zu verschlüsseln fände ich gut. Das bräuchte aber zusätzlich die Garantie, dass das nicht nur Zeichenmüll ist — es müsste also von der Polizei signiert sein, damit Besuchende sicher sein können, dass die Daten wirklich entschlüsselt werden können, wenn es nötig wird.

@ArneBab @echo_pbreyer ist ja auch nicht unmöglich, meinte ich ja mit "etwas" komplexer, es könnte ja ein Formular auf einer Internetseite geben wo ich meinen Namen eintragen kann und dann z.B. auf einer Karte bzw. Maske meine Adresse aussuche daraus wird dann ein verschlüsselter Text generiert den Copy paste ich unter den Teil der Klartext ist, fertig.
Also hab ich sozusagen ein frei zugängliches Impressum wo eben je nach grad mehr oder weniger fehlen darf, selbst nur die Hausnummer wegzulassen oder einen Teil davon kann schon einen Signifikant höheren Schutz darstellen der aber gegen Behörden noch nicht einmal einen Verschlüsselten Teil bräuchte oder wie viele ArneBab gibt es in deiner Straße ;)
Und klar unternehmen oder größere Organisationen haben zum einen mehr Verantwortung und sollten daher genauer identifizierbarer sein bzw. auch Postalisch erreichbar sein und sind zum anderen auch geschützter immer hin stecken da ja mehrere Personen dahinter wohingegen eine Privatperson schneller Mund tot zu machen wäre.

@Lamdarer @echo_pbreyer Das könnte schon gehen, ja. Allerdings muss dabei dann die Polizei prüfen, ob die Adresse wirklich stimmt, weil deine Seite Lesende keinen Plausibilitätscheck mehr machen können.

Eher wäre es also, dass du persönlich zur Polizeistation gehst, ihnen deinen Ausweis zeigst, und dann den verschlüsselten und signierten Text zurückbekommst.

@ArneBab @echo_pbreyer 1. gibt ja den ePerso oder Ausweisapp2
2. Muss es ja nicht alles ablösen aber kann für Freiwillige Impressums verwendet werden oder insbesondere auf der Schwelle und ich kann ja auch einfach im Klartext bullshit reinschreiben prüft ja auch niemand.

@Lamdarer @echo_pbreyer Das stimmt so nicht. Im Wettbewerbsrecht wird das sehr wohl geprüft und führt zu Zivilklagen. Es wurden schon viele kleine Gewerbetreibende ruiniert (ich kenne eine persönlich), weil sie einen Formfehler im Impressum hatten und ein Wettbewerber sie deswegen angezeigt hat.

Mich stört es schon, dass ich ganz offiziell als Privatperson meine ganze Adresse ins Netz stellen muss. Letztendlich geht es ja nur darum eine ladungsfähige Adresse zu haben. Da hat dann der Abmahanwalt weniger Arbeit. Auf der anderen Seite wird genug Unsinn von anonymen Seite verbreitet oder einfach auch nur betrogen. Die Idee mit der verschlüsselten Adresse finde ich gut.

@echo_pbreyer
In Deutschland schon heute mein Problem. Mich haben mal die rassistischen und antisemitischen Texte irgendwelcher Nazis geärgert und ich wollte eine Webseite machen, wo ich den Krempel mal sauber auseinander nehme. Da hätte ich den Platz und könnte aus sozialen Netzwerken drauf verweisen.
Habe ich letztlich deswegen nicht gemacht, weil ich fürs Impressum meine Adresse offenlegen müsste. Und dann schmeißen mir nach dem ersten Shitstorm irgendwelche Nazis die Fensterscheiben ein 🤮

@phil_s @echo_pbreyer genau deswegen muss es auch die Möglichkeit für anonyme Websites geben.

Und wenn der Staat hier irgendwelche Zugriffsrechte unbedingt haben will, dann soll er die Möglichkeit schaffen, sich bei einer Behörde kostensparsam registrieren zu können...
Und Zugriff auf dieses Register gibts nur für Behörden und einen noch näher zu definierenden Personenkreis, sicher nicht für jederman. Es muss ausgeschlossen werden können, dass man wegen politischer Meinungsäußerung in die Schusslinie Andersdenkender kommt.
@jakob @echo_pbreyer @phil_s
Sehe ich so auch, alleine mit einer Webseite die rein privat ist bist du schon in der Grauzone mit einem Impressum. Mit einem Social Media Server sicherlich auch. ich habe für meine Dienste ein Impressum angelegt, auch wenn keine Gewinn erzielt wird und das auch nicht Absicht ist. Es gibt keine Werbung auf meinen Seiten und schon gar keine bezahlte. Trotzdem habe ich ein Impressum hinterlegt, weil die Rechtsprechung nicht klar ist. Nur hat nun jeder Zugriff auf meinen privaten Bereich, mit allen möglichen Konsequenzen. Und es gibt ja doch einige Beispiele wo das hinführen kann.
Sign in to participate in the conversation
chaos.social

chaos.social – a Fediverse instance for & by the Chaos community