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Nehmen wir an ich wechsle den Arbeitgeber. Könnte ich dann nebenbei über meine freiberufliche Nebentätigkeit bei meiner alten Firma stundenweise aushelfen oder ist das Scheinselbständigkeit?

hintertgrund, ich wechsle zu firma B. Dort habe ich Nebentätigkeit gemeldet und geht klar. Weil ich bei Firma A (bisherige Firma) nicht ohne weiteres ersetzt werden kann dachte ich mir, ich unterstütze bei brennenden Fragen und mache das über Nebentätigkeit.
Chefin von Firma A meint "dass wir bei einem Clearing kaum Chancen haben, dass Du als Selbständig durchgehst." .... werde mich demnächst darüber mit ihr unterhalten, würde gerne vorher wissen ob das wirklich so ist.

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@esopriester Wenn Du angestellt bist, bist Du nicht Selbstständig. Der neue AG muß Deiner Nebentätigkeit i.d.R. aber auch zustimmen und könnte Dir z.B. Nebentätigkeiten in der selben Branche verbieten im Arbeitsvertrag.

@ckeen hab ich schon geklärt. Bei der neuen Firma geht nebentätigkeit klar.

@esopriester Ich meine, eine Scheinselbstständigkeit kann nur vorliegen, wenn du Vollzeit selbstständig tätig bist, aber nur einen Kunden hast. Da du aber einen Arbeitgeber hast, besteht das Problem nicht.

@esopriester Wenn du deinem aktuellen Arbeitgeber die Nebentätigkeit gemeldet hast und er nichts dagegen hat, sollte das in Ordnung sein.

@ckeen nö. ich bin vollzeit angestellt bei Firma B, hab aber "Luft" mit Nebentätigkeit als Freiberufler nebenher was zu machen ...

@esopriester Wenn Du aber hauptberuflich bei Firma B angestellt bist, warum sollte dann die zeitweise Nebentätigkeit für Firma A als "Scheinselbständigkeit" gelten? Bin auch kein Experte, aber das klingt für mich als Laien problemlos.

@esopriester Hab leider nichts zum Thema, aber noch einen anderen Hinweis: Da beide Firmen (glaube ich?) in ähnlichen Bereichen tätig sind, solltest du in beiden Verträgen auf mögliche Wettbewerbs- bzw. Wettbewerberklauseln achten und das natürlich bei beiden Seiten klar ansprechen.

@esopriester hi, hallo.

es müsste auf jeden fall eine andere und zwar selbständige Tätigkeit sein (nicht weisungsgebunden usw), und du bräuchtest auf jeden fall auch andere auftragsgeber.

ich finde, das klingt aber nach einer typischen _kurzfristigen beschäftigung_. was spricht gegen eine geringfügige beschäftigung (minijob oder eben kurzfristige beschäftigung)?

meine 3 spontanen gedanken dazu.

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