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@Blue1337Blood @transcaffeine "Männer werden nicht genommen, außer es findet sich keine Frau."

Wie war das mit Gleichberechtigung?
Will man einen möglichst guten Posten für die stelle finden oder will man den Fokus auf ein binäres Geschlecht legen?
Wie wäre es einfach nach Qualifikation die stelle zu besetzen?

@f2k1de @Blue1337Blood @transcaffeine ich frage mich das auch immer, muss aber als Kerl sagen, das Frauen schon deswegen schlechtere Karten haben, weil die überwiegende Anzahl der Posten mit männlichen Entscheidungsträgern besetzt ist. Quali hin oder her.

@Blue1337Blood @transcaffeine
"Oder anders formuliert: Frauengehirne sind eine der wichtigsten brachliegenden MINT-Ressourcen."
Und was ist das für Cissexistische und evtl. auch transfeindliche Aussage? Es gibt für die Wissenschaft keinen Unterschied welches Geschlecht die Person die das Gehirn trägt hat.

@f2k1de @Blue1337Blood @transcaffeine Ich geh mal nur auf den letzten Satz ein. "Wie wäre es einfach nach Qualifikation die stelle zu besetzen?" ja, das wäre das beste, aber wie macht man das? Es gibt nämlich so einen Effekt wie Homosozialität (populärwissenschaftlich auch Mini-me Effekt genannt), der sagt basicaly aus, dass Menschen die andere Menschen einstellen eher jene einstellen die ihnen selbst (insbesondere auch vom Geschlecht her) am ähnlichsten sind. /1

@f2k1de @Blue1337Blood @transcaffeine Das ist mal ein Bias auf Seite der Einstellenden. Es kommt aber auch zu einem 2. Effekt, oft bewerben sich nicht Männer gar nicht für bessere Stellen, was dazu führt, dass der Bewerberpool biased ist und dann natürlich die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass unter den Bewerbenden ein Mann die Qualifikation am besten ausfüllt obwohl im generellen viele nicht Männer existieren die die Qualifikationen noch besser erfüllen würden. /2

@f2k1de @Blue1337Blood @transcaffeine Die haben sich aber erst gar nicht beworben.
Und es ist halt bekannt, dass sich wesentlich mehr nicht Männer bewerben, wenn man nicht Männer auch in der Ausschreibung anspricht. Und ja, da würde ich dir Zustimmen, dass es oasch ist, wenn bei dieser aktiven Ansprache das binäre Geschlechterbild reproduziert wird. Weil eigentlich geht es ja viel mehr um introvertierte vs. extrovertierte Individuen als Gender 1 vs. Gender 2 3/3

@eest9 @Blue1337Blood @transcaffeine Damit stärkt man halt die Geschlechterrollen statt sie zu minimieren indem man sagt Männer sind extrovertiert und Frauen nicht.

@f2k1de @Blue1337Blood @transcaffeine Ich sage nicht, dass Männer extrovertiert sind und Frauen nicht. Introvertierte Männer (hi 👋) haben ziemlich die selben Herausforderungen und bewerben sich weniger für bessere Jobs und umgekehrt.

@f2k1de @Blue1337Blood @transcaffeine Dass es eine gewisse Korrelation zwischen Gender und intro- und extroversion gibt darf man aber nicht unter den Tisch fallen lassen. Das ist ja die Auswirkung von Geschlechterrollen. Man wird von klein auf dazu erzogen "Oh du bist eine Frau, du musst dich unterordnen", "Als Mann musst du voran gehen!" etc.

@eest9 @Blue1337Blood @transcaffeine Aber dadurch dass man alleine vom Geschlecht ausgehend darauf schließt und sagt Geschlecht a ist mehr introvertiert und Geschlecht b ist mehr extrovertiert bestätigt man ja das Klischee und die Geschlechterrolle.
Ich kenne genügend introvertierte Männer und extrovertierte Frauen. Diese Fälle passen halt nicht in diese Vorstellung die hier praktiziert wird.
So werden eher Geschlechterrollen enabled als dagegen angegangen.

@eest9 @Blue1337Blood @transcaffeine Das tut man da ja. Sonst würde man ja Männern nicht verbieten sich zu bewerben.

@f2k1de @Blue1337Blood @transcaffeine Bei dem Teil stimme ich dir ja zu, darum bin ich ja darauf gar nicht erst eingegangen.

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