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Wie lernt ihr neue Dinge? Braucht ihr ein Tutorial welches euch Schritt für Schritt für Schritt alle Funktionen vorstellt und näher bringt? Braucht ihr einfach nur eine gescheite Doku wo ihr das im weiteren Raus-Lest? Probiert ihr einfach irgendwas und gebt dann enttäuscht auf weil ihr mit der Doku nicht zurecht gekommen seit?

Wie schafft ihr es euch interessiert zu halten und nicht weg zu Prokrastinieren?

Boosts Apprechiated!

@frommMoritz Wenn es Software/eine Programmier/Auszeichnungssprache o.ä. betrifft: mach ein Projekt, wo man es gut verwenden kann.

Nicht zu schwer für den Anfang, aber etwas sinnvolles, was ein Problem löst, was du hast.
Dann hat sich die Prokrastination erledigt, weil du dein Problem ja lösen willst und dir das im Idealfall Spaß macht.

Die passenden Tutorials und Dokus suchst du dir dann meist ganz von selbst, je nachdem was passt.

@frommMoritz
Anfangen, machen, lesen, irren, nochmal machen etc...
Ich muss einen Sinn drin sehen, sonst wird das nix.
Die Infos dazu hol ich mir gerne noch als Buch, aber auch aus dem Netz.

@frommMoritz Ganz allgemein gesagt, lerne ich am besten, wenn ich mir anschaue, wie sich kleine Dinge im Kontext ihres größeren logischen Verbunds verhalten. Dies lässt sich oft erreichen, indem jene Kleinigkeiten verändert werden (z.B. ein einzelner Parameter) und die Wirkung der Änderung im größeren Zusammenhang (z.B. einer speziellen Formel) beobachtet wird.

@frommMoritz Das sind viele Fragen auf einmal.
Lernen mag ich immer gerne als Learning-by-Doing. Ich will was spannendes machen und fange es einfach an (nach kurzem Check ob es realistisch ist) und lese alles nach was ich noch nicht kenne.
"X in 30 Tagen" mag ich nicht, denn da muss ich ja immer einen Tag warten.

Motivation: Hatte ich meistens einfach. Die Motivation alte Projekte dauerhaft weiter zu plfegen ist allerdings deutlich schwieriger, gerade wenn man zwischendrin etwas neues anfängt …

@frommMoritz
Bei mir z. B. abhängig von:

welches Wissensgebiet - habe ich Vorkenntnisse oder nicht - gibt es eine Zeitvorgabe, bis wann ich es können muss - gibt es eine Prüfung / Wissensabfrage - brauche ich es beruflich oder "nur" aus Interesse - gibt es Lernmaterialien; wenn ja, liegen mir diese oder eher nicht usw.

Abschweifen verhindern:
Festen Zeitplan machen, keine Störungen zulassen, Stoff in kleinere Häppchen aufteilen, Zeitreserve einplanen, regelmäßige Pausen + Belohnungen.

@frommMoritz ich brauche immer ein konkretes Projekt, so wie den privaten Matrix Server oder eine Nextcloud Instanz, das hat mich dazu gebracht Linux zu lernen.

@frommMoritz
Also ich lerne gerade Rust und ich lerne vor allem über die Doku. Und manche Konzepte lese ich auch mal den Wikipedia artikel dazu (z.B. zu Iteratoren oder Grapheme). Halt immer da wo die Doku zu wenig Infos bietet.

Gerne kauf ich mir auch noch Bücher, das mach ich aber meistens erst wenn ich tiefer drin bin.

Wie ich mich motiviere? Ich lerne einfach gerne neues, hält auch den Kopf fit. Daher brauch ich da nicht allzu viel extrinsische Motivation.

@frommMoritz alles Autodidakten hier!

Am Besten funktioniert das bei mir wenn es mir jemand erklärt. (Von jemandem, der wirklich erklären kann und will.)
Dann verstehe und lerne ich extrem schnell.

Geht das nicht, dann muss trial&error her. Das funktioniert aber nur mit sehr viel Zeit und genügend Druck von Außen. Weil es extrem frustrierend ist nix auf die Reihe zu bekommen...

@frommMoritz Doku und Tutorials. Danach ausprobieren, wenn das aber nicht geht wie es da steht, dann lasse ich es auch nach ein paar versuchen.

@frommMoritz Das hängt ganz davon ab worum es geht - wenn man mir ein Projekt schmackhaft machen will, braucht man Screenshots und Beispiele (also Tutorials in Kurzform) auf der Startseite, und wenn man will dass ich es tatsächlich nutze, gute, ausführliche und nicht zu lange Dokumentation - dann probiere ich es gerne aus, und lerne dabei.
Bei Sachen die ich mir selbst beibringen will oder muss (wie Sprachen oder irgendwas auf Arbeit): Disziplin in Form von "x Minuten am Tag".

@frommMoritz Mir hilft es, ein funktionierendes(!) Tutorial zu haben. Das bildet die Grundlage. Danach weiche ich von der Vorgabe ab und sehe mit an, was es sonst noch so für Möglichkeiten gibt.

@frommMoritz ne Gescheide Doku und dann direkt machen. Während des machen’s viel hängen bleiben, googeln und die Dokus entlanghangeln. Lieber im Text als im Video Format.

@frommMoritz Ich denke, zu allererst ist es wichtig, herauszufinden (oder schon zu wissen), welcher Lerntyp man ist. Was ist mein perfekter Lernkanal? Dafür reicht ein schneller Test.
Danach lege ich los. Und je mehr mich das Thema interessiert, je mehr ich dafür brenne und je passender der Lernkanal ist, umso länger und intensiver bleibe ich dran.
Bei mir ist das learning-by-doing.

(Interessante Frage, danke!)

@frommMoritz Für Programmieren hilft mir eine Idee für ein Projekt zu haben und beim Umsetzen immer ein neues Konzept einzubauen und dadurch immer etwas Neues zu lernen. Es muss nicht immer etwas Nützliches dabei herauskommen, was viele Leute verwenden und es hilft mir sogar, wenn das Ergebnis eher absurd unterhaltsam ist. Und wenn man zwischendurch draufkommt, dass die Idee unmöglich ist, sich nicht entmutigen lassen und einfach mit etwas Neuem beginnen.

@frommMoritz
Und für andere Lernangelegenheiten (bei mir Astronomie) hilft es Themen von einer Seite zu betrachten, die einen mehr interessiert (z.b. Daten dazu finden, auswerten und so etwas zu lernen). So ist es einfacher das Thema länger interessant zu finden und nicht frustriert zu werden.

@frommMoritz
Und Bei Dingen, die man lernen muss (weil es wichtige Grundlagen sind) obwohl man sie nicht interessant findet, hilft es sich mit anderen zusammenzutun. Dann hat jeder andere Interessen und zumindest in Naturwissenschaften geht alles im Team erheblich einfacher.

@frommMoritz Im Wesentlichen orientiere ich mich an der offiziellen Dokumentation, und wenn die noch gute Beispiele dabei hat, die man ausprobieren und anpassen kann, bin ich glücklich.

Schlimm finde ich unvollständige oder gar fehlerhafte Dokumentation, was manchmal sogar schlimmer als fehlende Dokumentation ist. Wenn man dann erst in den Sourcecode herabsteigen muß, nervt das schon.

@frommMoritz Und was die Motivation betrifft: Auf Arbeit funktioniert das ganz gut über die Bezahlung. Und Sachen, wo man gar nicht durchblickt, kann man ggf. auch an einen Kollegen abgeben, der in dem Bereich besser ist.

Bei privaten Baustellen sieht es anders aus: Manche Dinge gebe ich einfach wieder auf, wenn ich beschließe, das doch nicht so dringend zu brauchen, oder wechsele den Ansatz, z.B. die Programmiersprache, wenn das mit einer anderen besser geht.

@frommMoritz Erstmal versuche ich gerne selbst herauszufinden,wie etwas funktioniert.Nachdem ich erfolglos einige Stunden damit verschwendet hab,wird dann doch die Doku gelesen und ploetzlich ist alles ganz logisch und einfach.Tutorials nutze ich eher selten.Prokrastinieren kommt bei mir sehr viel durch Zeitmangel,aber nicht durch mangelndes Interesse.

@frommMoritz Was mit meist hilft ist ein funktionierendes Beispiel für den Einstieg und eine gute Doku. Meist versuche ich dann erst mal das Beispiel nachzuvollziehen und beginne anschließend damit herumzuspielen.

Hilfreich sind meist auch Video-Tutorials mit eine visuellen Aufbereitung bei der Erklärung.

Was mir nicht viel bringt ist in der Regel eine reine Erklärung von jemandem, der mir einfach nur erzählt, was wie funktioniert. Das kann ich mir eh dann alles auf einmal nicht behalten.

@frommMoritz
Dokus bringen mich zum ersten Kennenlernen einer Technologie meistens nicht viel weiter, da sie oft eher kleinteilig Funktionen beschreiben, aber nicht grundlegende Konzepte. Tutorials/Guides die mit einem Ziel oder einfach so grundlegende Ideen erklären (und best practices erläutern!) gefallen mir da etwas besser.
Richtig cool finde ich es, wenn sowas gleich in die Dokumentation integriert ist.

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