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Instagram ist der beste Beweis dafür, dass selten das beste Produkt gewinnt.
Katastrophale Benutzungserfahrung, Werbung nach jedem Wisch, keine Weblinks in Posts erlaubt, lächerliche Bildauflösung, keine chronologische Timeline, außerdem alles voller Schleichwerbung, Werbeaufträge und generell alles verlogen. Und das ist heute das Hauptnetzwerk der jungen Leute, ich begreif es nicht. [Ich nutze das nicht.]

@frumble Ausschreibungen sind übrigens auch der beste Beweis dafür, dass selten das beste Produkt gewinnt.

@frumble Theorie: vielleicht war IG am Anfang besser als heute (und auch besser als die damaligen Mitbewerber), hat dadurch erstmal viele Nutzer angezogen, und hat jetzt durch den Netzwerk-Effekt die Nutzer hinreichend gebunden, dass jetzt ungehindert Werbung und UI-Experimente ausgespielt werden können?

@ollibaba Nein, das war nie 'besser', anfangs gab es wohl nur noch keine Werbung. Es war vor allem mobile-first und hat damit Flickr an Relevanz überholt. Selbstverständlich spielen da Netzwerkeffekte eine Rolle, mich interessiert aber das Phänomen, dass so eine toxisch-verlogene Plattform die Masse in dem Maße fasziniert, dass sie das Nr.-1-Netzwerk junger Menschen wird und die sich auch nach Jahren nicht verarscht fühlen.

@frumble
... und neben Facebook leider auch von den ganzen Radio- und Fernsehsendern etc. genutzt wird.
Gerade heute morgen im Radio:
"Senden sie uns eine WhatsApp Sprachnachricht. Die Nummer finden sie bei Facebook und Instagram"
Ich könnte im Strahl 🤮
@ollibaba

@dsw28 @ollibaba Die erwähnen Instagram auch nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil sie dort präsent sein müssen, wo die Masse ist, und die Masse ist von FB abgewandert nach IG. Bei ~3% Deutschen mit Twitter-Account lohnt sich nicht mal die Erwähnung von Twitter, geschweige denn des Fediverse, das sind Tatsachen.

@frumble
Sie müssen rein gar nichts und schon gar nicht einen Konkurrenten mit Inhalten füttern. Denn Ista, Face, Twitter sind Konkurrenz und es gibt keinen rationalen Grund die Konkurrenz zu füttern und damit noch zu stärken.
@dsw28 @ollibaba

@crossgolf_rebel Das ist eine realitätsferne Perspektive, so funktioniert das nicht.

@frumble
So realitätsfern ist das nicht und wird auch von etlichen Redakteuren so gesehen die ich kenne.
Das Problem ist nur das die Entscheidungsträger das anders sehen bzw von der Materie keine Ahnung haben (was man sehr gut in diversen Beiträgen bzw Fernsehsendungen sehen kann).
Bei den funktioniert der Marketing Quatsch, den ihnen Marketingbuden erzählen, ohne auf ihre eigenen Leute zu hören

@crossgolf_rebel Es ist ganz einfach: Redaktionen wollen und können keine ideologischen Kämpfe um Plattformen führen, sondern möchten durch soziale Medien dort sein, wo die Nutzer sind, um in deren Feeds aufzutauchen. Alles Weitere ist Geschwurbel. Es kann diskutiert werden, ob bspw. TikTok 'ethisch' ist und zur Marke passt, das ist aber eine andere Diskussion.

chaos.social/@frumble/10391750

@frumble Bitte pack auf die Liste unbedingt: Vollständige Verwendung nur am Mobilgerät möglich (Lange Videos schauen etc.)

@frumble Ich bezweifel, dass du meine Lebensrealität auch nur annähernd kennst.

Und in meiner Lebensrealität und Umfeld spielt Instagramm keinerlei Rolle.

@comrad In meiner auch nicht, aber ich blende trotzdem nicht aus, dass die ganze fucking Jugend dort unterwegs ist.
Außerdem schreibt man es mit einem m.

@frumble Du meinst, weil die "Medien" meinen, dass die Jugendlichen da sind? Die meinen viel zu wissen.

In der Jugend hier um mich herum sind die auf Whatsapp (mit Sprachnachrichten statt Text), Snapchat und SMS.

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