Der größte Blutspendedienst in Bayern hat massenhaft Gesundheitsdaten an Facebook gesendet. Angaben zu HIV, Schwangerschaft, Drogenkonsum oder Diabetes könnten dort nun profilbezogen gespeichert sein. Für die SZ hab ich die Datenpanne aufgedeckt.
sueddeutsche.de/digital/blutsp
@digitalcourage
(Weitere Details im Thread)

@rufposten @digitalcourage Wann hört die sorglose Nachlässigkeit bei der Einbindung von Trackern in die eigene Web-Präsenz endlich auf. Und wann werden endlich einmal empfindliche Strafgeldzahlungen fällig, wenn so sorglos mit persönlichen Daten umgegangen wird?

@pvoigt @rufposten @digitalcourage

Falls es tatsächlich zu einer hohen Strafe käme, gäbe es daran sicherlich viel Kritik, da die Blutspendesammelabteilung vom Roten Kreuz aufgrund ihrer Haupttätigkeit eher eine Sympathieträgerin ist, und bestimmt auch nicht in Geld schwimmt.

@guenther @rufposten @digitalcourage Nochmals in aller Deutlichkeit: Ein Blutspendedienst braucht für seinen Webauftritt keine Tracker von Facebook. Dann fallen damit verbundene Strafzahlungen auch weg.

@pvoigt @guenther @rufposten @digitalcourage

das ist auch eine schlechte Logik. Nur weil eine Organisation vlt. Sympathie hat oder "gut" ist, darf sie dennoch nicht gegen Gesetze verstoßen.
Egal gegen welche. Wenn Sie gegen Arbeitsschutzgesetze verstoßen und Mitarbeiter*innen da bspw. dann viel zu lange arbeiten, weil halt viel Andrang ist, dann geht das auch nicht…

Gesetze brechen muss bestraft werden, ganz einfach. Egal, *wen* es betrifft. Simpler Justizgrundsatz.

@rugk @pvoigt @rufposten @digitalcourage

"Gesetze brechen muss bestraft werden, ganz einfach. Egal, *wen* es betrifft. Simpler Justizgrundsatz."

Ja, ist mir vollkommen klar. Nur hab ich Angst, dass öffentliche Wahrnehmung und mediales Framing hier in die Richtung "sinnlose bürokratische EU-Verbots-Regulierung bestraft gemeinnützige Organisation für eine völlig gängige Geschäftspraxis und am Ende haben wir keine Blutkonserven und Krankenhäuser mehr wegen dem scheiß Datenschutz" gehen können.

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@rugk @pvoigt @rufposten @digitalcourage

Diesen Standpunkt mache ich mir natürlich ausdrücklich nicht zu eigen.

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