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Ihr installiert die corona warn App nicht, benutzt aber Google Services oder iOS? Dann bitte jetzt nicht den Datenschutz vorschieben. Ihr exponiert durch die App kaum mehr als eh schon.

Die App aus persönlichen Gründen nicht zu nutzen ist natürlich weiterhin eine valide persönliche Entscheidung. Die Risikoszenarien mit denen das begründet wird sind halt wenig plausibel

Was mich stört ist, dass den Nutzern Angst gemacht wir vor der corona warn App. Falsche prio

- nicht der feind

@holger

Ich glaube das grössere Problem ist, dass ich keine Ahnung habe _was_ ich da genau aus dem Android/Apple Store installiere.

Der Quelltext, der auf GitHub released wurde sieht vernünftig aus und ist wohl durchweg sauber geschrieben worden, aber solange das niemand verifizieren kann (Stichwort reproduzierbare Builds) könnte es genauso gut closed-source sein.

@holger ich finde, dass man hier auch die Datenschutzerklärung positiv hervorheben kann. Das ist keine üble Verklausulierung, sondern recht verständlicher Text. Und ja, ich habe ihn mir durchgelesen (ich mache das eigentlich immer).

@holger Der Artikel in der taz beschreibt es sehr gut und beleuchtet wichtige Aspekte: taz.de/Mit-Smartphones-gegen-C
#corona #Corona-Warn-App

@holger Das ist whataboutism.

Viele menschen sind gezwungen, WhatsApp oder ähnliches zu verwenden. Die „Corona-App“ ist freiwillig, deswegen nicht vergleichbar.

Beispiel: Du fährst kein auto wegen klimawandel, benutzt aber nen computer? Heuchler·in!

@tastytea @holger Echt? Man *zwingt* Menschen, WhatsApp zu verwenden? Weiß der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte davon?

@mbirth WhatsApp ist in vielen betrieben und schulen zwingend nötig, um relevante informationen zu bekommen. Für ein verfahren for dem EGMR muss zunächst der innerstaatliche Instanzenzug durchlaufen werden¹.

https://de.wikipedia.org/wiki/Europäischer_Gerichtshof_für_Menschenrechte#Verfahren

@holger

@tastytea Ich sehe es nicht als whataboutism, weil es in beiden, nicht vergleichbaren, Fällen um Datenschutz geht.
@holger
Die Fernbeschulung findet für eines meiner Kinder per Microsoft Teams statt, das andere sollte mindestens einmal am Tag über Skype zu sehen sein (sonst per Moodle). Die online-Form der Nachhilfe findet über Zoom statt. So ja, @mbirth, man ist manchmal gezwungen, den Datenschutz außer Acht zu lassen und solche Programme zu verwenden - Du kannst Dir Deine ** also schenken!

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