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Mir fällt dieser Tage mal wieder auf, wie irre komfortabel mein Leben geworden ist, seit ich nicht mehr teils absurde, aufwendige, intellektuelle Volten schlage, nur um mir schönzureden, dass es völlig in Ordnung, ja geradezu geboten sei, irgendwelchen Menschengruppen weiter wohlfeil auf den Saque zu gehen, weil ich im Grunde auch bloß ein Arschgesicht bin.

@holgi
Ich kann das anekdotisch nur bestätigen, dass es der geistigen Gesundheit durchaus zuträglich ist, einfach mal auf Befindlichkeiten zu scheißen.

@nvi Die einzige Befindlichkeit, auf die ich zu scheißen versuche, ist meine eigene.

@holgi Oh ja, die folgende Erkenntnis (eigentlich nicht so schwer) hat mein Leben enorm verbessert: Wenn Du überall nur Arschlöcher siehst, lebst Du halt in einer Welt voller Arschlöcher.

@arne Ich bin fest davon überzeugt, in einer Welt voller Arschlöcher zu leben - bloß ist es überall dort umso angenehmer, wo das Sosein so wenig wie möglich rausgelassen wird. Und das koppelt dann zurück :)

@holgi Ja, das stimmt natürlich. Ich glaube auch nicht an die arschlochfreie Welt, aber mehr Menschen sind in der lage nett zu sein, als ich lange Zeit wahrgenommen habe. Das fühlt sich ganz schön an.
Ist wahrscheinlich einfach ein etwas anderer Blick auf den selben Punkt, den Du machst. :)

@holgi Meinst du damit: seitdem du nicht mehr der Überbringer der schlechten Nachricht bist sind die Leute weniger unfreundlich zu dir?

@holgi umformuliert: du kritisierst Menschen weniger und sie sind weniger gemein zu dir? Ich hab einfach deine Aussage nicht verstanden....

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