Heiko boosted

Am Samstag sind Nachts die Oberleitungen gefroren, das war sehr unterhaltsam.

Mein Schoko-Bananenkuchen (Backzeit: Mitternacht) war zu voll (kommst sonst in zwei Formen statt nur eine) und war innen noch flüssig. Bei Stürzen gab's dann eine Riesensauerei (nachts warme Schoko-Bananenpampe löffeln war eigentlich ganz nett). Hab alles zurückgepackt und nochmal 45min ausgebacken, jetzt ist er gut aber nicht sehr hübsch 😅

Wir haben aktuell noch ein paar Eimer aus der ersten Ernte 2020 mit 19,5% bis 20.0%. Die werden wir wahrscheinlich im Frühjahr 2021 zum Saisonstart zurückfüttern oder wir suchen uns noch einen -Brauer oder -Bäcker. Wenn jemand Back- oder Brauhonig im 10kg-Eimer haben will und in Auto-Reichweite in/um lebt: sagt Bescheid 😉 Wir haben auch noch ~2kg Abschäumhonig für Experimente…

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Die „Pyramide“ oder das „Türmchen“ welches sich beim Abfüllen unter dem Honigstrahl bildet wird von Imkern beim Schleudern als grober Indikator für den Wassergehalt genutzt. Honig mit höherem Wassergehalt ist flüssiger, damit türmt sich weniger auf. Der im Video enthält 17,4% Wasser (mit Refraktometer gemessen) und erfüllt damit sowohl die Vorgaben des Gesetzgebers (≤20%, siehe auch HonigV Anlage 2 Abschnitt II.2) als auch die des Deutschen Imkerbunds (≤18%).

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Wir haben eben die restlichen ~250 Deckel geputzt. Inklusive der definitiv verkehrsfähigen (Wassergehalt ≤ 19%) Honigeimer von der Frühlingsernte 2020 sind jetzt noch circa 65kg abzufüllen. Damit das nicht ewig dauert haben wir alle händisch mit Seife geschrubbt, abgespült, ausgeschüttelt und bei niedriger Temperatur und Umluft in mehreren Chargen im Herd getrocknet.

Die bessere Hälfte hat seit heute vormittag noch Chashu (チャーシュー) gemacht damit wir nach dem Honigabfüllen noch ein richtig leckeres Ramen machen konnten.Wir haben jetzt noch genug Zutaten für drei Doppelportionen eingefroren bzw. eingekocht. Die nächste Arbeitswoche kann also kommen…

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Wir haben heute etwa die Hälfte des Honigs aus der 2020-Ernte (65kg) abgefüllt. Danach waren zwar noch genug saubere Gläser da aber die Deckel leider alle 😞. Hundert Deckel putzen und trocknen dauert etwas länger also ist für heute erstmal Schluß. Wenn wir morgen Lust haben werden noch Label gedruckt und geklebt. Dann fehlt nur noch eine Marketing-Strategie und willige Kunden 😎

Dinge die ich vorher nicht hatte und von deren Existenz ich auch nichts wusste: baked baking powder😅

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Ich hab leider kein Vorher- sondern nur ein Nachher-Bild. Wir haben einen kleinen Topf in den wir den ganzen abgekratzen Wachs-Dreck (siehe bspw. vorherigen Toot) seit Monaten sammeln. Das war ein braun-grauer Siffhaufen ohne einen einzigen gelben Wachsfleck. Wenn man den einschmilzt – sinnvollerweise als allerletzte Wachsaktion vor dem Winter – kommt sowas hier raus. Das Ding kommt wahrscheinlich trotzdem ins nächste Lagerfeuer, das kommt uns nicht mehr in die Bienen.

Wir haben dann endlich auch die letzten Wachsreste von 2020 geschmolzen und grob vom Dreck separiert (auf dem Bild ist ca. 75% abgekratzt). Dann haben wir hoffentlich jetzt erstmal 3-4 Monate Ruhe davon.

Hier die Ausbeute vom Einkochen. Das macht zwei Leute viermal satt (und glücklich).

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Haben's vorhin aufgekocht, die Geschmacksstoffe rausgefischt und heiß abgefüllt. Das reicht noch für ein paar Ramen… Die Geschmacksstoffe wurde in Öl angebraten und werden über das nächste Reisgericht gestreut.

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Wir haben uns vom @xeno einen Einkochautomaten geschnorrt um die Brühe haltbar zu machen. Wir haben fünf 750ml-Weck-Gläser befüllt (sind nur ca 600ml pro Glas und damit leider etwas zu wenig für zwei Portionen). Erfolgsquota gibt's frühestens morgen. Unsere Wetten stehen aktuell auf: vier sind gut, eins hat nicht geklappt.

Zum Tare kann ich noch nicht viel sagen: da liegt jetzt gewaschener Kombu in einer großen Menge Sojasauce, Sake und Mirin für einen Tag im Kühlschrank. Wird morgen ausgekocht und heiß abgefüllt. Wir haben die Sojasauce und das Mirin leer gemacht, demnächst ist dann mal wieder ein Trip zum Asialaden auf der ToDo-Liste.

Das Aromaöl war echt einfach: Frühlingszwiebeln in neutralem Öl (hier: Sonnenblumenöl) für 15min bei mittlerer Hitze kochen, durch Sieb seihen, in sauberes Glas füllen und ab in den Kühlschrank. Schmeckt sehr intensiv, bin gespannt wie das im Ramen wird. Kann man natürlich für alles Mögliche benutzen. Die Überreste schmecken interessanterweise süßlich (und sind schön knusprig).

Animal parts, especially bones, skin and flesh 

Wir haben 2,5kg Schweinefüße und -beine für ca 12 Stunden eingekocht. Stinkt ordentlich deswegen haben wir's auf den Balkon verbannt (die Herdplatte ist übrigens so versifft weil das eigentlich exklusiv nur zum Wachsschmelzen da ist). Wir haben dabei auch gelernt dass keiner unserer großen Töpfe induktionsgeeignet ist 😓 Nächster Schritt: Einkochen.

Hier noch ein paar Impressionen vom Nudelmachen. Vom Teig-Kneten und -mit-den-Füßen-drauf-Rumstampfen im Silikonbeutel gibt's leider keine Fotos 🙃

Heute wurde den ganzen Tag Krams gekocht für Ramen. Die Nudeln haben wir ja schon vor zwei Wochen gemacht und eingefroren; heute war Brühe, Aromaöl und Tare (垂れ; sowas wie eine würzige Sauce) dran.
Rezeptquelle ist das exzellente "The Book of Ramen" (hier frei verfügbar: docs.google.com/document/d/1qL).

Heute haben wir den letzten Arbeitsschritt für die Winterruhe gemacht: Fluglochkeile durch Mäusegitter ersetzt. Nicht im Bild zu sehen: damit Vögel und Nager die nicht rausfummeln können wurden die Keile noch mit stabilem Zaundraht fixiert. Die Orientierung (Löcher oben) sieht für viele Imker ungewöhnlich aus ist aber Absicht: falls es starken Totenfall gibt können die verbleibenden Bienen trotzdem raus und koten im Frühjahr nicht in die Wohnung. Das verhindert Krankheiten.

Heiko boosted

Have you, *after* the age of 18 and not as a fun activity with children, grown plants from seeds that you found in fruit or vegetables?

Boost for science plz 👩‍🔬💙

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