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Bei Gratis-Bahnfahrten für alle Menschen, die in der Pflege arbeiten, wäre ich sofort dabei.

@gryffyn @kattascha Dann aber bitte auch für Schüler, Auszubildende und Studenten. Diese Gruppe hat auch wenig Geld und ist wichtiger für das Land.

@kattascha Wie wäre es Bahnfahren, also klimafreundlicheres Reisen, generell als Fürsorgepflicht des Staates gegenüber seinen Bürgern zu betrachten und alles dafür zu tun, dass die Kosten dafür von (zum Beispiel) umweltverschmutzenden Industrien übernommen werden?

@express @kattascha

jo fänd ich auch sinnvoller. so ein "dieser job ist aber moralischer als jener"-Schwanzvergleich führt doch nirgendwohin. Bahnpreise für alle runter und Gehälter hoch für die, die scheiße bezahlt werden fänd ich irgendwie fairer und man spart sich die Haarspalterei, welche Jobs genau auf dem moralischen High Ground einer kostenlosen Bahncard 100 sind.

@kattascha Hat die Bahn für die Bundeswehr nicht einen Rückzieher gemacht und lässt sich, wenn überhaupt nur auf Freifahrten für nicht ausgelastete Züge ein?

Ich finde diese "der Beruf x darf gratis fahren" Forderungen schlecht. Die Bahn ist heute schon, zu gewissen Zeiten, maximal ausgelastet. Menschen stehen, Zügen werden geräumt etc.

Es braucht mehr Züge, mehr Lokführer, mehr Strecken....danach kann man über irgendwelche Freifahrten nachdenken!

#Bahn #Bundeswehr #AKK

@Y @kattascha ich will, dass Politiker gratis Bahn fahren dürfen und dafür den 10-fachen Preis fürs Fliegen zahlen :blobcat:
Nicht nur Pflege. Gemeinnützig wäre auch gut

depol 

@kattascha 1 stelle sich vor, alle Menschen ungeachtet ihres Berufes oder auch ohne Beruf könnten einfach so ohne Rücksicht auf ihre begrenzten Mittel reisen oder tägliche Wege zurück legen. Dafür müsste #ÖPNV natürlich z.b. ihre Arbeitsplätze überhaupt anfahren und das auch noch zu ihren üblichen Schichtzeiten. Und 1 stelle sich vor, das würden die bezahlen, die ihre Arbeitsleistung haben wollen. So wie ich die Anfahrt z.b. 1 Handwerkerin bezahlen muss.
#Kommunismus! 😱

@Homer S.
die zahlen das ja. Also soweit ich das verstehe ist das mit dem Arbeitslohn abgegolten oder so... würden die Dich nicht bezahlen, würdest Du da nicht arbeiten...

Mobilität, Lohngerechtigkeit 

@tonnerkiller Jaja, das ist ja die Standard-Argumentation, sobald Unternehmen zur Kasse gebeten werden: Alles eingepreist!

Das ist aber eben Unsinn. Zumal ja auch 1, die direkt nebenan wohnt somit mehr Arbeitslohn erhielte, als 1, die jeden Tag 2½h Arbeitsweg per Auto oder ÖPNV hat.
Und insbesondere im marginalisierten Sektor, in dem Arbeitende von ihrem Lohn allein nicht leben können, wäre diese Argumentation bestenfalls zynisch.

Ich sag nicht, daß es nicht zynisch ist. Aber so funktioniert der Kapitalismus. Ich fahr auch über ne Stunde ein Weg zu meiner Ausbildungsstelle, die Ausbildungsvergütung geht zum guten Teil durch den Auspuff und hätte meine Frau nicht nen guten Job, könnte ich das so auch nicht machen.

Es ist aber auch schwierig, das durchzusetzen, daß der Arbeitgeber die Kosten übernimmt. Dann stellt er halt Leute ein, die näher dran wohnen. Findet er dakeine, dann wird er auch gewillt sein denen, die er braucht, auch genug zu zahlen, um sie zu bekommen.
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