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Sehr sehr interessanter Artikel. Sollte jeder der bei Mastodon und anderen Alternativen unterwegs ist mal gelesen haben: onezero.medium.com/the-dark-fo

@kattascha

I wish I could've just read this article without having to contradict what the author was talking about.

> In response to the ads, the tracking, the trolling, the hype, and other predatory behaviors, we’re retreating to our dark forests of the internet, and away from the mainstream.

The host of the website seems to disagree with what his guest is trying to raise as an issue.

@kattascha Danke! Cooler Artikel. Auch der follow-up. Bin gespannt, ob es eine weitere Fortsetzung gibt. Mir fehlt ein Gedanke: die Möglichkeit, die Architektur der Dienste zu ändern, Prioritäten im System selbst zu verschieben. Klar, man kann durch eigenes Verhalten und eigenes Verständnis der eigenen Rolle im Netz ein gewisses Maß an Zufriedenheit und Bewusstsein für Selbstwirksamkeit erlangen. Aber jenseits von Dark Forrest oder Black Domains gibt’s ja noch eine Alternative: System change.

@kraehenpost @kattascha Ich bin mir auch nich so sicher, ob es jetzt so viel gegen die Macht von Russischen Trollarmeen™ hilft, wenn er zweimal am Tag was über seine Katze twittert. Klar weicht das den Hass ein bissl auf und er zeigt Präsenz aber was wichtig wäre, wär den Trollen kontra zu geben und das ist anstrengender (und ggf gefährlicher) als seinen Hipster-Kaffee auf Insta zu posten. Oder hab ich da was nich geschnallt?

@jfml
@kraehenpost @kattascha
Ich vermute, er meint damit v.a. sich realistisch und greifbar zu machen, um mindestens so "ernst genommen" zu werden, wie die Trolle. Denn sonst ist sein Profil und sein Online-Pendant so unbedeutend und verliert an Einfluss. Eben diesen Einfluss konnte er im Artikel nicht genau beziffern aber er scheint größer zu sein, als wir denken.

@jfml
@kraehenpost @kattascha
Ich muss zugeben, der Text spricht mir voll aus der Seele, weil ich gut nachvollziehen kann, wie es sich anfühlt, sich immer weiter aus diesem "neuen" Internet zurückzuziehen. Ohne Facebook, WhatsApp und die ganzen anderen Messenger steht man ziemlich einsam und verloren da und verliert zudem an Einfluss, den man aber als Mensch gerne hätte. V.a. wenn man wirklich was mitzuteilen kan.

@jfml
@kraehenpost @kattascha
Früher war das vmtl. der Stammtisch, wo man - mal mehr mal weniger - für voll genommen wurde und seine authentische Meinung kundgetan hat. Manchmal hat man da sicher auch über die Stränge geschlagen, aber man war gemeinschaftlich eingebunden und hatte Einfluss.

@jfml
@kraehenpost @kattascha
Heute haben wir zwar eine größere Audienz, aber weniger Einfluss. Und wenn man dann aus persönlicher Überzeugung noch den großen Plattformen den Rücken kehrt, schwindet dieser ohnehin schon geringere Einfluss immer weiter. Und nicht jeder hat den Mut, die Kraft und v.a. die Zeit sich eine Followerschaft für den eigenen Blog und / oder den Podcast aufzubauen. Zudem es ja immer auch Konsumenten und nicht nur Produzenzen braucht.

@jfml
@kraehenpost @kattascha
Also finde ich den Gedanken meines Vorredners mit dem "system change" eine gute Idee, auch wenn das etwas mehr Zeit braucht. Machen wir für den Anfang doch Mastodon einfach zum Netzwerk No. 1 und retooten zu Twitter anstatt andersrum. Wäre zumindest ein Anfang, in den dunklen Wald wieder mehr Licht zu bringen. Was meint ihr?

@kattascha Danke für den Hinweis. Ich werde trotzdem lieber Facebook und twitter meiden.

Moin, @kattascha, irgendwie interessant, aber ein wenig tl;dr aus, und Serifenschrift, mag ich nicht im screen. Also erstmal in pocket gespeichert.
(ich mein das tl;dr **nicht** abwertend)

@kattascha ich kann die Gedanken über den Kater nach 2008 nachvollziehen.

Früher war das Internet eben dezentral und wenn man sich irgendwo die Finger verbrannt hat, war man nicht sozial am Ende. Davor gab es Mailboxen, da war es im Grunde ähnlich. Vor 2008 war Google eine Suchmaschine von vielen, Twitter eine soziales Netzwerk von vielen, etc.

Heute gibt es noch eine handvoll Mainstream-Plattformen und es kann schnell passieren, dass man eine Horde Nazis am Arsch hat, weil man sich menschenfreundlich geäußert hat und dann eigentlich nur flüchten kann oder Schaden nimmt.

Und weil es dann eben nur das eine IT-System gibt, wo ich statt Themen eine Montetarisierungs-Plattform vorfinde, habe ich verloren, für den Mainstream bin ich dann gestorben.

Da gehe ich doch lieber mit anderen, wohlgesinnteren Menschen, in den Dunklen Wald und umarme Bäume.
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