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Was Rechtsextreme sagen: "Weg mit GEZ-Zwangsgebühren & Staatsfunk!"

Was sie meinen: "Allein schon wegen unbequemer Interview-Fragen hassen wir die staatsfernen öffentlich-rechtlichen Medien. Perspektivisch hätten wir gerne eine gleichgeschaltete Presse nach russischem Vorbild."

@kattascha Die Interpretation ist in meinen Augen auch nichts anderes als primitive Polemik. Gleich mal mit einer Packung Diffamierung für Russland vermischt - als wären es die Russen die rechte Politik fördern.

@kattascha Das finde ich doof. Denn wenn ich jetzt sage, dass ich zwangsfinanzierte, in grossen Teilen außerordentlich minderwertige und trotzdem nicht mal werbefreie Medien nicht mag, bin ich gleich Rechtsextrem.

@tommy @kattascha Jein. Steuern sind ein notwendiges Übel, aber über die Höhe und die Verteilung könnte man reden. Erstmal insgesamt weniger da ich gerne weniger Staat hätte, und dann auch noch anders verteilt (höherer Grundfreibetrag, höhere Obergrenze).

Man könnte jetzt auch die Fernsehgebühren als notwendiges Übel bezeichnen, aber die bringen ja nicht das was sie sollen (Werbefreiheit, Qualität), sondern hauptsächlich mit Werbung überladenes Radio und Sturm der Liebe.

@BioHackerBI @kattascha
der Steuern bringen auch nicht was sie sollen. Ich finde es wichtig, dass der ÖR von allen finanziert wird. Die programmatische Ausgestaltung ist ein anderes Thema.

@tommy @kattascha Kann ich verstehen, aber wie kommen wir vom Sturm der Liebe weg, wenn nicht durch Entziehung der Finanzierung? Direkte Weisungsbefugnis seitens der Legislative oder Exekutive ist da ja eher abzulehnen.

@BioHackerBI @kattascha Das hat @kattascha auch nicht gesagt. Der Folgepfeil geht in die andere Richtung.

@BioHackerBI @kattascha Einen zweiten Blick wert finde ich das niederländische System des ÖR: Dort kann man über eine Vereinsmitgliedschaft die Ausrichtung zumindest ein wenig lenken.

Vor "Storm van de liefde" wird das auch nicht schützen, fürchte ich.

de.wikipedia.org/wiki/Nederlan

@kattascha Also das Echo, das er aus der eigenen Partei bekommt, muss Herrn Kalbitz deutlich unangenehmer gewesen sein als die Fragen im Sommerinterview des RBB.

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