FYI: Studien belegen, dass die Verwendung von Schimpfwörtern zu einer stärkeren Polarisierung von Meinungen führt. Wir beharren umso mehr auf unserer ursprünglichen Meinung und sind weniger offen für Gegenargumente, wenn wir krasse Schimpfwörter lesen. (1/x)

Studien belegen außerdem sehr eindeutig, dass fehlender Augenkontakt zum Gegenüber zu einer geringeren Empathie mit dem Gesprächspartner führen kann. Wir neigen also eher dazu Leute virtuell zu beschimpfen, als ihnen das selbe direkt ins Gesicht zu sagen.

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Denk also bitte darüber nach – auch wenn ihr krass genervt seid – ob ihr wirklich online ausfallend werden wollt, bzw. in welchen Kontexten es einfach weder angebracht, noch zielführend ist. Ganz davon abgesehen: Es gibt auch entsprechende Straftatbestände...

Ergänzung: Es gibt auch gute Alternativen! Über Höcke darf man beispielsweise sagen, das er ein Faschist ist. 😘

@kattascha und wir sollten fleißig daran arbeiten, dass die gerichte solche feststellungen auch in bezug auf andere mitglieder seiner partei für zulässig befinden.

dazu müssen wir es freilich "drauf ankommen" lassen und faschist*innen faschist*innen nennen. ;)

@kattascha "Zielführend" ist eine gute Denkkategorie. In einer Situation, in der einem eine Beleidigung auf der Zunge liegt, bewusst darüber nachzudenken, was eigentlich das persönliche Ziel der angestrebten Kommunikation ist, hilft, um aus dem #Reptilienhirnmodus rauszukommen.

Im Zweifelsfall ist Art. 1 des #Grundgesetz eine exzellente Orientierung.

Und: Sachkritik statt Personenkritik.

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