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Find‘s absurd, dass von „Lockdown Euphorie“ gesprochen wird, sobald es darum geht, einen Weg raus aus diesen Nichts-Ganzes-Und-Nichts-Halbes Dauer- zu finden. Find eher, Leute die keine Notwendigkeit zum Handeln sehen haben Lockdown-Euphorie... 💁🏻‍♀️

@kattascha
Ich Stelle auch eine Art Lockdown Euphorie bei uns eher links Gesinnten fest. Nüchtern betrachtet könnten wir feststellen, dass die Sterblichkeit gesunken ist (das Gegenteil von Übersterblichkeit!), die Massnahmen gewirkt haben und deshalb jetzt aus gutem Grund das unsägliche #SocialDistanacing beendet werden muss.
Aber erstaunlicher Weise forden gerade die links Orientierten mehr soziale Kälte. Warum? Weniger Liebe um das Leben vermeintlich etwas zu verlängern? Das steht uns nicht!

@SebastianGallehr @kattascha könnte vielleicht daran liegen, dass Intensivmediziner seit Tagen vor einer Überlastung der Intensivstationen warnen, dass planbare, aber trotzdem notwendige Operationen verschoben werden, um Kapazitäten für Covid19 Patienten frei zu halten usw. .

@SebastianGallehr @kattascha Bei ca 10% Fällen können wir das Virus nicht durchlaufen lassen. Auf lange Sicht müssen wir entweder so weitermachen wie bisher (Lockdown, Lockern, Lockdown) bis zur Herdenimmunität (für immer?).
Oder wir gucken, dass wir alle möglichen milderen Werkzeuge zur Hand nehmen und damit möglichst viele Freiheiten zurückgewinnen. Zu diesen Werkzeugen gehört Contact Tracing und das funzt bekanntermaßen nur bei niedrigen Fallzahlen.

@SebastianGallehr @kattascha Somit heißt das Ziel stabile Niedriginzidenz. Die ist leichter beherrschbar (d.h. weniger Maßnahmen für R=1 nötig) und es werden dauerhaft weniger Leute krank, was an und für sich schon ein lohnenswertes Ziel ist.

P.S.: Auf eine Diskussion mit Dir lasse ich mich nicht ein, ich wollte das bloß richtig stellen, damit es nicht so stehen bleibt.

@Segebodo
Klare faktenbasierte Aussage. Dazu gibt es auch nichts zu diskutieren. Wir haben halt eine unterschiedliche Haltung zu der Definition von gutem Leben in einer solidarischen Gemeinschaft. Sowas lässt sich auch nicht in 500 Zeichen toots diskutieren, da müssten wir uns persönlich sehen.
@kattascha

@kattascha Habe den Begriff gerade zum ersten Mal gehört, und für mich klingt er gerade eigentlich ganz passend.

Ich meine, ich als Studentin profitiere nur von Lockdowns. Ich habe meine Freund:innen in den letzten 4 Monaten ungefähr zweimal (in Präsenz) gesehen. Ich bin richtig krass Lockdown-euphorisch: Mit einem Lockdown verschlechtert sich /nichts/ an meiner Lage, aber dafür bekomme ich Hoffnung, dass es hinterher besser wird!

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