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Bin immer etwas ratlos, wenn es nach Wahlen von Partei-Seiten nur heißt, man habe etwas „nicht gut genug erklärt“ oder „in der Kommunikation die falschen Schwerpunkte“ gesetzt. Klingt immer etwas so, als würde man Wähler wie Kinder sehen. Vielleicht lag‘s auch am Handeln?! 🤷🏻‍♀️

@kattascha Das heißt übersetzt "Der Wähler war wieder mal zu dumm"

@kattascha aber... Dann müssten sie ja Fehler zugeben 😳😳😱

@HoSnoopy @kattascha Möchte dazu noch anmerken, dass selbst ein Andreas Scheuer bei der letzten Bundestagswahl sein Direktmandat verteidigt hat …

@kattascha An was es lag, ist vollkommen egal, mit „nicht gut genug erklärt“ muss man sich damit aber auch erst mal nicht beschäftigen. Ich denke, das ist so die bequeme Ausflucht für ratlose Leute.

@kattascha du scheinst die Verlautbarungen der mobilen politischen Folgeschäden immer noch für Kommunikation von Mensch zu Mensch zu halten und nicht für die leidlich zielgruppenorientierten Machterhaltungspghrasen, die sie sind. Das finde ich bedenklich.

@kattascha Ist doch normal. Wenn sich ein Produkt nicht verkauft, ist auch die Marketingabteilung schuld.

@kattascha ja, zum einen das verhältnis zu den wähler*innen - wahl ist demnach applauf eine show, keine entscheidung -, zum anderen existiert damit kein möglicher input um einen irrtum festzustellen, also keien möglichkeit zu lernen.

@kattascha Es wäre mal schön etwas zu hören wie „Wir sind für das Thema x oder das Thema y angetreten aber die Wähler waren anderer Meinung.“ Das wäre eine erfrischende Abwechslung. 🙂

Politisches Gerede über NRW Wahl 

@kattascha Ist auch irgendwie eine Form von gaslighting (im übertragenen Sinne).
Ihr hättet und gewählt, hättet ihr uns verstanden. Ihr habt aber nicht richtig zugehört und seid nur deshalb nicht It und einer Meinung.

Wie du schon sagtst:als wären alle unmündig, die ihre Ansichten und Vorgehensweisen, Pläne nicht dufte finden.

@kattascha Es könnte auch so gut erklärt worden sein, dass Leute sagen: Genau das wähle ich nicht.

@kattascha Ich glaube diese Herrschaften haben die falschen Kommunikationsberater - es ist eine Wohltat Frau Baerbock und Herr Habeck zuzuhören, Sie wissen offensichtlich, dass Wähler:innen mündige Bürger sind, die plausible, nachvollziehbare Antworten und Argumente erwarten - und dabei spielt es erstmal keine Rolle, ob man allen Inhalten zustimmt. Schön zu sehen, dass es auch Politiker:innen gibt, die sich von der unverständlichen "Babysprache" verabschiedet haben und Klartext sprechen.

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