Die Lernplattformen der Schulen sind überlastet. Der Ruf nach mehr Kapazität ist laut.

Ich baue jetzt seit vielen Jahren Infrastruktur und hab einen Tipp: Nicht alle gleichzeitig! Peak Leistung ist teuer und Aufwendig. Verteilt den Start über 2 oder 3 Stunden, das ist Steuerbar.

Probleme kaskadieren in dieser Größe, wenn man aber die Spitze kappt, passiert das nicht mehr. Dann ist es vielleicht langsam, für einen Moment, aber es geht noch. Alleine 15 Minuten unterschied zwischen den Bundesländern würde hier vermutlich schon viel bringen.

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Alternativ tut es auch wenn das jede Schule für sich machen würde. Aber wenn zig Hunderttausend oder Millionen Schüllerinnen und Lehrerinnen zeitgleich um 8 Uhr zugreifen wollen, das ist nicht realistisch. In der IT gibt es da einen Fachbegriff für DDoS 😉

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Ach ja und für diese Fragestellung ist es fast irrelevant welches Tool genau jetzt benutzt wird. Nur um der Diskussion vorzubeugen.

@leah ich verstehe es nicht warum man nicht einfach eine Nextcloud-Instanz mit Jitsi hostet...

@koyu auch das skaliert nicht beliebig und muss von jemandem betrieben werden. Das Tool ist für diesen Punkt absolut egal.

@leah das Problem ist die mangelnde Flexibilität in den Kultusministerien. Eine Bekannt (Lehrerin) sagte mir, sie darf noch nicht mal das Unterrichtsmaterial früher als 8 Uhr online stellen. Bzw. wenn es ne Unterrichtsstunde um 10 Uhr ist, dann erst um 10 Uhr. Steht ja so im Stundenplan 🤦🏻‍♂️

@leah wenn man das alles mitbekommt, werd ich das Gefühl nicht los, es geht bei dem Willen um die Durchsetzung des Präsenzunterrichts nicht um die Kindern, sondern nur darum das jetzt auffällt wie krass die Bildung versagt wenn es um Anpassung geht.

@leah Stimme zu, Leider haben beispielweise in Berlin nur 5 von 44 Oberstufenzentren einen Breitbandanschluss 🙄

@leah In der Fachsprache der Radiojournalist*innen heißt das "Hackerattacke". 😂

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