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Es gibt ein paar Dinge in Diskussionen die ich nicht immer wieder erklären und diskutieren möchte. Daher habe ich sie aufgeschrieben: leah.is/posts/die-empoerung-we

@leah

Guter Text, hab ihn grade zuende gelesen, danke!

@leah Danke für den hervorragenden Text!
Ich finde, Du bringst die Dinge wunderbar auf den Punkt, ohne zu weit auszuholen.

Wirkt auf chaos.social für mich zwar leider ein bisschen wie preaching to the choir: Ich bin weiß, einigermaßen alt und CIS-M, und frage mich halt, wieso ich mich angegriffen fühlen sollte.

Ich hoffe, es erreicht - hier und woanders - den ein oder anderen, der "check your privileges" verstehen kann, aber noch nicht verinnerlicht hat.

Gerne mehr davon! 😺

@xor danke für das liebe Feedback!

Klar, aber auch hier hab ich immer mal wieder Diskussionen zu Teilpunkten davon, vor allem das mit der Zensur taucht auch hier immer mal wieder auf. Es geht von daher auch darum das nicht immer wieder erklären und die passenden Worte suchen zu müssen sondern auf den Text verweisen zu können.

Allerdings hab ich drüben auf Twitter auch nicht mehr Reaktionen bekommen als hier ;)

@leah Vielen Dank für den sehr guten, wichtigen und verständlichen Text.

@leah sehr guter Blogartikel. Gefällt mir richtig gut. 🙂 👍

@leah Zunächst erstmal - toller Text: man bekommt das Gefühl, dass Du damit Dein Geld verdienst. Toll zu lesen, gehaltvoll, stimmig. Leider muss ich einen Punkt abziehen, weil auch hier (ach so - es schreibt ein alter, weißer Mann) der eine wichtige Gesichtspunkt ausgelassen wird, der mich daran hindert, mich voll dahinter zu stellen. Aber ich sags nochmal - der Text ist gut - vor allem aus meiner Sicht: er bringt mich dazu, mich mit dem Thema zu beschäftigen - das schafft heute kaum noch jmd!

@elbosso magste mir auch verraten was das für ein Punkt ist ;)

@leah Naja - ich habe immer den Verdacht, dass es auch an meiner Wahrnehmung liegt. kam schon in der ersten Welle der Gleichberechtigung: Wenn sich für Gleichberechtigung und Frauen müssen hinter dem Herd raus und sich selbst verwirklichen eingesetzt wurde, waren damals die Beispiele immer Anwälte, Ärzte,... - nie Fabrikarbeiterin, Reinemachfrau, Krankenschwester.

@leah Und bei der sprachlichen Glkeichberechtigung ist es dieselbe Rosinenpickerei - ich habe noch nie jemanden erlebt, der oder die beim engagierten Eintreten für Gendern oder gegen generisches Maskulinum Beispiele genutzt hat wie der Verdächtige, der Straftäter, der Verurteilte (ich überspitze) So lange das so ist, werde ich die Bemühung um Gleichberechtigung in der Sprache nicht ernstnehmen können - auch in deinem Artikel kam ein eher positiv besetztes Beispiel dazu...

@leah erst, wenn ich sehe, dass man anfängt, auch die unbequemen Dinge angleichen zu wollen, kann und will ich mich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen. Ich bin mir natürlich bewusst darüber, dass wir in einer medial bestimmten Aufmerksamkeitsökonomie leben und man eben mit Professor*in mehr Kopfnicken und Bereitschaft zum Weiterlesen erreicht und ich kenne kein Rezeopt, das zu ändern. Aber das würde nun wirklich zu weit führen - jetzt hab ich Dich ja schon mit 4 Toots vollgeballert!

@elbosso leider ist das ein Henne-Ei Problem was du da beschreibst. Das die Beispiele sind wie sie sind ist auch dem geschuldet, dass es eben doch häufig die Bereiche sind in denen ein krasses Ungleichgewicht herrscht, die vor nicht allzu langer Zeit unerreichbar waren. Es geht daher ganz klar um positive Kommunikation.

@elbosso Deine Unlust und die unangenehmen Bereiche die du beschreibst, wirken auf mich daher ein bisschen, verzeihe die Formulierung, trotzig. Es ist der Wunsch dir in einem für dich selbst möglicherweise unangenehmen Thema entgegen zu kommen. Quasi anzuerkennen das Frauen auch Mist bauen damit du anerkennst das sie auch positives tun können bzw. mehr sprachliche Sichtbarkeit verdient haben. Das ist leider ein gängiger Abwehrmechanismus.

@leah Das ist ohne Zweifel richtig - ich misstraue mir da selber genauso wie in einem anderen - damit verwandten Feld: Ich mag es nicht, wenn Diskussionen mitt Gruppenzugehörigkeiten verkürzt werden: Die Männer, Die Amerikaner, Die Moslems, Die Juden, Die Nerds - damit wird sofort eine Grenzlinie wir gegen die gezogen und man muss sich inhaltlich nicht mehr auseinandersetzen. Dieses Phänomen zieht sich durch alle Diskurse und ist m.A. nach (mit) Ursache für viele Konflikte.

@leah Inhaltliche Auseinandersetzung ist halt schwierig und aufwendig (ich lieg bei Faulheit auch überm Schnitt) aber ich finde, "Evolution teaches us that we must fight that which is different in order secure land, food, and mates for ourselves, but we must reach a point when the nobility of intellect asserts itself and says: No. We need not be afraid of those who are different, we can embrace that difference and learn from it." (Babylon 5) ist anstrebenswert und würde manches verbessern...

@elbosso klar, dazu muss man halt erkennen, das diesen Gruppeneinteilungen unterschiedliche Machtstrukturen zugrunde liegen. Dann kann man auch entsprechend differenzieren.

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