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Heute ist , der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit.

Einige werden jetzt vielleicht sagen: "Ihr habt doch schon gleiche Rechte!" Aber dem ist nicht so. Noch immer gibt es das diskriminierende TSG und leider zeigen nahezu alle Statistiken aktuell einen Anstieg der queerfeindlichen Gewalttaten und das auch hier in Deutschland. Scheinbar gleiche Rechte zu haben heißt eben nicht gleichzeitig auch akzeptiert zu werden. [1/2]

Noch immer werden viele Menschen zum Beispiel auch im Abstammungsrecht diskriminiert, wenn es z.B. darum geht, dass ein Kind zwei Mütter hat. Noch immer schützt der Staat nur monogame Beziehungen. Und das ist nur ein kleiner Einblick. Gewalt ist noch immer an der Tagesordnung.

Daher informiere dich, statt Vorurteilen nachzugeben. Stehe für andere ein, statt nur daneben 🏳️‍🌈 ✊ [2/2]

@leah
Ich möchte dem noch ein A hinzufügen, wie ich es erfreulicherweise z.B. vor ein paar Jahren in Frankfurt erlebt hab

@flauschzelle gehört selbstverständlich auch dazu. Ich persönlich würde es ja auch lieber Tag gegen Queerfeindlichkeit nennen, statt da aufzuzählen. Andererseits macht es halt auch bewusst was es alles so gibt.

Mein Großer meinte dazu heute:
"Tag den es eigentlich nicht brauchen sollte, aber gut, dass es ihn gibt!"
Leider hat er recht 😒​
@leah
Sind halt noch ein ganzes Stück entfernt davon 🙄​

@leah Hast du ein griffiges Beispiel für die diskriminierende Wirkung des Abstammungsrechts im Falle zweier Mütter? Ich frage deshalb, weil ich davon ausgehe, dass du - anders als ich - im Thema steckst!

@S1SYPHOS noch immer müssen zwei lesbische Mütter den umständlichen weg der Stiefkind Adoption gehen damit beide als Elternteil anerkannt werden. Noch immer werden leibliche Eltern die trans sind mit einem falschen Namen und Geschlecht eingetragen. Das wären zwei Beispiele.

@leah Vielen Dank! Ich denke noch ein wenig darüber nach und komme vielleicht später darauf zurück. Auf den ersten Blick will mir kein sachlicher Differenzierungsgrund einfallen, die Antragstellerin des ersten Beispiels anders als nicht-gleichgeschlechtlich-partnerschaftlich nicht-biologische Stiefeltern zu behandeln, aber das kann ja noch werden 😉

@S1SYPHOS kleiner Tipp, weil in Heterobeziehungen auch niemand prüft ob der Mann der da eingetragen wird der Vater ist und er das oftmals auch nicht ist und das kein Problem ist.

@leah Da fehlen uns beiden jetzt die Zahlen, um ein Wort wie „oftmals“ verlässlich einsetzen zu können. In einer Heterobeziehung dürfte es zumindest nicht unerheblich näher liegen, was die (widerlegliche) Grundannahme rechtfertigt - iÜ muss ohne Ehe die Vaterschaft auch anerkannt werden - und darf wiederum bezweifelt werden.

@S1SYPHOS sorry ich weiß echt nicht worauf du hinaus willst. Warum nicht einfach Diskriminierung abschaffen? Was liegt dir daran sie beizubehalten?

@leah vielleicht haben wir aneinander vorbeigeredet, und das geht sicherlich auf meine Kappe - ich bin keineswegs der Ansicht, dass die bisherige Regelung sinnvoll ist. Ich vertrete, dass die bewusste Entscheidung für eine rechtliche Elternschaft privilegiert werden sollte gegenüber einer allein biologischen Begebenheit (die noch dazu einen Unsicherheitsfaktor mit sich bringt, wie du richtig sagst) - unser Recht hat noch einen weiten Weg vor sich … 😔

@leah
Ja, immer noch wird Toleranz ( Duldung) mit Akzeptanz verwechselt. Es ist die Akzeptanz,die wir immer wieder fördern müssen. Und es Solidarität, die diejenigen in der queeren Community, die bislang mehr Rechte erlangen konnten, zeigen müssen. Wie einige alte, satte schwule Männer trans Menschen diskriminieren, ist unerträglich.

@HartmutSchrewe @leah mein Reden. Wenn ich schön höre, dass jemand sagt er ist tolerant. Hört sich für mich irgendwie an wie "ich kann ja eh nichts gegen Dich tun“. Aber was weiß ich schon…

@HartmutSchrewe @leah was diese Leute nicht verstehen ist dass wir im selben Boot sitzen, wenn schwule oder Lesben gegen Trans Menschen diskriminieren ist das sehr unklug weil sobald die reaktionären den Kampf um transrechte gewonnen haben sind deren Rechte als Nächstes dran.

@enby_of_the_apocalypse
Ja, aber was mich am meisten daran aufregt ist,dass einige Homosexuelle vergessen zu haben scheinen, was wir vor 30/40 Jahren erlebt haben. Das ärgert mich massiv. Wir waren in der Lage uns Rechte zu erkämpfen in einer Zeit als trans Menschen nicht einmal daran zu denken wagen konnten. Und ich erwarte von Marginalisierten Solidarität mit anderen Marginalisierten. Ich glaube, Einige fürchten, dass Erreichte zu verlieren,wenn sie sich solidarisieren.

@leah

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