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wie sähe eine welt ohne polizei aus?
woz.ch/2024/aufstand-in-den-us
(finde die idee schwer vorstellbar, aber das sagt eher was über mich aus als über die idee)
(auch spannend warum sich die polizei stärker mit linken als rechten beschäftigt)

@luebbermann
Interessant auf jeden Fall. Gesellschaftlich sollte man sich von diesem Grundgedanken, dass man Regelübertretungen mit härteren Strafen besser verhindern könne lösen.
Was ich mich jedoch bei dem Ansatz frage ist, wie man dann als Gesellschaft mit solchen Dingen wie beispielsweise Schwerverbrechen umgeht, welche auch bei noch so guter Prävention nicht zur Gänze verhindert werden können. Oder mache ich da in meiner Prämisse einen Fehler?

@wrench @luebbermann Der Grundgedanke scheint ja zu sein, dass "die Community" das Problem löst, indem alle lokal verankert sind. Das widerspricht dann aber auch wieder dem aktuellen Modell der beruflichen Mobilität (und Ausbeutung).

Im Bezug auf Schwerkriminalität lässt sich dann wohl auch schwer ausschließen, dass sich mafiöse Strukturen ausbilden, gegen die sogar die Polizei lange Zeit machtlos war und zum Teil wahrscheinlich auch noch ist.

@nubesik @luebbermann
Kleinere, geschlossene Gemeinschaften gab es schon im Mittelalter. Irgendwann kam es aber der Zusammenschluss mehrerer kleiner Gemeinschaften zu größeren unter der Abgabe von Freiheit (Lehnsherrschaft), um sich vor äußeren Gefahren zu schützen.

In einer Gemeinschaft gibt es immer Regeln, die das (mehr oder weniger) reibungslose Zusammenleben der Mitglieder ermöglichen. Und damit braucht es eine Instanz, welche die Einhaltung der Regeln überwacht.

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