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ich kann zwei dinge nicht verstehen. 1. ein einziger mensch könnte weltweit unterernährung, kinderlähmung und malaria abschaffen. mehrfach. aus seinen gewinnen eines einzigen tages. und macht es nicht. 2. das system lässt beides zu. WTF

@luebbermann Welcher Mensch wäre dass? Der Gründer von relentless.com?

@luebbermann Sag ich doch :) öffne mal relentless.com dann weißt du was Sache ist :D Ja dass System ist Krank, tief ins Mark krank.

@luebbermann Wenn ich bis vor Covid irgendwelche Kritik geäußert habe wurde ich immer schief angesehen und die Verteidiger des Schweinesystems sind aus allen Löchern gekrochen gekommen :D vielleicht ändert sich ja jetzt etwas. Aber wenn man sich Murika so ansieht, dann kann es einem echt schummerig werden.

@luebbermann
Niemand wird derart vermögend, weil er/sie sozial denkt. Zudem, meinst du Gewinne aus Betrieb d. Firme oder Kursgewinne am Aktienmarkt? Letztere sind kaum belastbar, bevor die Kurse einbrechen..

@gom @luebbermann natürlich sind die Gewinne nicht belastbar - aber Ausgaben in der nötigen Höhe wären ja auch nicht ohne Nebeneffekte, wie angekurbelte Wirtschaft, die dann wieder für Gewinne sorgt.

Der Punkt ist die Größenordnung - es gibt keinen logischen Grund für die Gesellschaft jemandem einzelnen so viel Wohlstand/Einfluss zu lassen.

Wir tun das momentan nur aus einem missverstandenen Impuls "aber irgendwann könnte ich ja auch mal so reich sein" heraus.

@drazraeltod @luebbermann
Gesteigerte Gewinne und angekurbelte Wirtschaft schließen sich eigentlich aus. Wirtschaftsleistung wird als Durchsatz von Geldeinheiten je Zeit gemessen. Gewinne sind per Definition Geldeinheiten die nicht an diesem Durchsatz beteiligt sind.
Wenn es große Akteure am Markt gibt, die Gewinne effizienter als natürliche Personen aus den Märkten abziehen bringt die Injektion von Kapital in Märkte langfristig nichts/nicht viel.

Das einzelne Personen Wohlstand und Einfluss konzentrieren und es dafür keinen logischen Grund gibt.

Der Grund ist (internationaler) Wettbewerb. Auf Ebene von Staaten bzw. Staatsverbunden kann man da vielleicht noch Beschränkungen aufziehen. Was spätestens zum Nachteil wird, wenn ausländische Akteure ohne derartige Begrenzung als Konkurrent auftreten.
Ob das nun Europäische Kolonialgeschichte war/ist, oder die US-Amerikanischen Bestrebungen oder seit einigen Jahren Chinesen.

Unter einem solchem, eher feindlichem Wettbewerb, ist die Überlegung all zu oft, dass "großes Arschlochunternehmen" wenigstens zur eigenen Seite gehört und dieser Gewicht verleiht.
Was passiert, wenn es da ein krassen Ungleichgewicht gibt kann man immer wieder gut sehen. Die Sanktionen und Wirtschaftskonflike historisch wie auch aktuell zeigen es ja ganz gut.

@luebbermann Das Problem ist nicht dieser eine einzige Mensch,sondern das kapitalistische System.Wuerde man das Vermoegen der Welt gerecht aufteilen,koennte sich jeder genug zu Essen kaufen.

@luebbermann
Das erscheint so, aber ist nicht der Fall. Der 'einzelne Mensch' hat, bei allem Reichtum, nicht automatisch auch die Macht, sich gegen alle anderen Interessenhaber durchzusetzen.
Care-Pakete in die Kriegszonen des Kongo zu schicken, funktioniert nicht.
Genauso wie Geld allein nicht ausreicht, die Türkei an der Belagerung/Besetzung der kurdischen Kantone zu hindern. Also auch dort keine Care-Pakete.
Also: lass die pseudo-kritischen Schwurbeleien. Die bringen niemanden weiter.

@wauz
Wieso sollte sie. Auch wenn es nicht so einfach ist, wie man sich das vorstellt, ist es doch gerade deswegen gut, es zu diskutieren. Auch wenn es einen runter zieht, dass alles viel komplizierter ist, als es sein sollte, hilft es eventuell zumindest zu wissen, wie es ist.

@BLUW
"Fragen eines lesenden Arbeiters. "

Das sind Fragen. Ohne implizite Behauptungen.
Und das ist der Unterschied zu Schwurbel-Rhetorik.

@wauz
Erklären kann man ja trotzdem, ohne anzuschnauzen. Ansonsten könnte man sich den Kommentar auch verkneifen.

@BLUW
Es wird hier gewohnheitsmäßig getrollt, so lange es in die politische Richtung passt. Die Qualität politischer Diskussion ist total unterirdisch geworden.
Mit nur netten Worten kommt man dem nicht mehr bei. Schwurbelei ist Schwurbelei, egal in welche Richtung. Das muss jetzt zur Qualitätssicherung auch deutlich gesagt werden.
Es haben sich eine Menge Menschen den Arsch abgebrochen, um klare Analysen auch für einfache Menschen zugänglich zu machen. Die Schwurbler machen das wieder kaputt

@wauz
Ich verstehe was du meinst und bin da bei dir. Nur sollte das einen nicht davon abbringen, vernünftig und sachlich aufzuklären. Nicht nur für den ursprünglichen Poster, sondern auch für alle anderen Leser.

@BLUW
Ich denke, die Parabel mit den Care-Paketen ist durchaus sachlich, sachgerecht und einleuchtend. Und den Leuten klar zu sagen, dass sie mit ihrer Rhetorik in eine Reihe stellen, die sie für gewöhnlich "kritisieren" und zwar mit den gleichen Worten, muss auch sein.
Ich bin auch nicht mehr so nett, wie ich mal war. Die müssen mich nicht mögen. Die hoffnungslosen Fälle schalten dann ab - aber bei denen hilft auch die nette Tour nix. Dunning-Kruger ist nicht heilbar

@wauz
Ich fand deinen ersten Kommentar bis zum "Also:" sehr gut.
Alles danach war nicht notwendig und kontraproduktiv, wenn deine Meinung gehört werden soll.

Dann wäre es für mich ein guter Diskurs, wo weder der Anfangspost, noch der Kommentar gegeneinander stehen, sondern aufeinander aufbauen.

@BLUW
Was heißt: "nicht notwendig"? Für wen? Für was?
Wenn die Leute keine negative Reaktion bekommen, werden sie sich weiter für's - mit Verlaub - Schwafeln belohnt fühlen und weiter machen.
Und ICH habe es inzwischen nötig, den Schwätzern auch zu sagen, dass sie Schwätzer sind. Das konnte ich zu lange nicht. Jetzt erlauben es die Umstände - und ich genieße das.

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