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fav wer in den letzten monaten alle vermeidbaren kontakte in innenräumen vermieden hat, RT wer das unverändert seit mitte märz getan hat.

reply wenn ihr mitteilen wollt wie das war, anstrengend, nervig, mit diskussionen verbunden oder oder

(hab das zb seit mitte märz gemacht. keine privaten treffen in innenräumen, nur eine handvoll mit abstand und draußen, und berufliche kontakte (in der pflege sind die nötig) auf das absolute minimum und kurze dauern reduziert. und mit masken natürlich. alles nervig aber nötig.)

ich hätte ja gerne eine berechnung, wie vielen anderen menschen diese sehr vorsichtigen menschen wahrscheinlich das leben gerettet haben. wenigstens grob, so als motivation für die nächsten monate. lässt sich sowas berechnen?

@luebbermann ja genau so. ausnahme: trainigsgruppe mit handvoll von leuten die nicht gewechselt haben, bei offenen fenstern solange die inzidenzen (d.h. die wahrscheinlichkeiten) günstig waren

hab mich allerdings von der rangehensweise vieler anderer tw ziemlich verschaukelt gefühlt

@luebbermann
mach das seit 18.03. ziemlich konsequent, ohne groß was zu vermissen, Kontakte halt draußen mit Abstand. Muss aber öfter dabei den Rückwärtsgang nutzen. Scheinbar sind 1,5 m bei manchen weniger weit... (ich hätte lieber 2 m ...)
Und manchmal brauche ich Hilfsmittel, um den Abstand um mich rum sicherzustellen (Einkaufswagen, Fahrrad vom Körper entfernt schieben usw. ).
Gibt schon mal kurze Diskussionen.
Größte Gefährdung: Betriebsarzt, der 3/4 h Arbeitsplatz begutachtete <1 m meist.

@luebbermann Ich war im März mit ~25 Menschen auf ner Hütte boarden, als Corona gerade so richtig losging. Habe mich seitdem mit so gut wie niemandem außerhalb dieser Gruppe in Innenräumen getroffen und auch aus dieser Gruppe sehe ich nur ne handvoll Menschen regelmäßig. Das ist jetzt einfach meine Corona-Peergroup und alle anderen sehe ich erst wieder, wenn Corona vorbei ist.

Mit Ausnahme meiner Familie zu Weihnachten, allerdings erst nach Tests aller.

@psy klingt auch nach einem konzept - wenn die anderen aus der gruppe das auch so halten

@luebbermann Dass die anderen das auch so handhaben ist Voraussetzung für mich, mich regelmäßig mit ihnen treffen zu können.

@luebbermann Frustrierend war es, und die Motivation schwindet zusehends. Ich bin es langsam Leid mir das soziale Leben zur Hölle zu machen und dann vom Balkon aus Ronny und seinen Kumpels beim Massensaufen zuzugucken, beim Einkaufen andauernd Nasenpimmel zu sehen, und so weiter. Oder dieses ganze "mimimi Maske" - Geheule. Wenn ich das kann, dann können Menschen beim Einkaufen auch ein Stück Stoff tragen.

BENEHMT EUCH DOCH EINFACH MAL 2 WOCHEN, IHR HIRNGEFICKTEN VOLLÄRSCHE!

*hust*

@luebbermann Wie es Drosten in mehreren Podcastfolgen ausdrückte: There is no glory in prevention.

@luebbermann ich war letztes jahr zu weihnachten, zu sylvester und noch einmal bei meiner familie. meinen besten freund hab ich etwa 4 mal besucht

ansonsten war ich vielleicht 7 mal einkaufen bzw. pakete weg bringen

das wäre eventuell vermeidbar, aber denke ich noch legitim. hab in 14 tagen nur 1 haushalt besucht, insg. 2 das gesamte jahr

ansonsten hab ich das haus nicht verlassen. das war sehr angenehm. teilweise wurden mir die soziale kontakte zuviel, wenn es 3 meetings die woche gab...

@luebbermann @sebastian hier auch Mitte März mit einer kurzen Pause Mitte August, wo wir drei Tage weg gefahren sind. (Natürlich immer noch locker innerhalb der viel zu laschen Regeln).

@luebbermann naja bis auf die Schule halt... Ich frag mich manchmal wofür ich das ganze mache wenn ich dann wieder mit 30 Leuten auf engem Raum sitze. Dann fällt mir meine 91 jährige Vermieterin ein und ich weiß wieder wofür.

@luebbermann ich sehe meine Mutter/Schwester, die hier in der Nähe wohnen, semi regelmäßig und teilweise ohne Maske drinnen, Versuche das aber zu verhindern. Daneben ist für Familie meines Patenkindes meine Peergroup. Alle davon haben mehr Kontakte als ich. Ansonsten treffe ich semi regelmäßig Freund:innen zum spazieren oder ähnliches.

@luebbermann weitgehend, nicht so konsequent wie es immer sein sollte. Gerade zwischen den Wellen sehr inkonsequent, aber seit #2 wieder los ging quasi niemand mehr, außer die Mutter/Großmutter, für die wir wiederum fast der einzige Kontakt ist. Ist nicht so perfekt wie es sein sollte, ist aber aus mehreren Gründen auch eine Abwägung wg psychischer Gesundheit. Beruflich glücklicherweise quasi nur Home Office, das war aber auch schon vorher viel so.
Langsam nervt es, aber man findet Wege...

@luebbermann Privat. Beruflich hats natürlich nicht geklappt (Lehrer in BW). Privat trotzdem konsequent, Risokominimierung soweit es geht.

@luebbermann Die Kommentare hier zu lesen, gibt mir wieder ein wenig Hoffnung – Danke!

Bin auch seit März "abgekapselt" (außer "Müll raus, Post rein" und Lieferservice). Kurze Unterbrechung im Sommer für einen "vorsichtigen Familien-Besuch" – ansonsten Kontake weitgehend™ vermieden bzw. "auf den Bildschirm-mit-Headset" beschränkt. Die "unvermeidbaren" brauchten weniger als Finger an einer Hand und trugen die Maske vernünftig (ich natürlich auch). Hoffe, Corona ist bald wieder ausschließlich ein Bier…

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