Follow

Die Erzählung vom Heilsbringer . Einziges Argument was gebetsmühlenartig immer wieder fällt: "eine Kiefernmonokultur, eine Abholzung würde also der Natur nur wenig schaden".
Zudem die einseitige Berichterstattung, wo jetzt Umweltverbände gegeneinander ausgespielt und in die rechte Ecke gestellt werden. Das Klagerecht der Umweltverbände wird in Frage gestellt und als Missbrauch betitelt.
Und all das um anarchokapitalistischen Unternehmen den Weg zu einem zu ebnen.

· · Web · 1 · 4 · 2
@moagee ich hingegen fände es gut wenn die Fabrik dort gebaut wird, weil...
1. Arbeitsplätz in der Region gut wäre.
2. Ich gut finde wenn ein Technologieunternehmen D als Ort für eine Produktion auswählt.
3. Weil #TESLA ein #Disruptor ist der den #Auto #Markt, der total verkrustet ist, aufmischt.

Wenn die Negativen Punkte ausgeglichen werden können, dann ist das für mich in Ordnung bspw. den Wald dafür zu fällen.
@utzer Meine Meinung dazu: Das ist ein Holzacker der industrialisierten Landwirtschaft. Man kann ihn auch Wald nennen. Meine Meinung ist, dass in dieser Region wirtschaftlich wirklich wenig los ist und es gut wäre, wenn man ein so großes Projekt nicht mit zu versetzenden Ameisenhaufen verzögern würde.

Das heißt nicht, dass alles möglich sein soll. Aber ich selbst empfinde dies und ähnliche Verhinderungsversuche als schädlich für die Umweltbewegung. Es ist in gewisser Weise ein Verrat.

Industrielle Projekte, auch beim Hambi, sind nicht gut oder schlecht, weil Natur dafür geopfert wird. Das muss sie immer bei industriellen Projekten. Meine Meinung: Man muss die Projekte selbst bewerten und überlegen, was sie für Umwelt, Land und Gesellschaft bedeuten. Und am Beispiel Hambi kann man wohl sagen, dass das Projekt selbst weg muss, wenn unsere Kinder in Hamburg und Bremen in 70 Jahren nicht dauerschnorcheln sollen.

Für Tesla mag das ganz anders aussehen. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die sagen, dass wir den verbrenner gegen das Elektroauto austauschen sollten. Meine Meinung ist, dass wir sehr vom Konsum zurücktreten müssen. Aber wenn wir realistisch sind, können wir als Gesellschaft nicht von heute auf morgen unser komplettes Verhalten ändern. Das wird außer zu Aufständen zu nichts führen. Daher befürworte ich alles, was unsere Lebensweise Stück für Stück so verändert, dass wir nicht mehr vom Verbrennen von fossilen Rohstoffen leben. Und ja, das ist noch ein sehr weiter Weg.

@moagee
@herrdoering so in etwa sehe ich das auch, würde aber als Bewertungskriterium noch hinzufügen, ob der entstehende Schaden reparable oder ausgleichbar ist, spezifisch zu den Ameisen (falls das überhaupt ein Punkt ist in dem Fall in BRB) würde ich sagen packen wir die ein oder züchten wir welche nach, die siedeln sich recht schnell wieder an wie es scheint, denn hier auf dem renaturierten Braunkohleflächen sind auch welche angesiedelt worden, schätze die Quote liegt da bei 25% bleiben übrig (nachgezüchtet nehme ich an).

@moagee

@utzer

Warum sind arbeitsplätze gut? Vermeidbare arbeit zu schaffen erachte ich nicht als erstrebenswert.
Dieses „unternehmen“ verfolgt ein rückwärtsgewandtes konzept (individualverkehr) und ist für gravierende umweltschäden und menschenrechtsverletzungen verantwortlich (stahl, lithium, …).
Siehe 2.

Autos müssen weg.

@moagee

@tastytea ja, Autos müssen weg, denke ich auch. Ich würde auch lieber keine Autos mehr bauen lassen, ist aber leider in dieser Welt mit der aktuellen Politik komplett unrealistisch. Wobei ehrlich gesagt auch überhaupt nicht umsetzbar, es sei denn alle Menschen würden nah beieinander wohnen um Individualverkehr unnötig zu machen, was sicher schnell umsetzbar wäre wären Innenstädte ohne Autos und ohne motorisierten Individualverkehr über ~40km/h oder so.

Das sind Details die zu klären wären, aber eben politisch und nicht durch Verhinderung einer Fabrik in D. Das zu 2.

In dieser Gesellschaft ist Arbeit leider nicht vermeidbar, auch nicht in soweit, dass nur das gearbeitet wird was für die Menschen sinnvoll und vorteilhaft ist, diese Gesellschaft ist eine andere, auch dies ist ein politisches Problem, dass nicht durch die Verhinderung einer Fabrik gelöst werden kann. Diese Problematik muss, wenn ernsthaft verfolgt, politisch gelöst werden, wobei ich da keine Chance sehe, auch wenn ich der Idee nicht abgeneigt bin, aber ich denke hier muss der Diskurs deutlich stärker ausgeprägt werden und es ist ein langfristiges Ziel, wahrscheinlich nicht mehr zu unserer Lebzeit erreichbar, auch wenn ich mir diese wünschen würde. Das zu 1.

Zu 3., macht kaputt was euch kaputt macht, in dem Fall eben die "alte" Autoindustrie, um die aber wirklich nachhaltig zu schädigen oder zu verändern muss der Druck noch erhöht werden, denn sonst schaffen die fetten Konzerne den Wandel, so behäbig wie sie sind mit den Rücklagen und dem vorhandenen Kapital.



@moagee
Sign in to participate in the conversation
chaos.social

chaos.social – a Fediverse instance for & by the Chaos community