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Wow, Ubuntu 20.04 erzwingt bei manchen Paketen die Installation als Snap. `apt install chromium-browser` installiert nur noch ein "transitional package", das seinerseits den Snap installiert. Was für absoluter Müll.

"Freie Software" von Firmen, die ihre eigene bullshittige Agenda pushen, ist einfach nicht zu trauen, wie man hier mal wieder sieht. Man sollte meinen, Canonical hätte gelernt nach den Disastern mit Unity, Mir, Upstart, der Amazon-Suche und all ihrem restlichen Schrott, aber scheinbar ist das nicht so... ich installier dann mal wieder Debian.

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Dieses "password-manager-service interface" ist auch so ein geiler Hack, damit Browserintegration von Passwortmanagern weiter funktioniert. Hey wir bauen mal dieses beschissene neue Paketformat, was inter-process communication verbietet, was könnte schon schief gehen?? Dann baut man halt mal irgendein Interface für jede Software, die mit deinem Browser reden will... oder was?

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In "Ubuntu Software" werden auch Snaps inziwischen immer ganz oben angezeigt. Selbst bei exakt der Suche matchendem Paketnamen kommen die Pakete aus Universe erst zum Schluss (die letzten beiden mit dem un-einladenden Icon...)

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Über die Selbstverständlichkeit, mit der hier proprietäre Software mit angeboten wird, reg ich mich da erst gar nicht mehr auf...

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@morph solange diese Distribution in vielen Firmen installiert wird, solange wird canonical weiter Zeug entwickeln.

@jokke war klar :D vielleicht in der Tat der richtige Moment, dem mal eine Chance zu geben. Hmmm

@morph Also mit gnome ist das wirklich schon sehr komfortabel und funktioniert ”out of the box”. In examples ist ein config file für gnome. Mit FDE und allem drum und dran. Momentan wird noch systemd networkd standardmäßig enabled. Ich denke das werde ich aber raus nehmen und nur als default in die config packen, dann wird es genauso einfach sein NM zu nutzen stattdessen.

@jokke aber einen anderen WM zu nutzen, ist ja auch bei Arch vermutlich ne Sachen von 3 Minuten, oder?

@morph je nach dem wie lange man braucht den wm einzurichten :D aber jo, einfach Paket installieren und du hast ihn zur Auswahl aus deinem display Manager (wenn du einen nutzt).

@jokke davon abgesehen probier ich jetzt auch mal Silverblue aus. Das könnte echt spannend sein

@morph hatte ich auch gemacht aber da ist snap ... oder war es flatpak ... auch der Standard weg um Software nachzuinstallieren. Über silverblue bin ich auf podman gestoßen womit ich jetzt unter arch eine docker kompatible rootless dev Umgebung habe. Das ist wirklich wirklich toll.

@jokke ja, flatpak, das find ich deutlich weniger schlimm. Schaumermal. Danke!

@morph @jokke Du bekommst sogar den arch user premium support gratis hinzu!

@morph scheisse und ich dachte schon, dass nur ich mit dem mist unzufrieden bin

@morph Canonical will nicht aus Fehlern lernen. Man rudert zurück, um dann direkt die nächste dumme Entscheidung zu treffen.

"Unity war ne blöde Idee.. lasst uns zurück zu Gnome gehen und dann deb abschießen."

In einem Jahr sind wir snaps wieder los, bzw haben deb wieder und Canonical wird dafür dann wieder etwas anderes völlig idiotisches umsetzen.

@ytvwld mein eigentlicher Kritikpunkt in diesem Post ist die Unfreiwilligkeit, aber grundsätzlich sind meine Probleme mit Snap:
- Vollständig zentral, undemokratisch und intransparent
- Updates nicht abschaltbar
- Serverseite nicht open source
- Keine Trennung von unfreier Software
- schlechte Performance (zumindest früher, weiß nicht wie es heute ist)

und geht somit für mich komplett gegen die Prinzipien freier Software.

@morph Ah, okay. Ja, ich finde primär das Sandboxing gut - und dass das gleiche Paket auf allen Distros läuft. Aber mir ist da Flatpak wesentlich lieber als Snap.

@ytvwld seh ich genau so. Flatpak macht das gleiche in nicht kacke, warum nicht einfach das nehmen?

@morph und: chromium-browser kann dann ungefragt und ohne weitere erlaubnis irgendwelche updates installieren. danke aber nein danke.

@morph geht gar nicht. Das allein ist locker Grund genug, kein Ubuntu zu verwenden

@morph Die neue Ubuntu LTS zwingt einen selbst für Server-Systemsoftware wie LXD auf Snaps. Auch da ist das .deb nur ein transitional Package für die Snap-Installation.

Ich hab's mir jetzt mangels Upgrade noch nicht angeschaut, aber wenn das funktionieren soll, kann zumindest dafür von der Snap-Sandbox nicht mehr viel übrig sein...

@galaxis krass... also selbst Serversoftware wird dann ungefragt und unkontrolliert täglich geupdatet? Wer hält das für ne gute idee?

@galaxis
Was passiert wenn man "snapd" deinstalliert? Hab ich überall gemacht. Reicht das?
@morph

@galaxis @jedie @morph grade mit linux mint 19.3 getestet (was sich aus den ubuntu quellen bedient). da wird so ein quatsch nicht gemacht

@morph ich bin für laptop und pc ja mit manjaro sehr zufrieden, nur was packt man auf server/raspi etc? debian sind alle pakete alt, ubuntu nervt nur, arch ist zu wartungsintensiv. Vielleicht doch etwas RedHat basiertes

@NickFreeman och, ich find Debian meistens okay. Das mit dem Alter der Pakete hat sich in meiner Wahrnehmung verbessert, aber mit dem Aufkommen von Docker und co. sinkt die Wichtigkeit davon sowieso...

@morph
Ich fände ja Debian als Alternative interessant, aber viele PPAs die ich so gesehen habe, bieten nur Ubuntu an. Kann man diese auch unter Debian nutzen?

@sadmin oft geht das, im Zweifel ausprobieren... ich glaube, dass viele Paketierer Debian nicht dazuschreiben, weil sie es als Plattform für irrelevant halten, aber zwischen den aktuellen (LTS-)Versionen ist vieles austauschbar

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