Datenschützer: Einsatz von Microsoft Office 365 an Schulen ist unzulässig

Persönlich kann ich sowieso nicht nachvollziehen, was Office 365 an Schulen verloren hat. LibreOffice ist kostenfrei, hat einen ähnlichen Funktionsumfang und kommt auch ohne Cloud aus. Mehr brauchen die Schüler doch gar nicht.

heise.de/newsticker/meldung/Da

@kuketzblog "LibreOffice ist kostenfrei, hat einen ähnlichen Funktionsumfang und kommt auch ohne Cloud aus", auch wenn ich dem wirklich gern zustimmen würde, ist das leider so nicht korrekt. LibreOffice Writer mag für "einfache" Dokumente gut geeignet sein, wenn es aber um benutzerdefinierte Firmentemplates (Schriften, Listen, Kop- Fußzeilen) geht schneidet es leider eher schlecht ab. Auch was die Kompatibilität von verschiedenen LO Versionen angeht haben die noch einiges an Arbeit vor sich...

@tuxflo @kuketzblog Für Templates ist beides eher mehr, ab dem Punkt, wo man mal eine Seitenübersicht haben möchte.
Ich hätte in der Schule sehr gerne schon LaTeX gehabt. Das hätte vieles schöner gemacht, vereinfacht und beschleunigt. Und es geht als Programmieren durch, wie HTMl es momentan macht.

@alsternerd
Da ist aber leider auch das Problem, dass viele Schulen sich sperren. Ich hab immerwieder kostenfreie Workshops für Schüler*innen, aber die Hürde mal eine neue Schule dazu zu kriegen ist echt riesig, weil „es ja auch so funktioniert“.
@tuxflo @kuketzblog

@TeXhackse @alsternerd @tuxflo @kuketzblog mich interessiert das Thema auch. Hab diesbezüglich mal gar den Herrn Schlosser vom LaTeX Buch angeschrieben.

Ich könnte mir eine LaTeX Buch für Kinder vorstellen aufgelockert mit einem Maskottchen.

Ich dachte da an ein ähnliches Konzept wie "Programmieren für Kinder"
amazon.de/Programmieren-f%C3%B

@necrosis @TeXhackse @alsternerd @kuketzblog
aus meiner Erfahrung sind es eben nicht die Kinder, denen man solche Technologien schmackhaft machen "muss" sondern eher den Lehrkräften. Selbst im Universitären/Fachhochschul Kontext habe ich da schon so einiges erlebt.

@tuxflo
Jup, sehe ich auch so. Kinder kriegt man immer irgendwie geködert und sei es die Neugier zu triggern.

Das Problem ist, dass klassische Textverarbeitung immer Kontrolle vorgaukelt und damit die Grundidee von Markup und semantischer Auszeichnung untergeht…

Es scheint einfach zu nutzen, aber Word „richtig“ zu nutzen braucht auch Einarbeitung.
@necrosis @alsternerd @kuketzblog

@necrosis
Das produziert aber auch keinen sauberen TeX Code und erst Recht kein sauberes Markup
@tuxflo

@TeXhackse @necrosis dafür reicht es dort in der Regel einmal auf "Generate" zu klicken (im Vergleich zu makeglossaries && biblatex && latex && biblatex && pdflatex && pdflatex u.s.w. 😉 )

@tuxflo
Das kann man bei LaTeX auch konfigurieren, ich gebe bei Workshops oft die configs mit raus, damit standardmäßig latexmk läuft. Dann hat man das Problem auch nicht mehr. ;)
@necrosis

@TeXhackse @necrosis wenn man diversen Personen in Podcasts, die ich höre, glauben schenken kann ist wohl Asciidoc noch etwas besser als Markdown, weil genauer spezifiziert und etwas ausführlicher (Querverweise usw.)

@tuxflo
Besser ist die Frage der Intention.
Wenn Markdown, dann weil es reicht.

Literatur und Querverweise usw. Laufen eh über die engine. Wie man die kennzeichnet ist egal, solange die Syntax einheitlich ist, ist der Unterschied nur im Parser.

Als Satzsystem am Ende nutze ich in den allermeisten Fällen LaTeX. Weil es am flexibelsten ist und ich die Kontrolle habe.

@necrosis

@necrosis @TeXhackse ich persönlich finde den Einstieg in Latex auch schon ziemlich schwierig (z.B. das unter Windows zu installieren ist ja schon ein Kampf für sich).
Meiner Meinung nach sollte es eher in Richtung Markdown oder Asciidoc gehen.
Dann kann man sich im Zweifel mit pandoc das richtige Format selbst zurechtschrauben.

@tuxflo @TeXhackse Markdown find ich auch sehr interessant. Für Kinder auch einfach zu lernen. Und Export als PDF mit CodiMD oder HackMD möglich.

@necrosis
Ich lasse tatsächlich oft Markdown schreiben und werfe das für PDF Output einfach in TeX. Das schließt sich nicht aus.
@tuxflo

@tuxflo
Das ist tatsächlich egal. Was man schreibt. Es geht um die Idee hinter Markup.

Wenn Markdown reicht ist das voll okay.

Die Installation ist mittlerweile übrigens kein Problem mehr.
@necrosis

Sign in to participate in the conversation
chaos.social

chaos.social – a Fediverse instance for & by the Chaos community