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OH: "Ich finde -y zum entgendern von Worten ja total super. Dann sagst du statt Arbeitgeber_innen oder Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen einfach Ausbeutys."

@eichkat3r @pascoda @frumble

das kollidiert dann aber mit der englischen Endung -ee, die die Bedeutung invertiert:

Trainer/Trainee
vs.
Trainy/Trainee

@pascoda Die „Nette Leit Show“ war damals schon eine gewisse Absonderlichkeit der österreichischen Spätsendungen.

m.youtube.com/results?sp=mAEA&

Empfehlenswerte Expositionen:
- Johanna Dohnal
- Chris Lohner
- Hermann Nitsch

@MacLemon @pascoda der Haken an der Sache: leider neigen offenbar die Leute die ungewohnte Form zunächst offenbar lächerlich zu empfinden (zahlreiche Lacheris im Publikum des Videos). Wäre aber interessant, ob sich das legt, wenn Rezipientoj die von @frumble weiterentwickelte Form hören?
Oder braucht das einfach etwas Zeit und Gewohnheit?

@wolf @MacLemon @frumble IMO brauchts Zeit, Gewöhnung, Durchhaltevermögen. Und mehr Projekte wie jenes, in dessen Rahmen die Aussage gefallen ist ( genderfair.univie.ac.at )

@MacLemon @pascoda Kenn ich schon länger, könnte man ja im Chaosumfeld einführen. Hört sich weniger gestelzt und mehr anarchistisch an.

@fantazo @MacLemon
"im Chaosumfeld einführen"
ich sehe ... Hürden. außerdem wird im Chaos eh schon auf verschiedene Weisen geschlechtergerecht(er) formuliert, ich fänd da eine "Standardisierung" unpassend.

@pascoda +1 für Ausbeutys! Das Wort "Arbeitgeber*innen" ist eh total missverständlich. Schließlich geben ja die Arbeitys (?) ihre Arbeitskraft. Und die Ausbeutys nehmen die Arbeit, um ihre Taschen mit Geld zu füllen!

"fun" fact: wenn ich mich recht erinnere, war zu Zeiten von Marx und Engels die Bedeutung von Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden auch noch genau andersrum. Die, die die Arbeit _gemacht_ haben, haben ihre Arbeit danach _weggegeben_ bzw. wurde sie ihnen _abgenommen_ (siehe auch Abnehmer_in).
@firefly

@pascoda Ja, diese "Erkenntnis" kam mir ja gerade nach der Lektüre von Marx und Engels! Also das Begriffspaar "Arbeitgeber-Arbeitnehmer" gab's damals ja glaube ich noch nicht, aber nach marxistischer Logik müsste es genau andersherum sein. Mich würde ja interessieren, wo dieses "Neusprech" eigentlich herkommt... (Vermute mal von der nationalsozialistisch geprägten Betriebswirtschaftslehre?)

@pascoda Ich finde gerade das y schrecklich. Hört sich ganz fies nach Kindergarten an.

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