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Ich bin immer ein bisschen hin und her gerissen. Auf der einen Seite finde ich eine coole, auf der anderen, im Sinne des Umweltschutzes und weniger Plastik und so, eher total miserable Sache... đŸ€”

· · Mastonaut · 2 · 0 · 2

@phranck Zumindest PLA lĂ€sst sich aber ziemlich gut Recyceln. Vorausgesetzt natĂŒrlich, es wird auch recycelt.

@phranck Das wirkt wie eine recht dĂŒnne Entscheidungsbasis auf der Du das als eine „total miserable Sache“ bezeichnest.

@MacLemon @phranck Naja, also tendenziell sind die Dinger oft allein materialmĂ€ĂŸig sehr ineffizient. (Testdrucke, Fehldrucke, bis das Teil mal eingestellt ist,
...). Außerdem will ich nicht glauben, dass die Energieeffizienz von "Alles schmelzen, aber nicht auf einmal, sondern ganz langsam ĂŒber mehrere stunden verteilt mit viel LĂŒftung" irgendwo anders als bei miserabel liegt.
Alternative Fertigungstechniken (Ein StĂŒck Holz schnitzen/frĂ€sen) dĂŒrften Umwelttechnisch deutlich besser sein.

@MacLemon @phranck Das einzige Umwelttechnisch positive ist meiner Meinung nach die Erstellung von Ersatzteilen, welche nicht hergestellt/verkauft werden.

@Segebodo Das ist ein Problem der ProduktverfĂŒgbarkeit und Produktionsökonomie und StĂŒckzahlen, keine Frage der UmweltvertrĂ€glichkeit der Technologie selbst.

NatĂŒrlich ist es in den meisten FĂ€llen besser $Dinge zu reparieren, anstatt sie wegzuwerfen oder zu recyclen. *kann* das unter UmstĂ€nden erst ermöglichen indem es Ersatzteile verfĂŒgbar macht. (Ohne physische Dinge sehr weit versenden zu mĂŒssen.) Setzt auch reparierbare GerĂ€te voraus.

@phranck

@Segebodo Drucken ermöglicht es auch Teile anzufertigen die mit anderen Verfahren physisch unmöglich Herzustellen sind. Wenn Du nur wenige StĂŒck brauchst (in Relation zu zB Spritzguss Massenfertigung) ist Drucken sehr viel umweltfreundlicher, da Du Dir die komplette Produktion der Gußformen ersparst. (Oder einer ganzen Spritzmaschine.)

Die Gesamtrechnung ist sehr viel differenzierter zu betrachten als eine simple „Plastik ist böse“ Verteufelung.
@phranck

@MacLemon @phranck Also diese Bauteile, die man nur mit nem Drucker herstellen kann, hab ich bisher irgendwie nie gebraucht. Alle, die mir bekannt sind, wĂŒrde ich als Spielzeug klassifizieren.

@MacLemon @phranck Ich habe selbst mal versucht, etwas funktionales zu bauen, was man nur per Druck herstellen kann (Planetengetriebe, das nicht auseinanderfliegen kann). Das ging voll in die Hose (Drucker zieht FÀden, "auswaschbares" Filament ist doch nicht so gut auswaschba, ...) und hinterher hab ich gemerkt, dass einzeln drucken/anders fertigen und dann mit Schrauben verbinden viel besser funktioniert hÀtte.

@MacLemon @phranck
NatĂŒrlich kann man additive und subtraktive Herstellungsverfahren nicht gleichstellen. Aber fĂŒr alle Hobby-Werkler kommt es wirklich selten vor, dass man das Teil nicht mit CNC und vernĂŒnftigem Design fertigen kann.

@Segebodo Implikation und Annahmen ohne Datenbasis.
Ein Drucker ist deutlich zugĂ€nglicher als eine CNC-FrĂ€se. So als Haushaltsroboter, wie Kaffeemaschine, GeschirrspĂŒler und Waschmaschine. In einer Wohnung ist beispielsweise der Betrieb eines (FDM) Druckers meist problemlos möglich, der einer CNC FrĂ€se meist nicht.

Ich habe den Eindruck, daß Du Dich mit CNC (zerspanend) besser auskennst als mit 3D-Druck und diese Technologie daher bevorzugst bzw. verteidigst. (Hammer, Nagel)

@phranck

@Segebodo Ein Experiment welches bei Dir fehlgeschlagen ist, ist keine Datenbasis eine Technologie fĂŒr alle möglichen Use-Cases abzuschreiben. (N=1)
Mehr kamma zu der Anekdote nicht sagen mangels Detailinformationen. WĂ€ren auch irrelevant.

Drucken bedeutet ja nicht, daß ein komplettes GerĂ€t in-place in einem Druckvorgang fix und fertig zamgebaut unten rausfĂ€llt. Schraubverbindungen sind oft eine gute Lösung fĂŒr Verbindungen. Wie diese Teile gefertigt wurden ist unerheblich.

@phranck

@Segebodo Prototypen fĂŒr Spritzguss werden heutzutage ĂŒbrigens auch gedruckt.
Wie so oft ist Effizienz auch eine Frage der Skalierung.
Holz selbst als Roh- oder Werkstoff ist recht gut, das steht außer Frage. Ebenso wie nicht abstreitbar ist, daß nicht jeder Werkstoff fĂŒr jedes WerkstĂŒck geeignet ist.
Ebenso ist subtraktive Fertigung nicht gleichzusetzen mit additiver Fertigung.
Geht nicht alles in beiden Verfahren und schon garnicht mit allen Werkstoffen.

@phranck

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