In #London wurde von staatlicher Seite kontaktlose Bezahlmöglichigkeiten für Straßenkünstler*innen eingeführt: https://www.theverge.com/2018/5/28/17402034/contactless-payment-busker-street-performer-london-izettle
Und das ist very problematic:
Das ganze System ist auf Ausgrenzung ausgelegt und ist klar für eine bereits privilegiertere Sorte Straßenkünstler*innen ausgelegt, wie schon das Bild im Artikel schön illustriert...
Es gab bereits mehrere Fälle, in denen erbetteltes Geld, also quasi Spenden/Almosen, in Deutschland von Behörden als "Einkommen" bewertet wurden und dadurch z.B. Sozialleistungen gestrichen wurden.
Wenn über dieses System nun Daten erhoben werden, wieviel jemensch darüber einnimmt, dauert es nicht mehr lange, bis es besteuert oder verrechnet wird. Und dann ist halt nur noch: Hello Dystopia...
Gerade diejenigen, die versuchen sich mit Musik zu finanzieren, werden im Endeffekt darunter leiden und Straßenmusik über offizielle Bezahlwege zu einem prestige.
Wie im Artikel im letzten Absatz kurz umrissen verschwinden einerseits Bargeld mehr und mehr aus der Gesellschaft, was im Nachhinein Obdachlose und bettelnde Menschen - oft ohne Bankkonten oder teure Kartenleser - leer ausgehen lässt...