Meine Frühradikalisierung war ja, dass ich in der fünften Klasse LTI gelesen habe. Gelesen und verstanden und nie vergessen. Ich sollte eigentlich mal gucken, ob die englische Übersetzung was taugt, und es auch da empfehlen.

@leah Lingua Tertii Imperii – Die Sprache des dritten Reiches. Geschrieben von Victor Klemperer, einem jüdischen Philologieprofessor, der die gesamte Dauer des dritten Reichs in Deutschland verbrachte, und Tagebuch führte – unter anderem über sprachliche Änderungen. Nach dem Krieg hat er die sprachlichen Beobachtungen dann in dieses Buch distilliert.

@rixx @leah - Ich fand ja auch "Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne." von Friedrich Kellner sehr lesenswert.
de.wikipedia.org/wiki/Friedric

@ij @leah Ich habe nicht die Ausdauer, Tagebücher über 10+ Jahre zu lesen, ehrlichgesagt. Aber gekürzten Ausgaben traue ich nicht über den Weg. Deshalb ist eine vom Autor erstellte Sammlung, thematisch fokussiert wie bei Klemperer, für mich quasi perfekt.

@rixx das oben verlinkte Hörbuch hab ich gerade durchgehört und fand es sehr beeindruckend. Sind nur 6 Stunden, gruppiert nach Jahren.

@rixx zumindest kürzer als alle Tagebücher zu lesen ;)
Das ganze lässt sich aber auch wirklich gut stückeln. 1 Stunde habe ich allein beim Joggen gehört

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@schmittlauch Wie ich anderweitig gesagt habe: Ich traue gekürzten Ausgaben gerade solcher Dokumente nicht. Nenene. Solange die Zusammenfassung nicht vom Autor selber kommt, natürlich, wie mit LTI.

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