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Welche der 16 geblockten Tracker soll ich denn für sueddeutsche.de entblocken, damit Ihr mir Inhalt anzeigen wollt?

So wird das nichts mit uns.

@sendung kann man nicht das "Sie benutzen einen Adblocker" Popup blocken ? mit uBlock kann ich die Seite auf jeden Fall einwandfrei darstellen

@numimyon
Dem kann ich nur zustimmen. Mit uBlock Origin gibt es da keine Probleme
@sendung

@sendung einfach javaScript blocken, dann funktioniert der AdBlockBlocker nicht mehr :)

@sendung Jedes einzelne Mal, wenn dieser Hinweis von egal welcher Adresse her aufpoppt, verlasse ich die Seite und pfeife auf die Inhalte.

@sendung Sich ueber Tracker aufregen und gleichzeitig Chrome nutzen.Diese Ironie...

@nipos Sich ueber Google aufregen und gleichzeitig Yandex nutzen.Diese Ironie...

@sendung

@iota @sendung Dass ich inzwischen ueberall vom Yandex Browser zum Firefox oder GNOME Web gewechselt hab und die datenschutzfreundliche MetaGer Suchmaschine verwende,das hast du wohl uebersehen oder verdraengt,kann das sein?

@iota @sendung Da hab ich doch vor ein paar Tagen erst drueber geschrieben,dass ich das letzte Geraet auch noch zum Firefox umgestellt hab.Glaubs oder glaubs halt nicht.Bilder bringen auch nicht viel,das koennte ich ja auch sehr schnell aendern 😛

@sendung Ghostery steht zumindest im Verdacht, Nutzerdaten an die Privatwirtschaft weiterzugeben. Ich nutze selbst Privacy Badger der Electronic Frontier Foundation und kann das auch empfehlen.

@sendung Tut hier problemlos mit uBlock Matrix und Ghostery auf „Block all“. Vielleicht helfen Dir meine Screenshots für Deine Einstellungen.

@MacLemon Danke. Hab auf uBlick Origin und EFF Privacy Badger umgestellt.

@sendung PrivacyBadger ist naja… experimentell interessant aber eher wirkungslos.

Meine aktuelle Emfpehlung, je nach Konfigurationsmotivation wäre:
- uBlock Origin
- Disconnect.me (statt Ghostery)
- HTTPS Everywhere

Wenn Du es etwas genauer einstellen möchtest und bereit bist initial mehr Konfig Arbeit zu leisten, dann:
- uBlock Matrix (statt uBlock Origin)
und die anderen beiden.

@kaffeeringe
Niemand wird gezwungen Inhalte im Internet zu veröffentlichen. Wenn eine Webseite der Meinung, mir ihren Inhalt nicht anzeigen zu wollen, weil ich angeblich einen Adblocker installiert habe, dann besuche ich diese Seite eben nicht mehr.

@sendung Journalist hier ... was wäre denn ein Kompromiss oder ein Geschäftsmodell, das man den Verlagen als Alternative vorschlagen sollte? Würdest Du 3€ im Monat für eine trackerfreie Seite zahlen? Oder spenden? Oder würde höhere Transparenz oder bestimmte Garantien (z.B. nur kurze Speicherdauer oder nur wenige europäische Werbenetzwerke) etwas helfen?

@rufposten Grundsätzlich würde ich etwas zahlen, ja. Weil das der erste Artikel auf sueddeutsche.de war, den ich seit langem lesen wollte, würde ich dafür aber kein Abonnement bzw. keine regelmäßige Verpflichtung eingehen.

Selbst wenn man 3 Euro bezahlt wird man getrackt (und sei es durch vgwort.de).
Das Geschäftsmodell der Zeitungen ist hinfällig.
Die Zeiten, wo Skalden für die Überbringung von Nachrichten fürstlich entlohnt wurden, sind lange vorbei.

Dieses Business wurde und wird auch weiterhin automatisiert. So bin ich heutzutage in der Lage mich bei vielen Primärquellen selbst zu informieren. Auch kann ich beispielsweise selbst den RSS Feed der lokalen Polizei abonieren und benötige nicht mehr den Pressesprecher der Polizei noch die Journalisten, die das Interview führen.
Die Befragung von Suchmaschinen zu einzelnen Themen ist eigentlich auch eine Rationalisierung.
Das die Verlage sich gezwungen sehen mit Google AMP zusammen zuarbeiten, zeigt auch deren Not auf.
Die Presse wird so Schritt für Schritt weg rationalisiert.
Tuning Maßnahmen wie vom Herr Relotius braucht kein Mensch, ich werte das eher als Verzweifelungstat eines Einzelnen, zeigt aber, wie hoch der Druch in der Branche ist.

Letztenendes liefern die Verlage durch das Tracking nur die Daten den Datenkraken zu. Ich sehe es leider so dass die Verlage durch diese Maßnahmen ihre Leser denunzieren. Die Interessen der Leser werden bewertet und kategoriert, eine Beeinflussung ermöglicht.
Diese Maßnahmen führen in der Folge zu Datenerhebungen bei Google, Facebook und Twitter.
Die Konsequenz sind Skandale wie Facebook mit Cambridge Analytica (Geschäftsmodell: Wahlbeeinflussung), die Daten werden mit jeder Zulieferung angereichert und wertgesteigert. Und sind käuflich an jeden zu erwerben, der dafür zahlt.

Auch in Deutschland zahlen die Parteien für entsprechendes Marketing.
Es ist durch die Gesetze nicht illegal, aber doch moralisch verwerflich.
Doch darüber schreiben in der Presse nur wenige und so schließt sich ein Kreis.

Wenn ich Meldungen wie Mathias Döpfners Aussage "Google hat Verlegerrecht ausgehebelt"
#^https://www.heise.de/newsticker/meldung/Doepfner-Google-hat-Verlegerrecht-ausgehebelt-3716254.html
kann ich nur Lachen, denn doktert der nur an Symptomen rum und erkennt die Ursache nicht.

In der heutigen Zeit bedarf es einer anderen Kultur. Es Bedarf eines anderen Wertesystems.
Die Automatisierung ist nicht das einzige Problem, aber doch ein Teil dessen.
Das bisherige Werte- und auch Wirtschaftssystem ist überholt und nicht mehr tragfähig.
Wie kann ein neues aussehen? Weiß ich nicht, habe ich leider keine fertige Lösung in der Tasche.

Doch Ihr Journalisten seid nicht alleine, dies zeigt mir der französische Protest.
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