Der #Matrix Client #Element wurde heute Nacht ohne Angabe von Gruenden aus dem Play Store geworfen. @matrix hat das bereits in der Nacht auf #Mastodon verkuendet.Ich habe fuer @gnulinux berichtet: gnulinux.ch/element-aus-dem-pl
Bitte fleissig teilen,auf alternative Downloadmoeglichkeiten hinweisen und Element weiter benutzen.Jetzt erst recht.

@nipos Herzlichen Dank für den Artikel. Die Ironie an dieser Sache ist, dass Element als meistverwendeter Client für Matrix dient, das in einer Woche auf der FOSDEM einen signifikanten Teil der Infrastruktur darstellt. Google ist einer der Gold-Sponsoren dieser Veranstaltung.

@silwol Vielleicht ist Google ja auch sauer,dass man trotz Gold Sponsoring nicht auf die Walled Gardens von Google setzt 🤣 Nein,mal im Ernst: Ich denke,so weit hat man bei Google gar nicht gedacht.Datenschutz war einfach ein Dorn im Auge,deswegen musste Element weg.

@nipos Ich würde da jetzt nicht mal eine Sperre mit Absicht vermuten, möglicherweise hat irgend ein Mechanismus gegriffen, der z.B. anschlägt, wenn eine App gehäuft angeschwärzt wird. Meiner Meinung nach gehört aber gerade vor einer Sperre dann genauer hingesehen, da der Kollateralschaden sonst zu groß ist. Vermutlich hatten die beteiligten Abteilungen bei Google einfach die Information nicht am Schirm, dass einerseits FOSDEM gesponsert wird und andererseits ihre Infrastruktur boyokttiert.

@silwol Inzwischen gibts Neuigkeiten: Absichtlich gesperrt wurde es wohl schon,aber ohne sich vorher mit dem Matrix Netzwerk zu beschaeftigen.Irgendwo im dezentralisierten Netzwerk gibt es Inhalte,die Google nicht gefallen,deswegen wirft man die ganze App raus.Element versucht gerade,Google zu erklaeren,wie das Netzwerk funktioniert und hofft,dass es dann wieder freigeschaltet wird.

@nipos Tja, das ist sie halt wieder, die schwierige Seite der Dezentralisierung, wo keiner zuoberst zentral bestimmen kann, was läuft und was nicht... @silwol

@Hiker @silwol Ich sehe das eigentlich als groessten Vorteil der Dezentralisierung.Es sollte einfach niemand zentral bestimmen koennen,was in einem Messenger geteilt werden kann und was nicht.Das Problem ist,dass es immernoch zentralisierte Appstores gibt,die dann gleich die ganze App rauswerfen koennen.

@nipos Ich bin klar auch für dezentralisierte Netzwerke, aber eben, des gibt auch Schwierigkeiten mit dem Föderalismus (siehe Politik).
Apps sollen halt nicht nur über Stores angeboten werden können.

Ja klar, da kommt wieder der Einwand wegen Sicherheit, Doch wie viel Freiheiten haben wir für sogenannte Sicherheit denn schon aufgegeben...

@silwol

@Hiker @silwol Zumindest bei Android koennen Apps ja auch ausserhalb des Stores angeboten werden.Diese Moeglichkeit sollte einfach viel mehr genutzt werden.Es gibt einige Projekte,die APKs direkt in dei Github Releases hochladen.Und warum sollte irgendjemand Google mehr vertrauen,als dem Entwickler selbst?Matrix hat das in der Vergangenheit leider nicht so gemacht,aber vielleicht ueberdenkt man diese Entscheidung jetzt nochmal.

@nipos @Hiker Korrekt, wobei ich natürlich bevorzuge, wenn die APKs gleich in einem F-Droid-kompatiblen repo rumliegen, damit ich mich nicht händisch um die Updates kümmern muss. Wenn ich wirklich will, kann ich trotzdem das APK direkt installieren.

@silwol Ein App könnte die Aktualisierung ja auch einbauen und ein Update selber zum Download anbieten... @nipos
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@Hiker @nipos Das halte ich eher für die schlechtere Variante, weil zu viel schiefgehen kann bei Signaturen zuverlässig überprüfen, inkonsistente Implementierung zwischen Apps. Diese Funktionalität gehört meiner Meinung nach nicht in die Apps.

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@silwol Hmm - warum dem "grossen Bruder" überlassen?

Sollten wir nicht *unser* Geräte wieder unter *unsere* Kontrolle bringen? @nipos
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