Liege auf dem Sofa, werfe ein paar Chips in mich hinein, höre Greta van Fleet, und genieße innerlich die Kommentare der neuen Arbeitskollegen, dass ich mich wohl überraschend schnell einarbeite und so viel Input verarbeiten kann.

Und nebenbei haben mir die 3 Jahre im öffentlichen Dienst nicht die Arbeitsmoral versaut - es ist weiterhin entspannt für mich.

Ich habe den Eindruck, dass dieser Job wirklich eine sehr gute Entscheidung war. 😌 ☺️

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Also, für alle die, die im auch nicht so recht weiter wissen, und eher querfeldein laufen, als dem vorgetrampelten Bachelorpfad folgen: Zerbrecht euch nicht so sehr den Kopf, wie ich es getan habe. Viele Jahre Studium, ohne Abschluss, aber dennoch mit tonnenweise wertvoller Erfahrung und Fähigkeiten von dannen gezogen. Das Wissen ist irrelevant, die Möglichkeit schnell Wissen zu fressen ist die eigentliche Lektion des Studiums! Und das reflektiert ein Abschluss eher unzureichend.

@thunfisch Mein Eindruck nach bisher acht Jahren Studium ist, dass es eher eine Prüfung des Durchhaltevermögens ist. Irgendwann schafft man es schon. Wenn man brav frisst was auf den Teller kommt geht es schneller.

Und als Lektion für Andere bevor sie zu junggebliebenen werden: im "Alter" wird alles teurer. Förderungen fallen weg und Preise sind höher. So gerade festgestellt bei der Krankenversicherung und dem Universitätssportinstitut.

@murks Jopp, kann ich bestätigen. Habe jetzt 7 Jahre Studium auf dem Zettel. 3 Jahren davon habe ich mich mit KfW + 19h/woche SHK Durchgehangelt, bis KfW jetzt irgendwann auch nicht mehr zahlen wollte - und ganz ehrlich bin ich froh drum, weil das so den letzten Push gegeben hat um endlich einzusehen, dass das Studium für mich keinen wirklichen Wert hat.

@thunfisch Dass es für mich keinen wirklichen Wert hat habe ich schon vor Jahren gesehen. Nur nach all der Zeit hätte ich halt doch gern zumindest den Bsc. Sci.. Den Master vielleicht als kleine Beigabe.
Alles weitere ist dann eine andere Baustelle und ich denke auch nur wirklich relevant wenn man in Academia bleiben will.
Ich kenne mittlerweile genug Leute um sagen zu wagen dass das ohnehin nicht viel bedeutet.

Jedenfalls wird das Studium auch nicht leichter wenn man desillusionniert ist.

@murks Jo. Ich hab festgestellt, dass der Abschluss für mich quasi wertlos ist, und ich in der glücklichen Position bin, dass in der IT der Abschluss nicht das alleinige Entscheidungsmerkmal ist. Die letzte Hürde war es irgendwie noch eben dieses "die Zeit muss doch irgendwie 'nen Gegenwert gebracht habe" zu überwinden, also dieses "nach all den Jahren zumindest nen BSc" - ich für mich habe entschieden, dass nicht der BSc, sondern die Denk-Skills die Belohnung des Studiums ist.

@murks Das ist aber auch einfach so ein Ding, dass jedes mit sich selbst ausmachen muss - Kann auch prima verstehen, wenn der akademische Titel doch einen höheren Stellenwert für eins persönlich hat. Mir war es nur wichtig mal zu sagen und zu zeigen, dass ein beenden des Studiums ohne Abschluss nicht bedeutet, dass das Studium keinen Wert hatte, oder man nichts mitnimmt.

@thunfisch Es ist nicht so, dass ein abgebrochenes Studium keinen Wert hätte, aber der Wert kam bei mir bisher eher aus dem Philosophie- als aus dem Informatikstudium und auch aus der Studienvertretungsarbeit usw.
Das hast du aber eh damit getroffen das du sagst dass das erlernte Wissen nicht das Wesentliche ist.

Ich hätte halt dann doch irgendwann das "Du hast dich durch die Uni durchgebissen"-Siegel.

@murks
Studierendenvertretung 🙌

Hab durch die Arbeit dort auch extrem viel gelernt. Insbesondere was Produktivität, Zeit-Management und was es bedeutet innerhalb großer "Unternehmensstrukturen" zu arbeiten.
@thunfisch

@thunfisch
Hinweis: je weniger man dem IT Stereotyp entspricht desto schwerer wird das. Als Admin ist das vermutlich auch einfacher als als Entwickler, außer man Freelanced.

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