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ein sehr interessanter und ausführlicher Artikel im New Yorker über staatliches Hacking in Nordkorea als Mittel zur Staatsfinanzierung:

newyorker.com/magazine/2021/04

(obschon man sich fragen kann, inwiefern andere Staaten nicht ähnlich illegitime Methoden nutzen um Geld anzuhäufen, das aber eben nicht als illegales Hacking gilt)

@tmerl Interessant finde ich schon "Geld anhäufen": Es handelt sich um Wertschöpfung, die entlohnt wird. Alles weitere ist dann wertende Zuschreibung. Was den einen "Geld anhäufen" ist, ist für andere "Lebensunterhalt bestreiten", "Altersvorsorge" oder schlicht BSP.
Auch wenn es jetzt derailing ist, vergleicht die Wertung der Tätigkeiten und auch Mitarbeitenden beim BSI, bei anderen Cyber-Dingens-Behörden, und um in den Graubereich zu kommen beim BND oder (ganz schlimm) bei der Stasi.

@adorfer
also ich würde nicht von "Wertschöpfung" sprechen wollen, weil hier kein Wert hergestellt wird, sondern vorhandene Werte angeeignet werden.
Und "Lebensunterhalt bestreiten" sehe ich da auch nur sehr bedingt, weil der Artikel ja argumentiert, dass das mit dem Hacking eingeholte Geld für das Atomwaffenprogramm und für die Staatsführenden verwendet wird.

Ich denke bei "ähnlichen illegitimen Methoden" übrigens eher an Dinge wie "Entwicklungszusammenarbeit"

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