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Regional. Fair. Vegan. Kein Plastik. Keine Silikone. Wenig Zucker. Kein Sweatshop. Ressourcenschonende Transportwege. Kein abgeholzter Regenwald. Kein Palmöl. ICH WILL KEINEN MÜNDIGEN KÄUFER UND „DEN MARKT“, SONDERN DAS ALS MINDESTSTANDARD. Einfach nur einkaufen können, ohne jeden Mist ständig hinterfragen zu müssen 🤬.

@truhe also auf vegan könnte ich verzichten, aber ansonsten gebe ich dir völlig recht.

@marix @truhe wie könnte man auf Vegan verzichten, wenn das eine Voraussetzung für viele dieser Aspekte ist. Der Mensch muss sich klar werden, dass es nicht nur so halb geht. Und das muss im extrem gedacht und gemacht werden.Die kleinen Schritte führen zwar zum Erfolg aber am Ende gilt es nur dann als gelungen, wenn das Ideal erreicht wurde.
Und das ist dann erlangt wenn wir uns wieder natürlich, gesund, umweltfreundlich und ohne das Töten und ausbeuten ernähren können.

@42LUeA @marix @truhe Was wenn ich mal Fleisch essen will? Dann wird Vegan eher schwer.

@DrLuke Ist "ich will Fleisch essen" ein "vernünftiger Grund"?

(Aber theoretisch fällt ja auch mal ein Tier von alleine tot um)

@DrLuke @marix @truhe vollkommen korrekte Schlussfolgerung.
Aber das ist genau das Problem mit dem Ideal und einem widersprüchlichen Willen. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich die Lust auf Fleisch nicht verstehen könnte. Vor über 10 Jahren habe ich es selbst noch getan! Trotzdem ist man selbst Herr über seine Willens- und Tatkraft (phys. und mentale Fähigkeit vorausgesetzt).
Ich tue viele Dinge übrigens aus idealistischer Überzeugung ...

@marix Paragraph 1 des aktuellen Tierschutzgesetzes würde vegan bedeuten, in einer Welt, in der das Töten von Tieren aus wirtschaftlichen Gründen kein "vernünftiger Grund" ist. (ja, da steht tatsächlich, dass ein "vernünftiger Grund" vorliegen muss). Es wäre aber schon viel damit getan, wenn Kartoffelchips z.B. nicht mehr MILCH enthalten würden und generell auf alles tierische während der Produktion verzichtet werden würde und generell pflanzliche Alternativen bevorzugt verwendet werden müssten,

@marix z.B. bei Glycerin und man die Produkte, die nicht vegan sind, mit "mit Tierleid hergestellt" als Unqualitätsmerkmal kennzeichnen würde. Letzteres würde jetzt schon gehen, einfach so, und den Käufern bewusst machen, was sie dort kaufen. Kaufen können sie es ja dann noch immer. Heute funktioniert es andersrum: Tierleidfreie Produkte sind gekennzeichnet, der Rest ist vielleicht tierleidfrei, vielleicht auch nicht. Tierleid braucht aktuell nicht deklariert zu werden.

@marix (mir ist bewusst, dass ich hier gerade stark vereinfache, denn nicht jedes Tierprodukt bedeutet Tierleid)

@truhe in den meisten Teilen ist das das genaue Gegenteil vom aktuell vorherrschenden Wirtschaftssystem. Entsprechend wenig kann man da erwarten.

@comrad Ja. Es ist alles überall kaputt. Vermutlich muss man seinen eigenen Hof haben. Aber da würde man die Erdwärmegeschichte dann nicht genehmigt bekommen und muss sich einen Öltank hinstellen (ja, ernsthaft, so ist das in Brandenburg bei Bekannten, die bauen).

@truhe Fast. Aber meinen Zucker möchte ich und vegan möchte ich auch nicht eben, insofern geht mir dein Vorschlag viel zu weit. Prinzipiell stimme ich dir aber zu, dass "mündiger Käufer" oft ein Totschlagargument ist. // @lilo

@thalon @truhe @lilo

Vor allem weil es die Verantwortung umkehrt, von einem der Schaden anrichtet, zu den vielen, die das dann mit nicht-kaufen sanktionieren sollen.

Damit ist oft der Schaden ja schon da...(Palmöl etc.)....

Der Markt richtet nix...

@thalon Mit unserem aktuellen Tierschutzgesetz ist allerdings bereits nichts anderes als vegan denkbar, denn Tieren darf nur aus "vernünftigen Gründen" Leid zugefügt werden und außer wirtschaftlichen Interessen gibt keine Gründe und die sind nicht vernünftig ;).

@truhe Das sehe ich anders. Aber ich glaube die Diskussion ist müßig.

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