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Alles, was mit der US-Wahl zu tun hat, sieht aus wie irgendeine korrupte südamerikanische Dikatur mit Fake-Wahlen. Das ist alles völlig absurd. In meiner (westberliner) Jugend waren die USA das freundliche, zukunftsorientierte Land voller Hoffnung. Ein Land, in welches ich gerne wollte, dessen (Pop-)Kultur mich faszinierte. Jetzt schaue ich nur noch mit Ekel auf dieses Land.

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Der menschenfeindliche Turbokapitalismus, das politische System, Wahlveranstaltungen, Wahlspenden, die zwei konservativen Mega-Parteien, der allgegenwärtige Rassismus, das Ungesundheitssystem, Schecks und wochenweise Bezahlung, Klimawandelignoranz und vor allem WIE STRUNZBLÖD SEID IHR DENN DA DRÜBEN, DASS IHR JEMANDEN WIE TRUMP WÄHLT??!

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In meiner Jugend war das freilich ein verklärtes Bild. Knight Rider, Chips, MacGuyver, RIAS Berlin, Deutsch-Amerikanisches Volksfest. Aber was in den letzten Jahren in diesem Land geschehen ist muss man doch auch als Maximal-Republikaner nicht als wünschenswert betrachten können. Ein lügender, rassistischer, sexistischer Clown als Präsident, gesellschaftlicher Unfriede, internationale Vertragsbrüche und eine verkackte Pandemie. Jo, klar, gerne mehr davon, den wähle ich erneut!

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Einzige Erklärung: Die wollen die Welt brennen sehen.

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@truhe es war schon immer so, nur Herr Trump sagt und handelt offensichtlich so: America first!

@chotemysl Reagan war jetzt auch nicht toll. Mit Obama gab es Hoffnung. Die letzten Jahre waren dagegen ein Desaster. Dass ein einzelner Mensch so viel kaputt machen kann ist beeindruckend. Dass er gewählt wurde irritiert mich nach wie vor.

@chotemysl Die kulturellen Unterschiede waren vll schon immer da, unter Trump wurden sie regelrecht raus gebrannt und sichtbar gemacht. Ich verliere ja schon bei der Waffendiskussion jegliches Verständnis. Das ist einfach ein "Parse Error" in meinem Kopf. Ebenso bei der Krankenversicherung und endlos vielen anderen Themen. Ich verstehe die einfach nicht mehr.

@chotemysl Zuletzt war ich 2009 da. Eine Ewigkeit her. Ich erlebte ein offenes, freundliches Land, besuchte mehrere States und die Schwester meiner Freundin lebte dort und arbeitete im Medizinbereich, wo es viel mehr Möglichkeiten gab es hier. Jetzt: 🤐

@truhe ich habe früher nie die kritische Einstellung meines Vaters gegenüber allem amerikanischem verstanden. Inzwischen denke ich selbst anders.

Möglicherweise hat die Zeit in amerikanischer Gefangenschaft nach dem 2. Weltkrieg seine Einstellung beeinflußt.

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