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Dies das Nanananananathananas @zeitschlag
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Ich habe gerade einen neuen Blogpost veröffentlicht. Es geht um die Veropensourceisierung meiner Projekte und ich freue mich über Feedback, Meinungen und/oder Kekse: bullenscheisse.de/2018/open-so

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@zeitschlag Ich finde super, dass du das machst. Um die Frage zu beantworten: an weiteren Berichten wäre ich auch total interessiert.

Ich finde das vor allem spannend, weil ich seit Jahren auf Open Source defaulte, und schon lange nicht mehr über diese "Was werden Leute denken"-Ängste nachdenke. Angst verschwindet ja auch durch häufigen Gebrauch. Aber dieser daraus entstehende Reflex, immer wenigstens ein okayes README zu schreiben, hilft der Klarheit und der Struktur jedes meiner Projekte.

@rixx @zeitschlag Angst davor zu haben, dass andere Leute Fehler im eigenen Code sehen ist unabhängig von der Open Source Frage ziemlich irrational: Entweder man findet den Fehler letztendlich ohne fremde Hilfe nach zusätzlichem Zeitaufwand selbst, oder der Code bleibt fehlerhaft und man hat nichts dazu gelernt.

Fehler beim Programmieren zu machen ist völlig normal und gehört immer zum Lernprozess, auch wenn bereits viel Erfahrung vorhanden ist.

@stsp @zeitschlag Ach weißte, was nicht alles irrational ist am menschlichen Verhalten ist ziemlich schnell an einer Hand abgezählt.

Zumindest den Leuten, mit denen ich darüber geredet habe, ging es auch selten um tatsächliche Fehler. Der Code, der man schreibt, kann ja schon einiges über einen (Fähigkeiten, Vorlieben, Denkmuster) erzählen. Gerade wenn man die Veröffentlichung nicht bedacht hat, kann sich das unangenehm privat anfühlen.

@rixx @zeitschlag Hmm, du meinst allein am Code sieht man sowas schon? Kann ich mir nur schwer vorstellen. Fällt dir ein Beispiel ein?

Im Open Source Kontext scheint es mir wahrscheinlicher, dass Aspekte wie die persönliche Aussendarstellung und die Kommunikation mit unbekannten Leuten übers Netz nicht für alle Menschen angenehm ist. Aber dann beschreibt der Satz "Ich habe Angst davor, anderen meinen Code zu zeigen" nicht mehr das eigentliche Problem.